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Köstliches aus Japan

Sushi selbst gemacht

published: 02.09.2009

Selbstgemachtes Sushi ist köstlich und gesund (Foto: Public Address) Selbstgemachtes Sushi ist köstlich und gesund (Foto: Public Address)

Sushi, die schmackhaften Häppchen aus Japan, sind längst auf europäische Teller vorgedrungen. Unzählige Sushi-Bars und Spezialitäten-Häuser bieten auch hierzulande die optisch ansprechende Vielfalt aus gesäuertem Reis, rohem Fisch und Gemüse an. Doch man muss nicht ins Restaurant gehen, um sich die leckeren Rollen (Maki) oder Bällchen (Nigiri) auf der Zunge zergehen zu lassen. Die TK weiß, wie man sie zuhause herstellt.

Fit-Bissen

Sushi fördern die Gesundheit, weil sie kaum gesättigte Fette enthalten. Hier tanzen nur die Bissen mit Omelette-Streifen aus der Reihe. Die vielen ungesättigten Fettsäuren des Fisches schützen das Herz und beugen Schlaganfällen vor. Obwohl der Reis gesüßt ist, enthält er mehr langkettige Kohlenhydrate, also Stärke, als Einfachzucker. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel langsamer an und fällt nicht schroff wieder ab, wenn das Insulin zum Einsatz kommt. Man bleibt länger fit.

Ein weiterer Vorteil: Da die Häppchen klein sind, müsste man schon ganz schön zulangen, um zu viele davon zu essen. Weil man Sushi mit Stäbchen isst, wird das schwer fallen. Das langsame Genießen sorgt außerdem dafür, dass man das Sättigungsgefühl eher spürt. Sushi sind generell eine kalorienarme Mahlzeit.

Geschichte

Auch vegetarische Zutaten wie Gurken, Avocado oder eingelegter Kürbis ergeben leckere Sushi-Happen (Foto: Public Address)Auch vegetarische Zutaten wie Gurken, Avocado oder eingelegter Kürbis ergeben leckere Sushi-Happen (Foto: Public Address)

Mitte des 17. Jahrhunderts entdeckten Japaner, dass sich frischer Fisch durch Fermentation konservieren lässt, wenn man ihn zwischen Lagen von Reis presst, der mit Essig versetzt ist. Ursprünglich hat man den Reis ausschließlich dazu verwendet, den Fisch haltbar zu machen, und ihn vor dem Verzehr des Fisches weggeworfen. Manche Leute fanden aber Gefallen an dem gesäuerten Reis – und so entstand Sushi. Auch heute gibt es noch Gerichte aus vergorenem Fisch in Japan, beispielsweise Nare-Zushi. Übrigens: Wenn das Wort „Sushi“ einem anderen Begriff folgt, schreibt man nicht mehr „Sushi“ sondern „Zushi“.

Tischsitten

Sushi richtet man auf kleinen Tellern, Bänken oder Holzplatten an und serviert sie zusammen mit einer Schale Shoyu (japanische Sojasauce), etwas Wasabi (grüner Meerrettich)und Gari (eingelegte Ingwerscheiben). Sushi isst man kalt und mit Stäbchen. Dazu tunkt man den auserwählten Bissen mit der Fischseite zuerst in die Sojasauce und steckt ihn dann im Ganzen in den Mund. In der Shoyu kannst du vorher ein bisschen Wasabi verrühren, wenn du den scharfen Geschmack magst. Aber Vorsicht: Brandgefahr! Gari isst man zwischen den Happen, um den Gaumen zu reinigen.

Zutaten:

Für den Reis:
500 g japanischen Klebreis
550 ml Wasser
100 ml Reisessig
10 EL Zucker
3-6 TL Salz

Krebsfleisch, Thunfisch oder Lachs sind nur einige der Fischsorten, die sich für Sushi eignen (Foto: Public Address)Krebsfleisch, Thunfisch oder Lachs sind nur einige der Fischsorten, die sich für Sushi eignen (Foto: Public Address)

Für den Belag:
Nori (Seetang)
Evtl. Fisch, z.B. roher Thunfisch oder Lachs
Gemüse, z.B. Karotte, Salatgurke oder eingelegter Daikon (Rettich)
Evtl. Tofu
Wasabi (grüner Meerrettich)
Goma (Sesam)

Außerdem:
Wasabi-Paste (grüner Meerrettich)
Shoyu (japanische Soja-Sauce)
Gari (eingelegte Ingwer-Scheiben)

Utensilien:
Festes, scharfes, langes Messer
Makisu (Bambusmatte)
Schüsseln (eine davon aus Holz)
Schälchen
Ess-Stäbchen

Sushi-Reis

Zu Beginn muss der Reis gründlich gewaschen werden. Lasse ihn in einem Sieb etwa eine Stunde lang abtropfen und ausquellen. Dann gib ihn plus Wasser in einen Topf mit fest schließendem Deckel und lasse alles kurz aufkochen, bevor du die Hitze herunterschaltest. Der Reis sollte jetzt eine Viertelstunde köcheln, ohne dass der Deckel abgehoben wird.

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