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Neue Studie

Wie Äpfel die Gesundheit fördern

published: 16.10.2011

Äpfel enthalten gesunde Flavonoide (Foto: Public Address) Äpfel enthalten gesunde Flavonoide (Foto: Public Address)

Forscher der University of Western Australia (UWA) und des australischen Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung sind dem alten britischen Sprichwort "An apple a day keeps the doctor away" (zu deutsch: "Ein Apfel am Tag erspart den Arzt") auf den Grund gegangen. Dies teilten der Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund und das Institut Ranke-Heinemann mit.

Test mit 30 Männern und Frauen

Im Rahmen einer dreijährigen Studie fand das Team heraus, dass Äpfel mit einem hohen Gehalt an Flavonoiden, einem häufig auftretenden Pflanzenstoff, zu einem gesunden Herzen beitragen können. "Die akute Wirkung von Äpfeln mit einem hohen Flavonoid-Gehalt wurde an 30 gesunden Männern und Frauen einen Tag lang getestet", so Jonathan Hodgson, Professor an der Fakultät für Medizin und Pharmakologie der UWA. "Die Probanden aßen zum einen Mahlzeiten mit Apfel-Flavonoiden und zum anderen Mahlzeiten, die nicht mit Flavonoiden bereichert waren. Im Abstand von mindestens einer Woche wurde gewechselt, so dass alle Teilnehmer letztlich Äpfel mit und ohne Flavonoiden zu sich genommen hatten."

Äpfel entspannen die Blugefäße

"Dabei haben wir herausgefunden, dass der Verzehr von Äpfeln mit einem hohen Flavonoid-Gehalt zu einer Entspannung der Blutgefäße führt und den Stickstoffmonoxid-Spiegel im Blut erhöht", so Hodgson weiter. Bei Stickstoffmonoxid handelt es sich um ein Molekül, das für die Entspannung der Blutgefäße verantwortlich ist. Können sich die Blutgefäße nicht mehr richtig entspannen, kann dies zu erhöhtem Blutdruck und Herzerkrankungen führen."

Die Ergebnisse der Studie wurden im Oktober 2011 in der Wissenschaftszeitschrift "Free Radical Biology and Medicine Journal" veröffentlicht. Hodgson und der Forschungsbeauftragte des Ministeriums für Landwirtschaft und Ernährung, Michael Considine, leiteten die Untersuchungen. Die Studie wurde vom Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung und dem australischen Forschungsrat finanziert.

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