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Rezept-Tipp

Dim Sum: Fingerfood aus Asien

published: 27.01.2010

Dim Sum sind gesund und leicht herzustellen (Foto: Public Address) Dim Sum sind gesund und leicht herzustellen (Foto: Public Address)

Frühlingsrolle war gestern, heute ist Dim Sum. Die Teigtaschen aus dem Reich der Mitte liegen voll im Trend. Aus gutem Grund: Sie sind durch die Dampfgarmethode nicht nur deutlich gesünder als die Röllchen aus der triefenden Fritteuse, sondern bieten auch mehr Abwechslung.

Die schonende Zubereitung im Dünstkorb sorgt dafür, dass jede Menge Vitamine erhalten bleiben. Zwar werden auch in dem 100 Grad heißen Wasserdampf einige Nährstoffe zerstört, doch es bleiben im Vergleich zum normalen Kochen deutlich mehr Vitamine und Mineralien übrig. So enthält beispielsweise Brokkoli aus dem Dampfgarer knapp 50 Prozent mehr Vitamin C als gekochter. Zudem bleibt der Geschmack der frischen Zutaten anders als beim Kochen stärker erhalten.

Zahlreiche Dim-Sum-Varianten von Fisch über Fleisch und Gemüse sind aus der südchinesischen Provinz Kanton bekannt. Dort wurden die kleinen Snacks vor allem in Teehäusern als Zwischenmahlzeit serviert. Auch in Deutschland werden Dim Sum immer beliebter. Die Teigtäschen eignen sich hervorragend als Party-Food. Zusammen mit verschiedenen Dipps schmecken die frischen Asia-Happen als pfiffiges Fingerfood.

Dim Sum sind leicht herzustellen. Als zusätzliches Küchen-Utensil braucht ihr lediglich einen Bambus-Garkorb, der für wenig Geld in jedem Asialaden zu haben ist. Zur Not tut es aber auch ein großes Sieb. Die Teigfladen gibt es im Asialaden schon fertig portioniert zu kaufen.

Die Techniker Krankenkasse hat für euch zwei leichte Dim-Sum-Rezepte zubereitet - einmal mit Fleischfüllung und eine vegetarische Variante.

Dim Sum: So wirds gemacht (6 Bilder)

Dim Sum: So wirds gemacht
Dim Sum: So wirds gemacht
Dim Sum: So wirds gemacht
Dim Sum: So wirds gemacht

Dim Sum

für zwei Personen

Für die Fleischfüllung
Wan-Tan–Teighäute
200 g gemischtes Hack
1 walnussgroßes Stück Ingwer
200 g Bambussprossen
1 EL helle Sojasauce
1 EL Reisessig
Salz, Pfeffer

Für die vegetarische Füllung
1 halbe Gurke
1 Karotte
100 g Zuckerschoten
1 EL Hoisin-Sauce
1 EL Sesamöl
Saft von einer halben Limette

So wird´s gemacht
Zuerst alle Zutaten fein zerhacken. Dann den Ingwer und die Sprossen zu dem Hack geben und zusammen mit der Sojasauce und dem Reisessig untermischen. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen. Auch die Zutaten für die vegetarische Füllung klein hacken und mit den Flüssigkeiten zu einer feinen Masse verarbeiten. Nehmt gerade so viel Limettensaft, dass die Füllung eine leicht sämige Konsistenz bekommt.

Nun müssen die Dim Sum gefüllt werden. Dazu etwa einen Esslöffel der Füllung auf eine der runden Wan-Tan-Teighäute geben und die Ränder leicht mit Wasser befeuchten. Nun können die Häute geschlossen werden, indem ihr den Teig sanft zu einem kleinen Säckchen zusammendrückt. Darauf achten, dass keine Luft in den Dim Sum eingeschlossen wird, denn dann können die Teigtaschen während des Garprozesses platzen.

Anschließend müssen die Dim Sum in den Garkorb. Vorher solltet ihr etwas Backpapier in den Korb legen, damit der Teig nicht am Bambus festklebt. Dann stellt ihr den Garkorb mit Deckel auf einen passenden Topf mit kochendem Wasser. Nach zwölf Minuten sind die Teigtaschen samt Inhalt durchgegart.

Als Dipps eignen sich viele Saucen, etwas die beliebte süß-scharfe Chilisauce oder auch eine helle Sojasauce. Guten Appetit.

[TK]

Noch Hunger?

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