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Rezept-Tipp Onigiri

Reis-Ecken voller Geschmack

published: 03.03.2016

Die Reishappen lassen sich vielfältig zubereiten (Foto: Public Address) Die Reishappen lassen sich vielfältig zubereiten (Foto: Public Address)

So lecker wie Sushi, aber ohne rohen Fisch! Die traditionellen japanischen Reisecken, Onigiri genannt, sind für das Land der aufgehenden Sonne das, was für uns das Brötchen oder Pausenbrot ist. In Japan gibt es die Bällchen an jedem Kiosk. Kinder und Teenager nehmen sie in Bentoboxen mit zur Schule und die Eltern mit zur Arbeit.


Die Happen kommen mit wenig Kalorien aus. Der Reis und das Nori-Blatt, welches den Reis umhüllt, liefern kaum Fett, sättigen dafür gut. Füllungen mit Lachs oder Tunfisch und Sesam enthalten zusätzlich wichtige Proteine sowie wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Gurke und Ingwer protzen mit Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen. Der Reis wird nicht mit Essig gesäuert wie bei Sushi. Daher bieten Onigiri ein anderes Geschmackserlebnis. Pointer bereitet für dich welche zu.

Das brauchst du:

2 Tassen japanischen Rundkornreis (Sushireis)
Stremellachs oder gebratenen Lachs
Tunfisch (Dose)
Salatgurke
Eingelegten roten Ingwer
Frischkäse
Nori-Algenblätter
Gerösteten Sesam
Pfeffer
Salz


So wird's gemacht:

Spüle den Reis in einem Sieb mehrmals gründlich durch. Lasse ihn dann etwa eine halbe bis ganze Stunde dort ruhen. Setze die Körner anschließend nach Packungsanweisung entweder im Reiskocher oder im Kochtopf mit etwa zwei Tassen Wasser auf. Bereite jetzt die Füllungen vor. Zerrupfe den Lachs mit der Gabel und mische ihn in einem Schälchen mit etwas Frischkäse, bis die Masse gut formbar ist. In einem zweiten Gefäß rührst du einen Mix aus dem ausgedrückten Tunfisch und dem restlichen Frischkäse an. Schmecke beide Massen mit Salz und Pfeffer ab. Wasche nun die Gurke, halbiere sie der Länge nach und entferne mit einem Löffel die Kerne. Schneide die Gurke in möglichst feine Streifen. Hierfür kannst du auch einen Gemüsehobel benutzen. Gib etwas eingelegten, roten Ingwer und eine Prise geröstete Sesamsamen dazu. Alles gut vermischen und bereitstellen. Parat haben solltest du außerdem eine Schüssel mit Essigwasser.

Fill me up!

Gib den fertig gegarten Reis in eine (Holz-)-Schüssel und lasse ihn kurz auskühlen, damit du dich nicht verbrennst. Er soll aber unbedingt noch warm sein. Feuchte nun deine Hände mit Essigwasser an und forme ein kleines Reisbällchen, in dessen Mitte du eine der Füllungen gibst. Nimm etwas mehr Reis und modelliere nun eine Ecke in der richtigen Größe zu Ende. Feuchte deine Hände an, verreibe etwas Salz auf ihnen und bringe dein Onigiri in die finale Form. Dabei salzst du den Reisball automatisch von außen, was den Happen länger frisch hält und für besonders guten Geschmack sorgt. Falls du eine Onigiri-Form besitzt - es gibt sie für wenige Euro in Asia-Läden oder online - hast du es noch einfacher. Halte sie kurz in deine bereitgestellte Schüssel mit Essigwasser, damit der Reis nicht festklebt und gut wieder hinausgleitet. Gib nun den Reis in die Form und presse den Deckel darauf. Nun drücke die Ecken durch den beweglichen Teil des Bodens wieder aus der Form. Wenn du magst, dippe die fertigen Ecken in geröstete Sesamsamen. Forme nun die weiteren Bällchen, bis Reis und Füllungen aufgebraucht sind.


Von kreativ bis scharf

Wenn du in abenteuerlustiger Stimmung bist, probiere auch einmal Varianten mit scharfem Wasabi, fein geschnittenen Lotuswurzeln oder Umeboshi, den traditionellen sauren Pflaumen aus Nippon. Sehr gut schmeckt auch gebratenes Hühnchen mit Erdnussauce. Egal, für welche Füllung du dich entscheidest: Du solltest die Onigiri erst kurz vor dem Servieren mit einem Streifen Nori-Alge umwickelt, damit der nicht pappig wird. Nori-Blätter, die du zerschneiden kannst, oder fertige Nori-Streifen bekommst du in Asialäden und größeren Supermäkten. Itadakimasu - guten Appetit!

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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