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Die kleinen Mettbällchen mit Namen "Albondigas" sind ein Tapas-Klassiker (Foto: Studioimagen73/shutterstock) Die kleinen Mettbällchen mit Namen "Albondigas" sind ein Tapas-Klassiker (Foto: Studioimagen73/shutterstock)
Tapas

Albondigas - spanische Hackklößchen

Hackfleischgerichte gibt es in nahezu allen Landesküchen. Die spanische Nummer eins sind die "Albondigas". Diese kleinen Mettbällchen in Tomatensoße gibt es in allen iberischen Städten und mittlerweile auch anderswo in Europa. Die Zubereitung erfordert etwas Zeit.

Das brauchst du für vier Portionen:

750 Gramm gemischtes Hack
750 Milliliter Tomatenpüree
200 Milliliter Hühnerbrühe
2 Zwiebeln
2 Lorbeerblätter
2 Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie oder 1 Bund Korianderkraut
2 Eier
3 Esslöffel Paniermehl
Olivenöl
1 Teelöffel Paprikapulver
Salz und Pfeffer

So wird's gemacht:

Zunächst stellt man die Tomatensoße her. Dazu brät man die zuvor klein gewürfelten Zwiebeln in einem ausreichend großen Topf in Olivenöl an. Dann gibt man das Tomatenpüree, die Fleischbrühe und die beiden Lorbeerblättern dazu und lässt diese Tomatensoße eine halbe Stunde lang köcheln.
 


Während sie so vor sich hinköchelt, hackt man zunächst die Petersilie fein und presst die geschälten Knoblauchzehen durch die Knoblauchpresse. Dann gibt man das Hackfleisch zusammen mit den zwei Eiern, den drei Esslöffeln Paniermehl, der Hälfte der gehackten Petersilie und der Hälfte des Paprikapulvers in eine große Schüssel, gibt etwas gemahlenen Pfeffer und Salz dazu und knetet das ganze gut durch.

Aus dem Hackfleischgemisch formt man kleine Bällchen mit maximal vier Zentimetern Durchmesser - Albondigas sind keine Frikadellen! Diese Bällchen brät man dann in einer Pfanne mit Olivenöl von allen Seiten durch, indem man sie mehrmals mit Hilfe von zwei Gabeln wendet. Nachdem man die zweite Hälfte der Petersilie und die zweite Hälfte des Paprikapulvers in die Tomatensoße gegeben hat und sie mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt hat, kommen die gebratenen Hackbällchen in die Tomatensoße, um in ihr nochmal 20 Minuten bei geringer Hitze unter gelegentlichem Umrühren zu ziehen.

Wenn man statt Petersilie Korianderkraut verwendet, bekommen die Albondigas einen leicht exotischeren Geschmack, was auch ganz gut zur früheren maurischen Besetzung Südspaniens passt.
Die Albondigas halten sich in der Soße gut verschlossen vier bis fünf Tage im Kühlschrank.
 

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Der Autor: Karl Günter Rammoser
Der Autor: Karl Günter Rammoser

Der Autor: Karl Günter Rammoser

Der Gymnasiallehrer (Deutsch, Geschichte, Philosophie), Journalist, Gelegenheits-Literat und Hobbykoch wurde in Oldenburg/Holstein geboren, studierte in Göttingen und ist seit seinem Referendariat bekennender Hamburg-Fan. In seiner Freizeit kocht er oder sitzt am Rechner, weil er nur schwer zwischen Hobby und Beruf unterscheiden kann.

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