Gesund vor dem Fernseher

Snacks für Olympia-Fans

published: 16.07.2008

Mit Obst und Gemüse halten sich auch Couch-Athleten während der Olympischen Sommerspiele fit (Foto: Public Address) Mit Obst und Gemüse halten sich auch Couch-Athleten während der Olympischen Sommerspiele fit (Foto: Public Address)

Das nächste große Sportereignis wirft seine Schatten voraus: Wenn am 8. August 2008 die 29. Olympischen Sommerspiele in Peking beginnen, nehmen auch hierzulande Millionen Sportfans auf den Zuschauerrängen vor den Fernsehgeräten Platz, um ihren Sportstars beim Ringen um Medaillen zuzuschauen.

Passend zu den Spielen wünschen sich viele auch eine leckere Verpflegung. Allerdings bilden Fernbedienung, Bratwurst, Chips und Bierkrug dafür nicht unbedingt ein Dreamteam. Damit ihr nach den Wettkampftagen nicht auch noch eine Hüftgoldmedaille verliehen bekommt, hat die Techniker Krankenkasse (TK) einige Tipps für Olympia-taugliche Snacks.

Grillen auf "chinesische Art"
"Natürlich bietet es sich gerade im Sommer an, zum Olympia-Gucken den Grill anzuwerfen. Aber es müssen ja nicht immer große Fleischberge auf dem Rost landen, es gibt auch Gemüsesorten wie Kartoffeln, Zucchini und Paprika, die sich gut zum Grillen eignen", empfiehlt Maike Schmidt, Ernährungswissenschaftlerin bei der TK. Generell könnt ihr euch in Sachen gesunder Ernährung einiges von den Olympia-Gastgebern in Peking abgucken, denn die chinesische Küche setzt auf einen ausgewogenen Mix aus Fleisch bzw. Fisch und Gemüse. "Schaschlik-Spieße mit magerem Geflügelfleisch oder Meeresfrüchten, Paprika, Zwiebeln, Zucchini oder Aubergine sind zum Beispiel eine gute Alternative zum Schweinenackensteak", so die Expertin.

Die schlanke Bier-Variante
Für einen richtigen Sport- und Grillabend ist für viele Fernseholympioniken Bier unverzichtbar. Die Ernährungsexpertin empfiehlt für den Genuss ohne Reue die alkoholfreie Variante: "Inzwischen gibt es eine sehr große Auswahl alkoholfreier Biere, sogar Hefeweizen gibt es ohne Prozente. Diese haben nicht nur weniger Kalorien, sondern wirken sogar isotonisch und
eignen sich daher hervorragend für Fernseh- und Freizeitsportler", so Maike Schmidt. Der Körper nehme isotonische Getränke schneller auf und verwerte sie besser, da die Konzentration der gelösten Stoffe im alkoholfreien Bier mit der im Blut identisch sei.

Irreführende Bezeichnungen
Auch wenn "alkoholfrei" auf dem Etikett stehe, könne der Gerstensaft jedoch bis zu 0,5 Prozent Alkohol enthalten, warnt Schmidt. Ebenfalls irreführend könne der Begriff "light" sein. Dies bedeute nicht in jedem Fall, dass im Bier weniger Alkohol sei, sondern lediglich, dass es mindestens 40 Prozent weniger Kalorien als das "normale" Bier habe.

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