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"League of Legends" im Spotlight

published: 26.05.2020

Welche Teams und Spieler sorgen bei "League of Legends" für Furore? Die Uniliga stellt sie dir vor (Foto: David Truong/Uniliga) Welche Teams und Spieler sorgen bei "League of Legends" für Furore? Die Uniliga stellt sie dir vor (Foto: David Truong/Uniliga)

In diesem Blog stellt dir die Uniliga Spieler und Teams von "League of Legends" vor. Die Uniliga ist eine eSports-Liga, die von Studierenden organisiert wird. Sie richtet sich an alle eingeschriebenen Studentinnen und Studenten in Deutschland. Die Techniker Krankenkasse ist ihr Gesundheitspartner.



 Filip "Striker" spielt seit der ersten "League of Legends"-Season der Uniliga für Karlsruhe (Foto: Uniliga)Filip "Striker" spielt seit der ersten "League of Legends"-Season der Uniliga für Karlsruhe (Foto: Uniliga)

22.05.2020

"Striker" - Von Anfang an dabei


Filip "Striker” studiert am Karlsruher Institut für Technologie Chemieingenieurwesen und ist seit der ersten "League of Legends"-Season der Uniliga im Karlsruher Team. Er spielt für den amtierenden Hochschulmeister KIT SC White. Filip ist sehr ehrgeizig und liebt es, kompetitiv zu spielen. In der kommenden Season soll der nächste Titel her. 

Faszination" League of Legends"

Die Kombination von mechanischen und psychologischen Aspekten in "League of Legends" fasziniert "Striker” heute noch am meisten. "Es geschehen viele Aktionen pro Minute, aber man muss ebenfalls überlegen, was der Gegner als nächstes macht," so Filip. Vor allem seine Rolle als Jungler fordert ihn immer wieder. Als es noch keine Role Queue gab, spielte er immer die Lane, die noch benötigt wurde, und füllte so das Team auf. 

Dadurch lernte er, viele Champions zu spielen, aber durch die stetigen Anpassungen muss auch das Gameplay immer wieder adaptiert werden. Zurzeit spielt Filip am liebsten Kindred, weil man mit ihr das Spiel potenziell am härtesten carrien kann. "Ihre Mechanik macht es möglich, dass man bis ins Unendliche skalieren kann, was zwar nicht passiert, aber die Herausforderung, das zu versuchen, reizt mich", so "Striker”. 
 

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League of Legends: xKITSC
01.09.2019


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Drei Titel in Folge

Bei der Uniliga spielt "Striker” seit der ersten "League of Legends"-Season mit. Als er sein Studium 2015 begann, wollte er gerne kompetitiv spielen und fand die Uniliga. Er startete mit seinem Team in die erste Uniliga-Season. Diese verlief noch nicht so erfolgreich, aber mit den Jahren steigerte sich das Potenzial der Karlsruher Teams. In der Winterseason 18/19 gewann "Striker” zum ersten Mal den Titel mit dem KIT SC White. Und diesen ließ sich das Team bis heute nicht wegnehmen. 

Dreimal in Folge traf es im Finale auf der Dreamhack und der Gamescom auf Bremen Rolandoni. Dort erkämpften sich die Karlsruher die drei Titel in Folge. Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder will "Striker" in dieser Season den vierten Titel für sein Team erlangen.
 

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League of Legends: KIT SC White vs. Bremen Rolandoni - Baron Steal
26.01.2020


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Die Entwicklung der Uniliga

Nicht nur die Offline Events werden immer größer. Die gesamte Uniliga professionalisiert sich immer mehr. "Die Entwicklung der Uniliga ist sehr positiv, da die Organisatoren der Uniliga mit viel Leidenschaft an der Weiterentwicklung arbeiten”, so "Striker”. Für ihn ist die Uniliga keine Selbstverständlichkeit, da neben ein paar Festangestellten der Großteil der Organisation ehrenamtlich von anderen Studierenden erbracht wird. 
 

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Zu alt für den eSports

Auch wenn "Striker” irgendwann nicht mehr als Spieler an der Uniliga teilnehmen kann, will er sie dennoch weiter verfolgen und die Entwicklung beobachten. Als einer der stärksten Spieler der Uniliga versucht er immer wieder, Champs zu testen, die nicht in der aktuellen Meta sind. 

"Man sollte das Limit der Champions immer wieder neu erfahren, aber auch seine eigenen Grenzen kennen lernen und ausreizen. Innerhalb eines Teams ist nicht nur die Kommunikation, sondern ebenso die Teamfähigkeit wichtig”, sagt Filip. Für eine Karriere als eSportler ist er seiner Meinung nach mit seinen 23 Jahren mittlerweile zu alt, aber dennoch weiß er, dass er sein Leben lang zocken wird. 
 

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KIT SC White ist der amtierende deutsche Hochschulmeister (Foto: Uniliga)KIT SC White ist der amtierende deutsche Hochschulmeister (Foto: Uniliga)




Die Uniliga stellt dir Dominik "BeatTheMonster” vor (Foto: Uniliga)Die Uniliga stellt dir Dominik "BeatTheMonster” vor (Foto: Uniliga)

23.04.2020

Der Weg in die LEC und wieder zurück


Dominik "BeatTheMonster" sah eSports immer eher als Hobby. In der Uniliga engagierte er sich für seinen Hochschulclub in Münster und merkte, wie viel Freude ihm der eSports und vor allem die Menschen im eSports bereiten. Für zwei Monate war er Team-Manager in der LEC, der höchsten Spielklasse in "League of Legends". Dort geht es um Sponsoren und Millionen.

Uni und eSport

Als "BeatTheMonster” anfing zu studieren, stieß er bei Recherchen auf eine eSports-Liga für Universitäten in den USA. Er dachte sich, dass dieses Konzept auch in Deutschland auf Interesse stoßen könnte, und entdeckte die Uniliga. Er fragte an, ob es mit Münster schon einen Standort gibt, der in der Uniliga vertreten sei. Da dies nicht der Fall war, entschied Dominik sich dazu, hier einen Uniliga-Standort zu gründen. Mit Hilfe des Pioneer Projekts der Uniliga startete er. Er merkte allerdings schnell, dass es nicht so leicht war wie gedacht, Leute für den Universitäts-eSports zu begeistern.
 

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League of Legends: Just Olaf Things...
21.11.2019


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Münster University Esports 

Über Facebook Gruppen fragte er nach Interessenten. Irgendwann hatten sich sechs Leute gefunden und sie starteten in der Winterseason 17/18 als erstes Team für den Standort Münster in der "League of Legends"-Uniliga. Mittlerweile hat Münster zwei "League of Legends"-Teams, mehrere "Counter-Strike"-Teams und steht kurz vor der Vereinsgründung. 

Der Traum: LEC

Doch "BeatTheMonster” wollte mehr. Die LEC ist die eSports-Königsklasse. Sein größter Traum war es, dort zu arbeiten. Durch Zufall sah er auf Twitter, dass Excel Esports auf der Suche nach einem Team Manager war. Er bewarb sich, hätte aber niemals gedacht, dass er eine Rückmeldung erhalten würde. Überraschenderweise erhielt er die Einladung zu einem ersten Interview. Er kam in die engere Auswahl, wurde erneut zu einem Interview eingeladen und erhielt im November die Zusage für den Job. Damit hatte er nicht gerechnet. Eine Woche später sollte er bereits in London sein. Sein Studium war noch nicht beendet und er war komplett unvorbereitet.
 

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London und Berlin

Hals über Kopf verließ er Anfang Dezember letzten Jahres seine Wohnung und landete in London. Viele neue Eindrücke und Menschen erwarteten ihn dort. Im Londoner Büro des Teams wurde er eingearbeitet, dennoch war vieles learning by doing. Innerhalb von wenigen Tagen wurde "BeatTheMonster” komplett aus seinem gewohnten Alltag gerissen und ins kalte Wasser geworfen. Nach drei Wochen ging es für ihn schon wieder nach Berlin ins Gaming House von Excel Esports, um die ersten Saisonvorbereitungen zu treffen. Das Team und der Coach blieben noch für Teambuilding-Maßnahmen in London, während Dominik in Berlin alles organisieren und vorbereiten musste. Da Excel Esports in den letzten Splits nicht gut abschnitt, war ein Reset die einzige Lösung, weshalb er viel zu tun hatte. 
 

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Schwierige Entscheidung

Im Januar merkte "BeatTheMonster”, dass Job und Studium nicht gleichzeitig zu managen waren. Eigentlich wollte er in Berlin sein Studium in Teilzeit weiterführen, allerdings wäre dies mit dem Job als Team Manager nicht vereinbar gewesen. Der Zeitaufwand war immens, und er musste in dieser Zeit alles andere vergessen. Der Job stand im Mittelpunkt und es blieb keine Zeit mehr für andere Sachen. Er steckte im Zwiespalt: Studium beenden und in das gewohnte Leben zurückkehren oder den Weg im professionellen eSport fortsetzen?

Zurück in Münster

"BeatTheMonster” entschied sich nach zwei Monaten für die Rückkehr nach Münster. Als nächstes möchte er sein Studium beenden und sein Projekt Münster University Esports weiter unterstützen. Mit etwas Abstand blickt er nun auf die Zeit in der LEC und muss die gesammelten Eindrücke und Erfahrungen erst einmal verarbeiten. Auch wenn es nur eine kurze Zeit war, konnte er sehr viele Dinge mitnehmen und Kontakte knüpfen. Ob er nochmal in den Profi-eSports zurückkehrt, kann er noch nicht sagen. Allerdings legt er seinen Fokus erst einmal auf die Beendigung des Studiums und den Münster Esports und schaut dann, wie es weiter geht. 
 

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Autor: Uniliga

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Seit 2014 ist die Uniliga die Anlaufstelle für Hochschul-eSport in Deutschland und bildet hierzulande das Fundament für Amateur-eSport. Mehr als 2.500 aktive Spieler in über 250 Teams von mehr als 80 Universitäten sind derzeit in der Uniliga organisiert. Als Gesundheitspartner steht die Techniker Krankenkasse den Teams und Spielern mit gesundheitsfördernden Maßnahmen zur Seite. Die Uniliga deckt mit Ligen für "League of Legends", "Counter-Strike:GO", "Overwatch", "Hearthstone", "Rocket League" und "Rainbow Six: Siege" unterschiedliche Facetten des eSports ab. Mehr Informationen zur Uniliga findest du auf uniliga.gg.

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Das Team der Uniliga ermöglicht eSport-Turniere und Ligen für Studierende, in denen sich deutsche Unis und Fachhochschulen untereinander messen können.

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Die von Studierenden organisierte Uniliga bietet eSports-Wettbewerbe für Studierende aus Deutschland.

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