Die ekelhaftesten Snacks der Welt

Frittierter Skorpion an Affenhirn

published: 30.12.2016

Frittierter Skorpion gehört in China zu einem Imbiss wie bei uns Bratwurst und Fritten (Foto: Vova Shevchuk/Shutterstock.com) Frittierter Skorpion gehört in China zu einem Imbiss wie bei uns Bratwurst und Fritten (Foto: Vova Shevchuk/Shutterstock.com)

"Sie essen alles, was sich über den Boden bewegt und kein Auto ist, alles, was fliegt und kein Flugzeug ist, und alles, was schwimmt und kein U-Boot ist." Das ist ein bekannter Spruch über das Essverhalten der Menschen im südlichen Teil Chinas. Und tatsächlich, bei den nachfolgenden Delikatessen und Spezialitäten glaubt man das aufs Wort. Wir haben für dich die zehn ekelhaftesten Snacks der Welt zusammengestellt!

Starten wir mit dem Klassiker unter den ekligen Snacks: Die tausendjährigen Eier. Davon hast du vielleicht schon mal gehört. Mit ihrem tiefschwarzen, glibberigen Aussehen scheinen sie ihrem Namen tatsächlich alle Ehre zu machen. Die Eier, die im chinesischen Raum gern verspeist werden, sind allerdings "nur" maximal drei Jahre alt. Rohe Eier werden in einen Brei aus Holzkohle, gebranntem Kalk, Salz und Wasser eingelegt oder in Asche mit Zitrone. Der Geschmack variiert entsprechend. Er ist jedoch immer lecker, versprechen die Chinesen.
 

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Dass man Eier nicht erst drei Jahre lang liegen lassen muss, damit sie zur Delikatesse werden, wissen Feinschmecker auf den Philippinen und in Vietnam. Ein sogenanntes "Balut", ein ausgebrütetes Vogelei, wird dort am 14. Bruttag verspeist. Oder wahlweise am 19. Bruttag, wenn der Vogelkörper fast ausgewachsen ist.
 

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Dir schmeckt nicht mal das Frühstücks-Ei am Sonntagmorgen? Wie wäre es dann mit einem frittierten Skorpion oder einer gebratenen Vogelspinne? Letztere Delikatesse ist hauptsächlich in Kambodscha beliebt. Dort war die Vogelspinne in Zeiten der von 1975 bis 1979 herrschenden nationalen Hungersnot ein lebensrettender Snack. Der frittierte Skorpion gehört in manchen Gegenden Chinas zu gut sortierten Imbiss-Meilen wie bei uns Bratwurst und Fritten.
 

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Darf es sonst noch was sein? Peruaner und Ecuadorianer empfehlen Meerschweinchen - jedoch nicht als Haustier wie bei uns üblich, sondern gefüllt mit Kräutern im Backofen. Kein schöner Anblick für Kinder hierzulande und noch dazu nicht ungefährlich: Da die Kleintiere häufig unter Krankheiten leiden, besteht die Gefahr der Ansteckung mit Beulen- oder Lungenpest. Auch der Verzehr von Hirnmasse ist gefährlich und kann die BSE-Erkrankung verursachen. Das hält in Asien aber viele Restaurants nicht davon ab, Affenhirn anzubieten – von lebendigen Tieren.
 

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Dass man für solch kuriose Snacks nicht unbedingt in die weite Welt hinaus reisen muss, zeigt der Würchwitzer Milbenkäse. Die Spezialität aus Sachsen-Anhalt besteht aus Magerquark, der in einer Holzkiste reift, die mit Roggen und Milben gefüllt ist. Die Milben geben dem Käse seinen sehr würzigen Geschmack, werden vor dem Verzehr aber nur leicht abgeklopft. Was hängen bleibt, wird mitgegessen. Eine ähnliche Spezialität gibt es auf Sardinien. Der Schafsmilchkäse "Casu Marzu" hat einen besonders cremigen Geschmack, weil er so lange gelagert wird, bis ihn Fliegenmaden verdauen. Diese müssen vom Endverbraucher selbst entfernt oder eben mit verköstigt werden.
 

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Zum Abschluss einen leckeren Salat? In China und Thailand schwören einige Köche auf Klapperschlangensalat. Alternativ bieten sich auch Wasser- und Würgeschlangen zum Verputzen an. Und sogar Feuerquallen finden hier den Weg auf die Speisekarte. Sie gelten wegen ihres hohen Eiweiß- und Spurenelementegehalts als besonders gesund. Außerdem sind sie frei von Fett und Cholesterin.
 

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Damit haben wir die zehn verrücktesten und ekelhaftesten Snacks abgehakt, doch eine Beilage gibt es für alle Feinschmecker noch obendrauf: Den Mommy’s-Milk-Mozzarella. Hergestellt wird er aus überschüssiger Muttermilch frisch gebackener Mütter. Also nicht, dass du das jetzt falsch verstehst: Den Muttermilch-Mozarella-Käse gibt es wirklich, die "frisch gebackenen Mütter" sind aber zum Glück nur eine Redewendung und keine weitere kuriose Delikatesse. In diesem Sinne: Guten Appetit - oder besser: Prost Mahlzeit!

[Moritz Niehoff]

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