Mit diesem Meal-Prep-Plan wird kein Kürbis mehr verschwendet (Foto: Rosalie.S.Photo/Shutterstock.com) Mit diesem Meal-Prep-Plan wird kein Kürbis mehr verschwendet (Foto: Rosalie.S.Photo/Shutterstock.com)
Rezepte

Meal-Prep mit Kürbis

Kürbis ist ein klassisches Herbstgemüse, das meist um die Halloween-Zeit auftaucht. Was viele nicht wissen: Einige Kürbissorten sind noch bis in den Februar als frische Lagerware erhältlich. Sie enthalten wichtige Vitamine, Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen sowie sättigende Ballaststoffe. Damit ist der Kürbis ein echtes Multitalent und darf auf dem saisonalen Speiseplan nicht fehlen. Ein Problem bleibt aber: Ein ganzer Kürbis ist für eine einzelne Person zu groß, um ihn sofort ganz zu essen. Warum also nicht mehrere Gerichte vorbereiten, den ganzen Kürbis verwenden und dann über die Woche genießen? Pointer hat einen Meal-Prep-Plan für dich, mit dem du fünf oder mehr Mahlzeiten zauberst.
 


Diese Zutaten brauchst du für alle Gerichte:

1 großen Hokkaidokürbis
Kürbiskernöl oder Olivenöl
Salz
Pfeffer
Kürbiskerne
1 Limette
 


Zutaten für Kürbis-Pekan-Waffeln:

200 g Mehl deiner Wahl
Ahornsirup
2 Eier
1 Päckchen Backpulver
Eventuell etwas Milch
1 kleine Handvoll Pekannusskerne
1/2 TL Vanilleextrakt
Etwas Butter

So wird’s gemacht:

Zunächst den Kürbis gründlich waschen und halbieren. Die Schale des Hokkaidos kann mitgegessen werden, du solltest aber je nach Qualität entscheiden, ob sie belastet sein könnte. Gründliches Waschen ist angesagt! Die Kerne mit einem Löffel auskratzen. Dann 100 Gramm des Fruchtfleisches abwiegen und in kleine Stücke teilen. Diese in etwas Wasser weichkochen. Das dauert ungefähr 10 Minuten.

Das Wasser abgießen und den Kürbis pürieren. Mehl, Eier, Backpulver, Vanille und zwei bis drei Esslöffel Ahornsirup vermischen. Das Kürbispüree hinzugeben und alles zu einem glatten Teig rühren. Bleibt dieser zu zäh, Wasser oder Milch dazugeben, bis er eine flüssige, leicht gießbare Konsistenz bekommt. Dann die Nüsse hacken und untermischen. In einem Waffeleisen mit etwas Butter den Teig nach und nach backen. Die Kürbiswaffeln sind mit etwas Obst ein klasse Frühstück. Friere den Rest ein: Du kannst die einzelnen Waffeln schnell im Toaster aufbacken.
 


Zutaten für den frischen Kürbissalat:

2 Stängel Rosmarin
1 EL Honig
1/2 Fetakäse
2 Handvoll Blattspinat
1 rote Zwiebel
½ Bund Petersilie
20 g getrocknete Tomaten in Öl
1/2 Dose Kichererbsen
Kürbiskernöl oder Olivenöl
Ahornsirup

So wird’s gemacht:

Weitere 150 Gramm Kürbis abwiegen und in kleine Würfel schneiden. Diese auf einem mit Backpapier auslegtem Backblech verteilen und mit dem Honig und etwas Öl beträufeln. Dafür eignet sich auch ein Backpinsel. Salzen, pfeffern und den Rosmarin auf den Stücken verteilen. Dann bei 190 Grad etwa 15 Minuten im Ofen garen.

Den Blattspinat waschen und dicke Stiele entfernen. Die Zwiebel schälen und in Streifen schneiden. Die Hälfte der Petersilie und getrocknete Tomaten hacken, die Kichererbsen abgießen und abspülen. Alle Zutaten in einer großen Schüssel mischen und den gebackenen Kürbis dazugeben. Dann den Feta zerkrümeln und mit den Kürbiskernen unter den Salat heben.

Um das Dressing herzustellen, je einen Esslöffel Ahornsirup, Limettensaft und Öl mischen. Den Salat darin wenden und mit Salz und Pfeffer würzen. Luftdicht verschlossen, hält sich der Salat im Kühlschrank ein paar Tage. Damit er knackt bleibt, kannst du das Dressing auch seperat aufbewahren und erst kurz vor dem Verzehr darüber geben.
 


Zutaten für Kürbis-Gnocchi-Auflauf

1 Packung Gnocchi
2 bis 3 EL Parmesan
2 Knoblauchzehen
1 Spitzpaprika
2 EL Mais
1/2 Becher Sahne
½ Bund Petersilie
Tomatenmark

So wird’s gemacht:

Die Gnocchi in Salzwasser 2 Minuten köcheln lassen und dann abgießen. Den restlichen Kürbis in kleine Stücke schneiden. Dann die Paprika waschen, entkernen und ebenfalls fein würfeln. Gnocchi, Mais, Paprika und Kürbis in einer ausreichend großen Auflaufform verteilen. Die Sahne mit einem Esslöffel Tomatenmark und dem gepressten Knoblauch anrühren. Salz und Pfeffer nach Geschmack hinzufügen und über das Gemüse gießen.

Die restliche Petersilie fein hacken und über dem Auflauf verteilen. Dann mit dem Parmesan bestreuen. Wenn du magst, kannst du noch ein paar Kürbiskerne oben drauf legen. Der Auflauf muss bei 180 Grad Umluft etwa 20 Minuten backen. Der Käse sollte eine Kruste bilden und der Kürbis bissfest sein. Mit frischem Rucola schmeckt der Auflauf auch noch zum Mittagessen am nächsten Tag lecker.

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Die Autorin: Hanna Kunst
Die Autorin: Hanna Kunst

Die Autorin: Hanna Kunst

Sonnenliebhaberin, Lockenkopf, Enthusiastin – Hanna wuchs am Rand von Hamburg auf und schätzt das Landleben ebenso wie den Trubel der Hansestadt. Seit 2020 studiert sie Kulturwissenschaften in Lüneburg und findet dabei Medientechnik und Stadtplanung besonders spannend. In ihrer Freizeit hört sie gern Livemusik, probiert neue Rezepte aus, macht Yoga und fotografiert analog. Für Pointer schreibt Hanna über Lifestyle-Themen und führt als Reporterin Interviews.

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