Kraftkörner

So lecker wie Reis

published: 29.04.2008

Getreide ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Proteinen die das Immunsystem stärken  (Foto: Public Address) Getreide ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Proteinen die das Immunsystem stärken (Foto: Public Address)

"Okay, bis später dann. Sag mal, fällt Dir noch eine gute Beilage ein? ....Ach nein, nicht schon wieder Reis. Gibt es da nicht noch Alternativen?" Frank telefoniert mit einer Freundin. Abends bekommt er Besuch und möchte seine Gäste lecker und gesund bekochen. Eigentlich steht das Menü schon fest: Es soll Zander mit Tomaten und Schafskäse geben. Nur für die Beilage fehlt Frank eine zündende Idee: Sie soll mindestens so nahrhaft wie Reis sein. Der Student möchte einmal etwas Neues ausprobieren.

Wer keinen Reis mag oder schlicht für etwas Abwechslung im Menü sorgen will, sollte sich einfach nach einer anderen Getreidesorte umschauen. Die Techniker Krankenkasse informiert euch über gehaltvolle Körner und stellt euch zwei tolle Beilagen-Rezepte vor.

Klein, aber kraftvoll
Nicht umsonst zählen Getreide wie Reis, Weizen, Mais, Hirse, Roggen, Hafer und Gerste zu den Grundnahrungsmitteln. Die Kraftkörner sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Proteinen, die das Immunsystem stärken. Außerdem liefern sie komplexe Kohlenhydrate, die dafür sorgen, dass der Blutzuckerspiegel nicht so rasch absinkt und Ballaststoffe, die die Darmflora im Gleichgewicht halten.

Je nachdem, welche Teile eines Getreidekorns verwendet werden, haben die Produkte einen unterschiedlichen Nährwertgehalt. Da sich die meisten Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe in den äußeren Randschichten eines Getreidekorns befinden, enthält beispielsweise stark gemahlenes Mehl nur noch relativ wenig von den wertvollen Inhaltsstoffen. Im Gegensatz dazu gehen in Vollkornprodukten kaum Nährstoffe verloren.

Die meisten Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe befinden sich in den äußeren Randschichten eines Getreidekorns (Foto: Public Address)Die meisten Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe befinden sich in den äußeren Randschichten eines Getreidekorns (Foto: Public Address)

Vielseitig verwendbar
Neben Brot, Teigerzeugnissen oder Müsli gibt es noch viele andere Getreideprodukte, die sich beim Kochen zu klassischen Beilagen, Gemüsefüllungen, Bratlingen oder Suppengrundlagen verarbeiten lassen. Dazu gehören beispielsweise Dinkel, Bulgur oder Couscous, aber auch Grünkern aus Dinkel und Graupen aus Weizen oder Gerste.

Besonders Menschen, die an einer Glutenunverträglichkeit leiden, der so genannten Zöliakie, greifen häufig auf glutenfreie "Pseudo-Getreide" wie Amarant, Quinoa oder Buchweizen zurück. Diese zählen botanisch nicht zum Getreide, werden jedoch aufgrund ihrer ähnlichen Inhaltsstoffe und Verarbeitungsart häufig dazu gerechnet.

Tipps für Franks Menü: Dinkel oder Couscous?

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