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Gesunde Tipps für die Weihnachtszeit

Auf die Plätzchen, fertig, los!

published: 03.12.2008

Gewürze wie Anis oder Trockenfrüchte verleihen den Weihnachtsleckerein eine süße Note (Foto: Public Address) Gewürze wie Anis oder Trockenfrüchte verleihen den Weihnachtsleckerein eine süße Note (Foto: Public Address)

"Alle Jahre wieder...", wenn die Weihnachtslieder erklingen und es verführerisch nach Spekulatius und Lebkuchen duftet, beginnt die gemütliche Adventszeit. Wie Diabetiker und Kalorienbewusste unbeschadet durch die "süße" Jahreszeit kommen, verrät euch Alexandra Krotz, Ernährungsexpertin bei der Techniker Krankenkasse.

Zuckeranteil reduzieren
Leider weisen viele der süßen Naschereien einen hohen Anteil an Zucker, kandierten Früchten, Butter, Schokolade und Nüssen auf. Dadurch enthalten sie sehr viel Fett und reichlich Kalorien. Wer jedoch denkt, dass Plätzchen und Kekse nur mit der gewissen Portion Butter und Zucker schmecken, der irrt.

Backt ihr Plätzchen zur Weihnachtszeit?

  • Ja, das gehört für mich zur Adventszeit dazu!

  • Manchmal, wenn ich dazu komme.

  • Nein, ich mache mir nichts daraus.

Richtig zubereitet kann man nämlich auch ohne schlechtes Gewissen weihnachtliche Leckereien genießen. Um den Kalorienbomben beizukommen, lässt sich der Zuckeranteil bei fast allen Rezepten um etwa ein Drittel reduzieren, ohne dass der gute Geschmack verloren geht.

Alternative Süße
Diabetiker sollten ihr Gebäck mit Fruchtzucker, Süßstoff oder Honig backen. "Bei einigen Teigarten wie Hefe-, Mürbe-, Strudel-, Brand- und Quark-Öl-Teig lässt sich Zucker komplett durch Süßstoff ersetzen", so die Ernährungsexpertin. Auch Gewürze wie Anis oder Trockenfrüchte würden eine süße Note verleihen.

Alexandra Krotz ist Ernährungsexpertin bei der Techniker Krankenkasse (Foto: TK)Alexandra Krotz ist Ernährungsexpertin bei der Techniker Krankenkasse (Foto: TK)

Wer das Gebäck noch zusätzlich bestreuen möchte, könne Streusüße, die auf der Basis von Süßstoffen wie Aspartam, Saccharin oder Cyclamat hergestellt ist, verwenden.

Schluss mit dem Fett
Fett lasse sich einsparen, indem man von der in den Rezepten angegebenen Butter-, Margarine- oder Schmalzmenge einfach einige Gramm weglasse oder durch einen Teil Buttermilch ersetze, so Krotz. Außerdem könne man Fette gut gegen Pflanzenöle austauschen, beipielsweise statt 100 Gramm Butter oder Margarine 80 Gramm Öl verwenden. Pflanzliche Öle würden zusätzlich über gesunde Omega-3-Fettsäuren verfügen.

Anstelle einer fetthaltigen Füllung aus Nuss-Nougat-Creme greift lieber auf zuckerarme Marmelade zurück. Krotz rät, das Backblech oder die Form nicht zu fetten, sondern mit Backpapier auszulegen, um Fett zu sparen. Und wer dann beim Probieren der Plätzchen lieber nur zwei statt fünf koste, könne sich umso mehr auf den Genuss am folgenden Tag freuen.

[TK]

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