Rezept-Tipp

Maronencreme auf Roggenbrot

published: 23.10.2018

Esskastanien sind unerwartet vielseitig. Pointer kennt das Rezept zu Roggenvollkornbrot mit Maronencreme (KarepaStock/Shutterstock.com) Esskastanien sind unerwartet vielseitig. Pointer kennt das Rezept zu Roggenvollkornbrot mit Maronencreme (KarepaStock/Shutterstock.com)

Geröstet sind Esskastanien als "heiße Maroni" in aller Munde. Ab Oktober sind sie erhältlich. Später im Jahr bieten Verkäufer auf Weihnachtsmärkten diese duftende Spezialität direkt von der Feuerstelle an. Doch Maronen, die ursprünglich aus der Region um das Schwarze Meer stammen, sind ungeahnt vielseitig: Sie schmecken auch als Suppe oder herzhafte Füllung für Fleischgerichte, klein geschnitten und in der Pfanne gebraten zu Pasta oder Salat, als Zutat für Rot- oder Rosenkohlbeilagen und sogar als Grundlage für süße Desserts. Pointer stellt dir hier ein Rezept für einen schmackhaften Brotaufstrich vor.

Was steckt drin?

Maronen enthalten viel Stärke, weshalb sie früher häufig zu Mehl gemahlen wurden. Auch heute lassen sich aus ihnen noch leckere Brote backen. Beim Rösten oder Kochen wandelt sich ein Teil der Stärke in Zucker um und sorgt für den schmackhaften süßen Beigeschmack der pikanten Leckerei.
 

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Having a quick snack before heading to college after work????????????!! I need some extra energy these days. So here it comes, my super combo of homemade velvety chestnut cream with avo, cacao nibs and hemp seeds. If that isn't a superfood dose to get me through the evening until dinner????????. Have you tried any chestnut recipes lately? I am curious???? The recipe for my chestnut cream is on my previous post. ???? . #vegancooking #superfood #superlecker #yummy #yumm #vegan #healthy #healthyfood #chestnut #maronen #maronencreme #healthysnack #foodpics #foodpic #foodporn #foodlover #foodlove #smile #eat #fitness #fairfood #cleaneating #instafood #instagood #cleancooking #foodblog #foodonmyplate #bestsnackever #befitfoods #soulfood

— cocinaconsina November 23, 2017

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Die dunkel- bis rotbraune, herzförmige Delikatesse gehört zu den Nüssen. Maronen haben jedoch weitaus weniger Fett als die meisten ihrer Verwandten und können mit 215 Kalorien pro 100 Gramm nicht als Dickmacher gelten. Dafür sind sie reich an Vitamin E sowie den Vitaminen der B-Gruppe, Kalium, Magnesium und Phosphor. Darüber hinaus enthalten Maronen genau so viel Vitamin C wie Mandarinen: 300 Milligramm pro 100 Gramm Frucht.

Das brauchst du:

200g Maronen (geschält gewogen)
2 EL Zitronensaft, nach Geschmack auch mehr
1 EL Rapsöl
1 EL Frischkäse
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
1 Bund glatte Petersilie
Roggenvollkornbrot

So wird's gemacht

Wenn du frische Maronen auf dem Markt bekommst, lege nur solche mit glänzender Schale in deinen Korb. Eine matt-stumpfe Oberfläche weist nämlich auf alte, vertrocknete Exemplare hin. Zuhause ritzt du dann die einzelnen Früchte am flachen Ende kreuzweise ein. Jetzt einen Topf mit reichlich Salzwasser aufsetzen und die Maronen für etwa 30 Minuten kochen. Nutze diese Zeit, indem du schon die Petersilie fein hackst und die Zitrone auspresst. Wenn die Maronen fertig sind, gieße das Wasser ab und lasse sie etwas abkühlen. Befreie die Esskastanien nun von der Schale und dem dünnen Häutchen darunter, denn dies schmeckt bitter.
 

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Kaffeepause mit italienischer Maronencreme ????? #cremadimarroni #maronencreme #trappistinnenkloster #gutesausKlöstern #manufactum

— bruniwallner March 13, 2018

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Falls du an der Gemüsetheke des Supermarkts nur bereits vorgekochte, vakuumverpackte Ware gefunden hast, kannst du auch diese verarbeiten. Koche sie einfach für fünf Minuten und steige dann hier ins Rezept ein. Püriere die geschälten Maronen mit dem Mixstab oder in der Küchenmaschine und verrühre die Masse gründlich mit dem Frischkäse, dem Öl und dem Zitronensaft. Anschließend mit den Gewürzen kräftig abschmecken. Jetzt füllst du die fertige Maronencreme in ein sauberes, fest verschließbares Gefäß. Für diesen Zweck eignet sich beispielsweise ein altes Marmeladenglas.

Zum Anrichten schneidest du einige Scheiben Vollkornbrot ab und bestreichst sie mit deiner selbst gemachten Maronencreme. Jetzt nur noch die Kräuter darüber streuen und genießen!

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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