Gesundheitspreis

Der pulsus 2010 wird verliehen

published: 19.05.2010

Der pulsus 2010 wird am 27. Mai in Berlin verliehen (Foto: Techniker Krankenkasse)Der pulsus 2010 wird am 27. Mai in Berlin verliehen (Foto: Techniker Krankenkasse)

23 Nominierte gehen in sechs Kategorien ins Rennen um den Gesundheitspreis pulsus 2010, der am 27. Mai 2010 in Berlin verliehen wird. Die Sieger wurden im Dezember 2009 per telefonischer Abstimmung ermittelt. Wählen konnte man den "Kämpfer des Jahres", "Arzt des Jahres", Schwester/Pfleger des Jahres" und in der "Sonderkategorie Organspende". Die Sieger in den Sparten "Gesündeste Grundschule" und "Beste Gesundheitskampagne" ermittelt eine Jury.

Die pulsus-Skulptur besteht aus einem roten und einem blauen Glasstab, die sich auf einem Metallsockel umeinander winden. Die fast 30 Zentimeter große und drei Kilo schwere Trophäe symbolisiert die großen Blutgefäße des menschlichen Körpers. Die Techniker Krankenkasse und die Zeitung "Bild am Sonntag" vergeben die Auszeichnung seit 2004.

"Kämpfer des Jahres"

In dieser Kategorie ist die 81-jährige Münchnerin Uta Maaß nominiert. Sie setzt sich seit 32 Jahren für krebskranke Kinder ein. Auch der achtjährige Viggo-Val aus Katzow ist ein Kämpfer: Er musste nach zwei Wiederbelebungsversuchen sieben Jahre lang eine Kanüle in der Luftröhre tragen. Der 47-jährige Bernhard Schlereth aus Bad Kissingen ist nach einem schweren Autounfall zwar auf den Rollstuhl angewiesen. Trotzdem hat der willensstarke Optimist wieder gelernt, sich alleine zu duschen und anzuziehen. Nach dem Weggang seiner Frau zieht er seine beiden Kinder groß und hilft zudem als Behindertenbeauftragter der Stadt anderen.

Ebenfalls für den pulsus als "Kämpfer des Jahre" nominiert ist der 16-jährige Julian Hüren aus Neuss. Der Teenager hat bereits einen Infarkt und vier schwere Herz-Operationen hinter sich. Jetzt wartet er auf ein Spenderherz. Der pulsus könnte aber auch an die ehemalige Schulklasse von Eugen Hock aus Großostheim gehen. Die alten Freunde unterstützten ihren schwerstbehinderten Schulkameraden, der 1992 einen Hirnschlag erlitt, mit Besuchen und Ausflügen bis zu seinem Tod mit 62 Jahren im Oktober 2009.

Die 44-jährige Petra Bonkosch aus Rastatt hat Krebs. Ihr Glaube gibt der fünffachen Mutter die Kraft weiterzukämpfen. Roland Dürr aus Oberbillig musste zwei Schicksalsschläge wegstecken: einen Hirninfarkt und einen Unfall mit einer Kreissäge, bei dem er vier Finger verlor. Heute kümmert sich der 46-jährige Maurermeister um schwererziehbare Kinder. Wolfram Fischer ließ sich von einer Kleinhirninfektion nicht unterkriegen. Der 52-jährige Duisburger musste wie ein Kind jede Bewegung neu lernen. Heute ist er flott mit seinem Rollator unterwegs.

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