Melonen

Saftige Süße des Sommers

published: 19.06.2017

Galia-, Wasser- und Honigmelone (v.l.)  erfrischen an heißen Tagen (Foto: Christian Jung/shutterstock.com) Galia-, Wasser- und Honigmelone (v.l.) erfrischen an heißen Tagen (Foto: Christian Jung/shutterstock.com)

Der erfrischende Biss in ein Stück Melone bedeutet Genuss pur. Egal, ob Wasser-, Honig- oder Galiamelone – wenn du die Zähne in das saftige Fleisch der Früchte schlägst, schmeckst du die Süße des Sommers. Und die streng genommen zur Familie der Kürbissgewächse gehörenden Pflanzen sind mehr als lecker: Sie liefern Vitamine, wertvolle Vitalstoffe und – bei heißem Wetter besonders wichtig – viel Flüssigkeit. Pointer stellt dir drei Melonensorten genauer vor.

Wassermelone

Die grün-weiß-melierte Schale der Wassermelone beherbergt rosa bis rötliches Fruchtfleisch, das mit essbaren, dunklen Kernen durchsetzt ist. Das aus Ägypten stammende Obst kann bis zu 100 Kilo schwer werden! Im Supermarkt findest du aber meistens Exemplare von der Größe eines Basketballs. Praktisch, dass sie vielerorts bereits halbiert oder geviertelt angeboten werden. Eine angebrochene Wassermelone hält sich, wenn du die Schnittfläche mit Klarsichtfolie abdeckst, im Kühlschrank ungefähr drei Tage frisch.

Welche der vorgestellten Melonensorten isst du am liebsten?

  • Keine

  • Wassermelone

  • Honigmelone

  • Galiamelone

  • Ich mag alle gern!


Mit einem großen Messer lässt sich eine Wassermelone leicht zerteilen. Als sofortiger Snack ist sie an sonnigen Tagen perfekt. Du kannst das Fruchtfleisch auch pürieren und mit Mineralwasser und Minze in einen feinen Durstlöscher verwandeln. Als Zutat für herzhafte Salate machen sich einige Stücke ebenfalls gut. Wassermelonen bestehen zu 95,8 Prozent aus Wasser. Neben Zucker, Ballast- und Mineralstoffen sowie den Vitaminen A und C nimmst du mit jedem Mundvoll auch gesunde Antioxidantien zu dir.

Honigmelone

Das Innenleben einer Honigmelone verrät, dass sie mit Gemüsegurken verwandt ist: Wie das längliche grüne Gemüse enthält ihre Mitte viele Kerne. Nachdem du die prächtig gelbe Kugel aufgeschnitten hast, kannst du die Samen mit einem Esslöffel herausschaben. Nun ist der Weg zum köstlichen, weißlichen bis zartgrünen Fruchtfleisch frei.

Honigmelonen enthalten etwas mehr Zucker als Wassermelonen (Foto: Public Address)Honigmelonen enthalten etwas mehr Zucker als Wassermelonen (Foto: Public Address)

Hübsch sehen auch runde Stückchen aus, die du der Melone mit einem Ausstecher entnimmst. Sie wirken in einem Glas Schorle oder einem Gefäß mit Bowle besonders raffiniert.

An Energie liefert die Honigmelone etwa 55 Kalorien pro 100 Gramm und zwar fast ausschließlich aus Kohlenhydraten, denn bis zu einem Zehntel der Frucht besteht aus Zucker. Zudem versorgt dich die Honigmelone mit Kalium, Provitamin A, den Vitaminen C, B1 und B2 sowie Calcium, Eisen und Phosphor.

Galiamelone

Galiamelonen weisen eine netzartig gemusterte Schale auf. Die Farbe des Fruchtfleisches kann von Hellgrün bis hin zu Orange reichen. Wie die Honigmelone gehört die Sorte Galia zu den Zuckermelonen. Sie enthält weniger Flüssigkeit und mehr Zucker, Kalium und Beta-Carotin als die große Wassermelone. Kalium schafft die Voraussetzungen dafür, dass Informationen von Zelle zu Zelle weitergeleitet werden können. Der Mineralstoff ist wichtig für die Regulation des Blutdrucks, für die Nerven und Muskeln. Der Pflanzenstoff Beta-Carotin wirkt positiv auf Haut, Haare und Augen. Er steht zudem in dem Ruf, Krebs vorzubeugen.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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