Rezept-Tipp

Ofenforelle mit Cherrytomaten

published: 12.06.2013

Pro Person solltest du eine Forelle rechnen (Foto: Trout von 03Marine lizensiert durch CC BY 2.0) Pro Person solltest du eine Forelle rechnen (Foto: Trout von 03Marine lizensiert durch CC BY 2.0)

Wie wär´s mal mit Tomaten statt "Butter bei die Fische"? Das flapsige norddeutsche Sprichwort kommt recht lässig daher, bringt der Gesundheit allerdings nichts. Denn Butter zählt nicht zu den Nahrungsmitteln, die eine gesunde Ernährung gewährleisten – egal, wie cool der Spruch ist.

Darauf solltest du beim Fischkauf achten:

- Frischen Fisch erkennst du vor allem an den Augen: Sie sollten klar, prall und glänzend sein – nicht trüb.
- Die Kiemen sollten ein tiefrote Farbe haben.
- Frischer Fisch stinkt nicht. Wenn das Produkt den typischen Fischgestank aufweist, ist das Tier zu alt.
- Die Haut sollte feucht und glänzend sein.

Deshalb hat sich die Techniker Krankenkasse ein Rezept überlegt, das auch ohne Butter punktet. Fisch zählt zu den Lebensmittel, die die gesunden Omega-3-Fettsäuren enthalten. Experten empfehlen deshalb, ein- bis zweimal pro Woche Fisch zu essen. Allerdings sollte man das Fritteusenfett dabei lieber kalt lassen und den Fisch besser im Ofen oder in der Pfanne garen.

Über die Vorzüge von Fisch für die Gesundheit gibt es seitenlange Abhandlungen. Auf so ziemlich jedes Organ vom Darm bis zum Hirn soll der Verzehr der leichtverdaulichen Flossentiere eine positive Wirkung entfalten. Wissenschaftlich gesichert ist immerhin, dass vor allem die langkettigen Omega-3-Fettsäuren, wie sie in Seefischen enthalten sind, vor Herz-Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck schützen und die Ablagerungen in den Gefäßen reduzieren. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, täglich etwa 250 Milligramm dieser Fettsäuren zu sich zu nehmen. Forellen liefern 717 Milligramm Omega-3-Fettsäuren pro 100 Gramm. Dazu sind sie reich an Vitaminen A, D und an Eiweiß.

Das brauchst du für zwei Portionen:

Frische Zutaten sind für den Geschmack besonders wichtig (Foto: Public Address)Frische Zutaten sind für den Geschmack besonders wichtig (Foto: Public Address)

Eine Forelle (etwa 500 Gramm)
2 kleine rote Zwiebeln
500 g Cherry- oder Kirschtomaten
1 halbe Knolle frischen Knoblauch
1 unbehandelte Zitrone
1 Handvoll frische Kräuter (Blattpetersilie oder Majoran)
2 EL frischen Thymian
5 EL Olivenöl
Pfeffer
Salz
 

So wird's gemacht:

Für das Rezept solltest du unbedingt eine frische Forelle besorgen. Tiefkühlkost bringt es geschmacklich nicht. Wer es perfekt machen will, besorgt sich eine Wildfang-Forelle. Das Rezept funktioniert aber auch mit anderen Fischarten, etwa einer Dorade, Wolfsbarsch oder Lachs.

Für das Gericht brauchst du ein vollständiges, bereits ausgenommenes Tier. Das sollte vor der Verarbeitung unter fließendem Wasser innen und außen gewaschen und mit Küchenpapier trocken getupft werden. Dann die Tomaten halbieren und die Zwiebeln sowie den Knoblauch in Stifte schneiden. Nun eine ofenfeste Form mit Alufolie auskleiden und den Fisch hinein legen. Mit Olivenöl einreiben, salzen und mit dem Thymian bestreuen. Dann kannst du den Bauchraum mit den Kräutern und einigen Zitronenscheiben füllen. Rund um den Fisch platzierst du Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und das restliche Olivenöl. Achtung: Nicht zu viel Öl nehmen, die Tomaten sollten nicht schwimmen. Die Forelle etwa 20 Minuten bei 220 Grad im vorgeheizten Ofen garen. Der Fisch ist dann fertig gegart, wenn sich das Fleisch leicht von den Gräten lösen lässt. Dann ist die Haut auch schön knusprig – der Clou bei diesem Rezept. Guten Appetit!

[Jörg Römer]

Noch Hunger?

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