Rezept-Tipp

Waldpilzsuppe mit Majoran

published: 29.09.2010

Steinpilze, Pfifferlinge und Kräuterseitlinge sind eine herbstliche Delikatesse (Foto: Public Address) Steinpilze, Pfifferlinge und Kräuterseitlinge sind eine herbstliche Delikatesse (Foto: Public Address)

Wenn es im Spätsommer draußen feucht wird, beginnt die Saison für Waldpilze. Bis Oktober gedeihen Steinpilze, Pfifferlinge, Edelreizker, Maronenpilze & Co am Wegesrand, in Nadelwäldern, unter Bäumen zwischen morschem Holz oder auf Wiesen. Jetzt ist die Zeit, die Zuchtchampignons im Supermarkt zur Seite zu schieben und stattdessen zu Kräuter- und Austernseitlingen, Rotkappen und ihren Kollegen zu greifen. Die Techniker Krankenkasse (TK) informiert dich über Waldpilze.

Diese sind nicht billig, schmecken aber unvergleichlich aromareich, erdig, würzig und kraftvoll. Die Kappen und Stiele sind im Risotto köstlich, ergeben gebraten schmackhafte Vorspeisen oder begleiten als Ragout Fleisch und Kartoffeln. Zu Sugo verarbeitet, werden aus der herbstlichen Delikatesse leckere Pastasaucen. Und auch als Suppe sind die gesunden Waldbewohner ein Hit. Kräuter wie Majoran oder glatte Petersilie unterstreichen ihren herzhaften Charakter.

Waldpilze: Was ist drin?

Pilze sind extrem kalorienarm: 100 Gramm frische Pfifferlinge liefern beispielsweise nur elf Kilokalorien. Das liegt zum einen daran, dass Pilze zu 90 Prozent aus Wasser bestehen, und zum anderen daran, dass ihr Fettgehalt unter einem halben Prozent liegt. Je nach Sorte enthalten sie zwischen eineinhalb und drei Gramm Eiweiß und zwischen 0,2 und drei Gramm Kohlenhydrate.

Reich sind Waldpilze an Mineralstoffen wie Kalzium und Magnesium sowie den Spurenelemente Mangan, Zink und Selen. Pilze enthalten zudem Ballaststoffe und die wichtigen B-Vitamine, die für sorgen, dass man sich leicht konzentrieren und Stress gut verarbeiten kann. Vitamin D, anders als in den meisten Gemüsesorten hier verschwenderisch vorhanden, stärkt Knochen und Zähne.

Das brauchst du:

500 g gemischte Waldpilze (beispielsweise Steinpilze, Pfifferlinge, Maronenpilze, Kräuter- und Austernseitlinge, Rotkappen)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Rapsöl
500 ml Hühnerbrühe
1/2 Zitrone
1 EL Mehl
Milch nach Geschmack
Pfeffer
1 Bund frischer Majoran
1/2 Bund glatte Petersilie

So wird's gemacht

Säubere die Pilze zunächst mit einer weichen Bürste vorsichtig von Sand und Dreck. Schneide sie dann in Scheiben, würfele eine Zwiebel fein und zerhacke eine Knoblauchzehe. Brate alles in einer Pfanne mit dem Öl an.

Setze parallel die Hühnerbrühe in einem großen Topf an. Wenn die Pilze schön knusprig sind, lege einige beiseite und stäube über die anderen etwas Mehl. Mische es gut unter und lösche mit etwas Hühnerbrühe ab. Koche die Mischung unter Rühren auf.

Gib nun den Inhalt der Pfanne zu der Brühe im Topf und lasse alles zusammen noch einmal aufwallen. Püriere die Suppe und schmecke mit Zitrone, Pfeffer und Milch ab. Bestreue die einzelnen Portionen mit den gehackten Kräutern und kröne sie mit den aufbewahrten, gebratenen Waldpilzen.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

Mehr

Was wollen Sie für Studierende tun?
Pointer fragt die CDU
Pointer fragt die SPD

Noch Hunger?

Das könnte dich auch interessieren:

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung