Jogging - richtig laufen heißt gesund trainieren (Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/ddebold/8463031085/in/photolist-dTRfi4-kazprv-bGicFF-deXZhr-7vUGL7-fHQssa-cd9Gcu-9a5BbJ-fXAa7S-dzVkY-bqSMLh-fo32H-3rFQgF-adZiQ4-7Ub3dG-cyZBi1-9a2EJT-dQn5hJ-ae3853-4pR5DJ-dTWTgb-dSzRw5-bnjZD8-cPcbx-7AMqCR-fhzZda-753NPZ-47Qsmt-piohX6-4Qbm6Z-7xbuvQ-aBLR9-k1eda7-5JZtCS-TsNpS-7XCsjA-dqSoFd-nkXN5b-adZiwP-a4MmjZ-jgsYAn-aVFyVM-aVFsZ8-aVFB4V-aVFrep-cc6XN-8uoTwY-igAgUs-aBLR7-mnaN4" target="_blank">Jogging on Los Gatos Creek Trail</a> von <a href="https://www.flickr.com/photos/ddebold/" target="_blank">donjd2</a> lizensiert durch <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank">CC BY 2.0</a>)Pulsmessen gehört zum Joggen wie der richtige Laufschuh (Foto: Public Address)Jogging für Einsteiger (Foto: shutterstock.com/Dmitry Morgan)Keine Lust zu gar nichts? Schluss mit den Ausreden für Sportmuffel! (Foto: Public Address)Vom Golfball bis zum Basketball - welche Sportart ist die richtige für dich? (Foto: Public Address)

Brainfood

Essen fürs Gehirn

published: 23.11.2004

Obst ist "Essen fürs Gehirn" (Foto: Public Address) Obst ist "Essen fürs Gehirn" (Foto: Public Address)

Brainfood – was soll man sich darunter vorstellen? Die direkte Übersetzung „Essen fürs Gehirn“ kommt der Wirklichkeit schon ziemlich nahe. Das menschliche Gehirn ist ein Schwerarbeiter. Dementsprechend müssen die grauen Zellen mit viel Energie versorgt werden, damit sie richtig funktionieren können. Zwischen 20 und 30 Prozent des gesamten Energiebedarfs unseres Körpers gehen aufs Konto der Denkzentrale – bei gerade einmal zwei Prozent Gesamtanteil am Körpergewicht. Die Energie, die wir durchs Essen gewinnen, verbraucht also tatsächlich zu einem großen Teil das Gehirn.

Und der „Schwerarbeiter“ ist auf regelmäßigen Nachschub angewiesen, denn er ist nicht in der Lage, zugeführte Energie zu speichern. Bleibt die Versorgung aus, nimmt unsere Denkleistung ab. Eine längere Unterversorgung kann krank machen.

Es ist allerdings nicht allzu schwierig, so eine Unterversorgung gar nicht erst entstehen zu lassen, wenn man einige grundsätzliche Tipps beachtet:

1. Besser wenig und öfter als viel und selten. Es ist ratsam, viele kleine Mahlzeiten über den Tag zu verteilen, anstatt sich ein oder zwei Mal täglich bis zur totalen Sättigung voll zu stopfen. Das sehen die Verdauungsorgane übrigens genauso.

2. Natürlich ist nicht nur wichtig, wie oft wir essen und wie viel, sondern auch was: Eine möglichst ausgewogene Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen sorgt dafür, dass das Gehirn optimal funktioniert.

3. Zucker ist für unser Gehirn unverzichtbar und Süßigkeiten liefern eine Menge dieses Zuckerangebotes. Das Problem: So schnell wie der Blutzuckerspiegel nach dem Genuss eines Schokoriegels oder eines Energydrinks in die Höhe steigt, so schnell sinkt er auch wieder ab. Besser für einen konstanten Blutzuckerspiegel sind Nahrungsmittel, die so genannte komplexe Kohlenhydrate enthalten. Diese werden (im Unterschied zu dem Zucker in Süßigkeiten) erst auf dem Verdauungsweg in Zucker verwandelt. Komplexe Kohlenhydrate sind beispielsweise in Schwarzbrot und Kartoffeln enthalten, in Gemüse, Reis und Nudeln ebenfalls. Wer auf den süßen Snack zwischendurch partout nicht verzichten will, sollte daran denken, gleich nach dem Verzehr die Zähne zu putzen.

4. Scharf macht lustig. Gewürze wie Curry oder Chili regen die Endorphin-Produktion an. Das steigert das Wohlbefinden. Auch mit Produkten, die Serotonin enthalten (wie Bananen und Walnüsse), lässt sich das Projekt „Gute Laune“ angehen.

5. Essen ist nicht alles - auch ein ausgetrocknetes Gehirn kann nicht optimal funktionieren. Deshalb ist die Flüssigkeitsversorgung wichtig: Zwei Liter täglich sollten es sein, am besten Mineralwasser. Kaffee und schwarzer Tee zählen nicht!

[Jens Findeisen]

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