Rezept-Tipp

Aromatische Elisen-Lebkuchen

published: 30.11.2017

Elisen-Lebkuchen enthalten mindestens 25 Prozent Nüsse und Mandeln. Daher sind sie besonders saftig und hochwertig (Foto: TinasDreamworld/Shutterstock.com) Elisen-Lebkuchen enthalten mindestens 25 Prozent Nüsse und Mandeln. Daher sind sie besonders saftig und hochwertig (Foto: TinasDreamworld/Shutterstock.com)

Über 600 Jahre Tradition haben die würzigen Oblaten-Lebkuchen. Besonders um die Weihnachtszeit erfreuen sich die Dauer-Backwaren großer Beliebtheit. Dabei werden bei der Herstellung keine Speisefette und -öle verwendet, sondern Nüsse und Ölsamen. Die besonders leckeren Elisen-Lebkuchen enthalten mindestens 25 Prozent Mandeln, Hasel- und Walnüsse. Das macht sie so saftig und reichhaltig. Wer Elisen-Lebkuchen kauft, kann sich auch sicher sein, dass der Mehlanteil gering ist. Laut Verordnung darf der Masse höchstens 10 Prozent Getreidemehl zugesetzt werden. Besonders hochwertige Exemplare enthalten überhaupt kein Mehl. Diese Tatsache solltest du allerdings nicht mit Low Carb verwechseln: Zucker steckt in den kleinen Kuchen nämlich eine Menge. Am genauesten kannst du die Inhaltsstoffe dann kontrollieren, wenn du selber backst und hochwertige Zutaten besorgst.

Das brauchst du:

Für den Teig:
6 kleine Eier
450 g braunen Zucker
1 Tl Vanillezucker
Prise Salz
Je 1/2 Tl folgender gemahlener Gewürze: Zimt, Kardamom, Nelken, Koriander, Piment, Muskatblüte
250g gemahlene Haselnüsse (etwas mehr in Reserve halten)
250g gemahlene Mandeln
50g Walnüsse, grob gehackt
Abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
Abgeriebene Schale einer Bio-Orange
1 El kandierter Ingwer, fein gehackt
100g Orangeat, fein gehackt
100g Zitronat, fein gehackt
Oblaten mit 70 oder 90 mm Durchmesser

Für die Deko:
Geschälte Mandeln

Für den Schokoguss:
3 Tafeln Zartbitterschokolade zu je 100 Gramm
2 EL Rapsöl

Für den Zuckerguss:
250 Gramm Puderzucker
2 EL heißes Wasser

Und so geht's:

Gib die Eier mit dem Zucker, Vanillezucker und Salz in eine Schüssel. Mit dem Handrührgerät (Rührhakenaufsatz) schaumig schlagen. Dann die Gewürze und Schale zugeben und gut verrühren. Anschließend die Rührhaken abnehmen und Knethaken aufsetzen. Gib die Nüsse, Mandeln, den Ingwer, das Zitronat und Orangeat hinzu und verknete alles zu einer sämigen Masse. Falls der Teig zu flüssig sein sollte, mische etwas mehr gemahlene Haselnüsse unter. Nun alles über Nacht kühl stellen.

Am nächsten Tag machst du dem Teig Feuer unterm Hintern. Heize den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor. Die Lebkuchenmasse auf den Oblaten verteilen und dabei einen drei bis fünf Millimeter breiten Rand aussparen, weil die Kekse beim Backen etwas aufgehen. Am besten geht das Handling der zähen Masse mit so genannten Lebkuchenglocken von der Hand, die extra für diesen Zweck konstruiert wurden. Diese helfen dir dabei, den Teig zu formen und auf den Oblaten zu platzieren. Ansonsten greife einfach zu einem Spritzbeutel oder zu einem Löffel und beim Glattstreichen zu einem angefeuchteten Palettenmesser.
 

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Schiebe die Lebkuchen blechweise in den Ofen und backe sie für 15-20 Minuten. Sie sollten nicht zu braun werden und innen noch saftig sein. Lasse sie auskühlen, bevor du sie mit einem der beiden Güsse verzierst. Für den Zuckerguss verrühre Puderzucker und Wasser mit einem Schneebesen oder dem Handrührgerät, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Für den Schokoguss zerbröckele die Zartbitterschokolade in einem Schälchen und erhitze sie zusammen mit dem Rapsöl bei kleiner Wattzahl in der Mikrowelle oder im Wasserbad. Gut verrühren. Gieße oder verstreiche den Guss auf den Lebkuchen. Wenn du magst, kannst du sie noch mit geschälten Mandeln verzieren.
 

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Wenn alles getrocknet ist, bewahre das Backwerk in einer Keksdose auf. Es hält sich einige Wochen frisch. Wenn du zwei, drei Apfelschnitze zugibst, bleiben die Lebkuchen besonders saftig. Die Apfelschnitze solltest du allerdings alle paar Tage austauschen.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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