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Rezept-Tipp

Kartoffel-Kräutersuppe mit Lachstatar

published: 05.01.2011

Lachstatar und Kräuter verfeinern die Kartoffelsuppe (Foto: Public Address) Lachstatar und Kräuter verfeinern die Kartoffelsuppe (Foto: Public Address)

Je unbarmherziger draußen der Winter tobt, desto wohltuender sind warme, wohlschmeckende Mahlzeiten. Eine heiße Suppe wirkt wahre Wunder gegen die Kälte. Die Techniker Krankenkasse kennt ein Rezept, das den Klassiker Kartoffelsuppe zeitgemäß interpretiert.

Knolle mit Geschichte

Nach Anfangsschwierigkeiten hat sich die Kartoffel längst einen Stammplatz auf dem Speiseplan der Deutschen erobert. Im 16. Jahrhundert kam das Nachtschattengewächs zunächst von Südamerika nach Europa. Von Spanien und Italien breitete es sich dann auf dem europäischen Festland aus. Nachdem die Kartoffel in Deutschland zunächst als Zierpflanze gezogen wurde, entdeckte man bald den herzhaften Geschmack der Knolle und ihre unkomplizierte Zubereitung. Friedrich der Große befahl dann Mitte des 18. Jahrhunderts den groß angelegten Kartoffelanbau.

Völlig zu unrecht war das Grundnahrungsmittel einst als Dickmacher verschrien: Die Knolle liefert schließlich viele Nährstoffe bei wenig Kalorien. Der Fettgehalt liegt bei lediglich 0,1 Prozent. Neben Stärke, Kalium, Magnesium, Eisen, Phosphor und den Vitaminen A, B1 und B2 liefert sie reichlich Vitamin C: Schon drei bis vier Kartoffeln decken des Tagesbedarf. Der Eiweißgehalt ist zwar gering, jedoch sehr hochwertig. Von allen pflanzlichen Proteinlieferanten hat die Kartoffel den höchsten Anteil an verwertbarem Eiweiß.

Was steckt im Lachs?

Besonders gesund am Lachs sind seine ungesättigten Fettsäuren. Diese Omega-3-Fettsäuren sind für den menschlichen Körper essenziell, da er sie nicht selbst herstellen kann. Sie wirken positiv auf den Cholesterinspiegel und verringern die Gefahr für einen Herzinfarkt. Außerdem liefert Lachs die Vitamine A, D und E, B1, B2, B6 und B12 sowie Magnesium, Eisen, Kalium, Zink, Phosphor, Selen und Jod. Damit stärkt der Fisch unser Nervensystem, unsere Konzentrationsfähigkeit, unseren Knochenbau und schützt die Zellen.

Zutaten:

Für Suppen eignen sich mehlig kochende Kartoffelsorten am besten. Zwiebeln, Pastinaken (oben rechts neben der Zitrone) und Kräuter ergänzen den Geschmack perfekt (Foto: Public Address)Für Suppen eignen sich mehlig kochende Kartoffelsorten am besten. Zwiebeln, Pastinaken (oben rechts neben der Zitrone) und Kräuter ergänzen den Geschmack perfekt (Foto: Public Address)

Kartoffel-Kräutersuppe
800 g mehlig kochende Kartoffeln
2 EL Rapsöl
2 Zwiebeln
250 g Pastinaken
800 ml Hühnerbrühe
200 ml Milch
Pfeffer
Salz
Muskatnuss
1 Bund Kerbel
1 Bund Estragon
1 Bund Dill

Lachstatar
150 g frisches Lachsfilet (ohne Haut und Gräten)
Bio-Zitrone (etwas Schale und ca. 1 EL Saft)
1 EL Rapsöl
Einige Stiele Dill
Pfeffer
Salz

So wird's gemacht:

Für das Tatar den Lachs fein würfeln und mit der abgeriebenen Zitronenschale und einigen Spritzern Zitronensaft vermischen. Das Öl und einige Stiele gehackten Dill unterrühren. Durchziehen lassen.

Schäle inzwischen die Kartoffeln und die Pastinaken und schneide sie in etwa gleich große Stücke. Schwitze sie zusammen mit den Zwiebeln im Öl bei mittlerer Hitze an. Mit der Brühe ablöschen und alles eine Viertelstunde kochen lassen. Prüfe, ob die Kartoffeln gar sind. Durch ein Sieb passieren oder eine flotte Lotte drehen. Du kannst die Suppe alternativ auch mit einem Mixstab pürieren, aber dann bekommst die Suppe leicht eine schleimige Konsistenz, die nicht jedem schmeckt. Nun die Milch dazugeben, alles noch einmal erhitzen und mit Pfeffer, Salz und Muskatnuss abschmecken. Die gehackten Kräuter hinzufügen, gut umrühren und abermals abschmecken.

Verteile nun die Suppe auf vier angewärmte Teller und garniere sie mit dem Lachstatar. Guten Appetit!

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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