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Rezept-Tipp

Kürbis-Risotto mit Salbei

published: 11.11.2009

Ein sämiger Kürbis-Risotto ist ein wärmendes Essen im Herbst (Foto: Public Address) Ein sämiger Kürbis-Risotto ist ein wärmendes Essen im Herbst (Foto: Public Address)

Aus dem Norden Italiens stammt dieses herbstliche Reisgericht. Dort steht Kürbis, das aromatische, kalorienarme Gemüse, ganzjährig auf dem Speiseplan. Kürbis-Risotto ist ein wärmendes Essen, das man prima gemeinsam mit einem Freund oder einer Freundin kochen kann. Besonders beim Schnippeln der Zutaten sind schließlich vier Hände besser als zwei. Für Kürbis-Risotto braucht ihr:

Kürbis, Parmesan, Schalotten, Reis und Salbei sind wesentliche Zutaten für Kürbis-Risotto (Foto: Public Address)Kürbis, Parmesan, Schalotten, Reis und Salbei sind wesentliche Zutaten für Kürbis-Risotto (Foto: Public Address)


Zutaten für 2 Personen:

3 EL Olivenöl
3 Schalotten
150 g Risottoreis, beispielsweise Arborio, Vialone Nano oder Carnaroli
200 g mit Schale geriebener Hokkaido-Kürbis
½ l Gemüsebrühe
1 kl. Stück Butter
60 g geriebener Parmesan
Ca. 4-6 gehackte Salbeiblätter
Salz
Pfeffer

Stellt einen halben Liter kräftige Gemüsebrühe her, indem ihr etwa zwei Teelöffel gekörnte Bio-Brühe in kochendem Wasser auflöst, und haltet den Fond schön heiß. Setzt parallel einen Topf oder eine hohe Pfanne mit schwerem Boden bei mittlerer Hitze auf den Herd. Lasst darin das Olivenöl warm werden, bevor ihr die ganz klein geschnittenen Schalotten hinzufügt. Schalotten schmecken milder als Zwiebeln und geben dem Risotto ein besonders feines Aroma.

Was ist drin?

Kürbis-Risotto enthält viele wertvolle Nährstoffe. Das gelb-orange Gewächs selbst besteht zwar zu 90 Prozent aus Wasser. Daneben liefert es aber leicht verdauliche Kohlenhydrate, viel Vitamin C, den sekundären Pflanzenstoff Beta-Carotin, die Mineralstoffe Eisen und Kalium sowie Ballaststoffe.

Zusammen mit den Kohlenhydraten aus dem Reis, den Proteinen aus dem Parmesan und Reis sowie dem hochwertigen Fett aus dem Olivenöl ergibt Kürbis-Risotto eine gesunde, ausgewogene Mahlzeit.

Als knackige Ergänzung zum sämigen Reisgericht schmeckt ein leichter, vitaminreicher Salat aus Rucola, Tomaten, Paprika und schwarzen Oliven.

Jetzt den Reis untermischen, bis die Körner überall vom Öl benetzt sind und glänzen. Der geriebene Kürbis wird als nächstes zugegeben. Nehmt euch Zeit und rührt mit einem Holzlöffel permanent um, während ihr die Zutaten anschwitzt. Achtet darauf, dass ihr die Platte nicht zu heiß eingestellt habt, denn die Zwiebeln sollen nicht braun werden. Kurz bevor die Mischung anzusetzen droht, löscht alles mit einer Kelle Gemüsebrühe ab.

Beim Risotto ist es wichtig, ständig zu rühren. Lasst euch nicht ablenken! Erst wenn die Flüssigkeit aufgesogen ist, gebt wieder eine Kelle Brühe hinzu. Diese Prozedur wiederholt ihr so lange, bis der Reis al dente ist: außen weich, innen noch mit Biss. Das dauert etwa 20 Minuten. Jetzt noch ein wenig heiße Brühe hinein, die Butter, den Parmesan und die Hälfte des Salbeis. Alles unterrühren und den Topf vom Feuer ziehen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Der fertige Risotto sollte nicht trocken sein, sondern schön sämig – auf Italienisch nennt man diese Konsistenz all'onda, "in Wellen fließen".

Zum Servieren verteilt den Risotto auf zwei Teller und streut auf jede Portion noch etwas Salbei. Lasst es euch schmecken - buon appetito!

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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