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Sprossen und Keimlinge

Nahrhaftes von der Fensterbank

published: 02.03.2011

Gartenkresse (oben), Alfalfa-, Brokkoli- und Radieschensprossen (v.l.) stecken voller Vitamine (Foto: Public Address) Gartenkresse (oben), Alfalfa-, Brokkoli- und Radieschensprossen (v.l.) stecken voller Vitamine (Foto: Public Address)

Du hast kein Geld für frisches Grünzeug? Dieses Argument lässt die Techniker Krankenkasse nicht gelten. Denn selbst gezogene Keimlinge kosten fast nichts, sind aber wahre Vitaminbomben. Die knackigen Sprossen - frisch gekeimte Pflanzensamen – liefern eine geballte Ladung gesunder Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe. Pepp mit Schösslingen aus eigenem Anbau deinen Speiseplan auf!


Du musst dir keinen Keimautomaten für 100 Euro anschaffen, um selbst gezogene Sprossen zu genießen. Ein solches Luxusgerät mit Sprinkler bewässert und belüftet die Sprossen zwar automatisch in kurzen Intervallen. Es reicht aber völlig, wenn du dir für ein paar Euro ein Aufzuchtglas besorgst. Dieses hat meist eine praktische Halterung, mit der es schräg zu stellen ist. Auf diese Art kann überschüssiges Wasser gut ablaufen.

Zur Not tut es sogar ein Einmachglas, vor dessen Öffnung du mit einem Gummiband einen luftdurchlässigen Stoff wie Gaze befestigst. Zusätzlich brauchst du nur noch keimfähige Samen, die du im Bio- oder Naturkostladen für Cent-Beträge in großer Auswahl bekommst. Der Geschmack der fertigen Sprossen unterscheidet sich je nach Sorte stark. Er reicht von mild wie Alfalfa- oder Rotklee-Keimlingen über würzig wie Mungobohnensprossen bis hin zu den scharfen Radieschen- und Senfsaatkeimlingen. Ein Esslöffel Samen ergibt etwa die fünffache Menge fertiges Sprossengemüse.


So wird's gemacht:

Gib etwa drei Esslöffel Keimsaat in dein Glas und bedecke alles mit Wasser. Lasse den Ansatz für einige Stunden auf der Fensterbank in einem 18 bis 22 Grad warmen Raum einweichen. Die genaue Zeit entnimmst du dem Packungsaufdruck der verwendeten Saat. Während Sesam nach vier Stunden bereit für die Weiterverarbeitung ist, brauchen beispielsweise Getreidesamen oder Mungobohnen dreimal so lange.

Schraube nun den Siebeinsatz auf oder bringe das Mulltuch an und stelle das Gefäß auf den Kopf. Ab jetzt gilt: Mehrmals täglich spülen! Dazu füllst du das Glas mit frischem Wasser und leerst es wieder. Wenn du diese Prozedur jeweils morgens und abends durchführst, lässt sie sich gut in den Tagesablauf integrieren. Keine Angst: Lange musst du eh nicht durchhalten, denn schon nach etwa drei Tagen kannst du die Keimlinge essen. Nur Grünkräuter wie Kresse dauern etwa doppelt so lange.


Deine Ernte ist kulinarisch vielseitig einsetzbar: Sprossen schmecken lecker im Salat, knackig auf einem Sandwich oder als Zutat in Pfannengerichten. Auch in Brot eingebacken oder in einem Quark- oder Frischkäseaufstrich machen sich die Schösslinge prächtig. Guten Appetit!

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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