Klassik & Kultur · Theater

Jubo Fredy Hirsch und seine Jugendlichen

Jubo Fredy Hirsch und seine Jugendlichen

Unser Anspruch ist es interessantes Theater von jungen Menschen- (nicht nur) für junge Menschen zu machen.

„Wider der weißen Wolke -Fredy Hirsch und seine Jugend¬lichen“
Ein Stück, mit dem wir anlässlich 75 Jahre Kriegsende, den Opfern des Naziregimes gedenken und ein Zeichen gegen Hass und für Toleranz setzen wollen.

Fredy Hirsch, geboren 1916, war der Mensch, dem viele Kinder und Jugendliche ihr Leben verdanken. Er stellte sich gemeinsam mit seinen jugendlichen Helfern dem Grauen in der Zeit der Entrechtung und den Konzentrationslagern während des Naziregimes entgegen, weswegen wir ihn und auch seine jugendlichen Helfer in den Mittelpunkt des Stückes stellen.

1935 floh er als junger, jüdischer Mann vor den Nazis von Deutschland nach Prag, wo er, wie auch später in Brün, im jüdischen Sportverband, dem Makkabi arbeitete. Innerhalb dieser Jugendarbeit leitete er etliche Jugendliche an, stets mit dem obersten Erziehungsziel sich mit Selbstdisziplin und Menschlichkeit gegen eine Gesellschaft zu stellen, welche die Juden immer weiter entrechtete. Bild aus einer Probe

1941 wurde er schließlich mit vielen weiteren nach Theresienstadt deportiert, wo er zunächst von Jakub Edelstein, dem Leiter des jüdischen Ältestenrats für die Raumvergabe und dann als einer der drei Leiter für die Jugendfürsorge eingesetzt wurde. In dieser Funktion gründete er Kinderheime, um die Kinder so gut wie möglich vor der Grausamkeit der SS zu schützen. In Theresienstadt gründeten zwei seiner Schützlinge, Petr Ginz und Hanus Hachenburg, mit gerade einmal 14 Jahren die Untergrundzeitung „Vedem“, während Heinz Prossnitz mit Erika Wolf und Edith Brizina ebenfalls Fredys Jugendliche aus Prag, einen illegalen Lebensmittelpaketdienst aufbauten, um die Menschen in den Ghettos mit Essen zu versorgen. Auch seine andere jugendlichen Schützlinge Dina Gottliebova, Zuzana Ruzickova, Reneé Neumanova taten alles, um das Leben in Theresienstadt für die Kinder erträglicher zu machen. 1943 wird er nach Auschwitz zur Vernichtung deportiert.

Auch dort wurde, um die internationale Gemeinschaft weiter zu täuschen, ein Vorzeigelager errichtet, das Theresienstädter Familienlager. Auch dort versuchte Fredy mit seinen jugendlichen Helfern alles, um die Grausamkeit von den Kindern fernzuhalten. Er verhandelte unter Lebensbedrohung mit Mengele und Schwarzhuber ständig bessere Bedingungen für die Kinder aus.

Die JuBO e.V. (Junge /Jugend- Bühne Ostfildern) ist ein von Jugendlichen und jungen Menschen selbst verwalteter Verein. JuBO besteht aus ca. 30 aktiven Jugendlichen und jungen Menschen die aus unterschiedlichen Schulen, Praktikanten, Buftis, Auszubildende, Studenten, jungen Berufstätigen. Auch im sozialen Hintergrund, Religionszugehörigkeit und ethnische Hintergründe kommen wir aus unterschiedlichen Bezügen.
Im Frühjahr/Sommer spielen wir meist ein sozialkritisches Stück. Im Herbst bringen wir gerne eine Komödie bzw. ein Familienstück auf die Bretter, die uns die Welt bedeuten.

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Veranstaltungen (09.05.2020 - 16.05.2020)

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Sa, 09.05.2020
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Fr, 15.05.2020
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Sa, 16.05.2020
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