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Rezept-Tipp

Maiscremesuppe

published: 17.02.2010

Die fertige Suppe schmeckt sehr mild (Foto: Public Address) Die fertige Suppe schmeckt sehr mild (Foto: Public Address)

Die Heimat der imposanten Maispflanze ist Mexiko. In Südamerika nutzt man das gelbe Gewächs traditionell für Speisen. Die berühmten regionalen Spezialitäten wie Quesadillas und Enchiladas, Tortillas und Tacos sind nichts anderes als Maisfladen.

Kolumbus brachte den Mais dann vor mehr als 500 Jahren aus der Karibik mit nach Europa. In Deutschland ist der Anbau ab dem 16. Jahrhundert in der Rheingegend und Baden belegt. Lange Zeit kultivierte man die Pflanze hierzulande jedoch hauptsächlich als Viehfutter. Weltweit ist Mais die drittwichtigste Getreideart nach Weizen und Reis. Die größten Anbauländer sind die USA und China.

Gelbe Körner voller Gehalt

Mais ist voller gesunder Inhaltsstoffe: Die Kolben sind reich an Mineralien wie Eisen, Zink, Magnesium, Kalzium, Kalium und Phosphor. Auch Vitamine der B-Familie, Vitamin C und Provitamin A sind üppig vorhanden. Die goldgelben Körner bestehen zudem aus Ballaststoffen, Eiweiß und Fett, beispielsweise Linolensäure, einer wertvollen ungesättigten Fettsäure. Mais enthält viele schnell verdauliche Kohlenhydrate in Form von Zucker wie Glukose, Fruktose und Saccharose.

Mais schlägt mit einem Brennwert von etwa 330 Kilokalorien pro 100 Gramm zu Buche. Die Körner haben einen leckeren, milden Geschmack. Besonders wärmend ist Mais als Cremesuppe. Die Techniker Krankenkasse kennt ein schnelles Rezept.

Aus Gemüsemais, Zwiebeln, Petersilie, Karotten und Kartoffeln ist Maiscremesuppe schnell hergestellt (Foto: Public Address)Aus Gemüsemais, Zwiebeln, Petersilie, Karotten und Kartoffeln ist Maiscremesuppe schnell hergestellt (Foto: Public Address)

Zutaten für 4 Personen:

2 EL Olivenöl
2 Zwiebeln
3 Kartoffeln
3 Möhren
2 Dosen Gemüsemais
2 Lorbeerblätter
1/2 l Gemüsebrühe oder Fond
1/4 l fettarme Milch
1 Bund glatte Petersilie
Pfeffer
Salz

So wird´s gemacht:

Wascht die Kartoffeln und Möhren, schält sie und schneidet sie in etwa gleich große Stücke. Die Zwiebel fein würfeln. Erhitzt das Öl in einem Topf mit dickem Boden und schwitzt die Zwiebeln zusammen mit dem Gemüse an. Nicht zu braun werden lassen!

Löscht mit der Brühe ab, fügt die Lorbeerblätter hinzu und lasst alles köcheln, bis die Kartoffeln gar sind. Gebt nun den abgetropften Mais und die Milch in den Topf und lasst die Suppe noch einmal aufkochen.

Entfernt die Lorbeerblätter und püriert alles. Schmeckt mit Pfeffer und Salz ab und bestreut die fertige Suppe portionsweise mit frisch gehackter Petersilie. Lasst es euch schmecken!

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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