Dieses Rezept kombiniert vietnamesische Sommerrollen mit dem Bowl-Trend aus den USA (Foto: Hanna Kunst/Public Address) Dieses Rezept kombiniert vietnamesische Sommerrollen mit dem Bowl-Trend aus den USA (Foto: Hanna Kunst/Public Address)
Rezept-Tipp

Sommerrollen-Bowl mit Erdnusssoße

Wenn es im Frühling wärmer wird, ersetzen frische, kalte Rezepte die heißen Eintöpfe und Suppen der Wintermonate. Diese Sommerrollen-Bowl ist nicht nur aufgrund ihres Namens wie gemacht für ein leichtes Mittagessen in der Sonne. Sie überzeugt mit ihren vielfältigen Aromen auch geschmacklich, ohne zu schwer im Magen zu liegen. Noch dazu füllt sie deinen Vitaminspeicher auf und ist ganz nebenbei vegan. Dazu gibt es eine cremige Erdnusssoße, die ordentlich Energie liefert und das Mittagstief in Luft auflöst.

Auf dieses Rezept bin ich gekommen, als ich mit meiner Schwester Sommerrollen zubereiten wollte, das Reispapier aber überall ausverkauft war. Denn eigentlich ähneln Sommerrollen den bekannteren Frühlingsrollen, nur dass diese Variante nicht frittiert wird. Für die traditionelle Vorspeise aus der vietnamesischen Küche schneidet man verschiedene Zutaten in Streifen und wickelt sie in dünnes Reispapier. Die handlichen Rollen dippt man dann in kleine Schälchen mit Soße. Die gängige Füllung besteht aus Reisnudeln, rohem Gemüse und würzigen Kräutern wie Koriander und Minze. Nach Geschmack können Fleisch, Fisch oder Früchte ergänzt werden. Sommerrollen nennt man auch Glücksrollen. Sie werden in Vietnam vor allem als Snack zwischendurch oder als Vorspeise serviert.
 


Neben Sojasoße passt eine cremige Soße aus Erdnussbutter besonders gut zu Sommerrollen. Diese kommt ursprünglich aus Indonesien und Thailand, ist aber auch in den Nationalküchen Malaysias, Vietnams und Chinas bekannt. Sie wird als Dipp zu frittiertem Fingerfood serviert oder zu Reis- und Nudelgerichten mit Geflügelfleisch gegessen. In diesem Rezept geben wir die gewürzte Erdnusssoße über die fertige Sommerrollen-Bowl.

Ich esse gerne aus Schüsseln. Man kann sie so gut festhalten und muss sich deshalb nicht zwingend an einen Tisch setzen, sondern kann es sich auch auf dem Sofa gemütlich machen. Noch dazu sehen die vielen bunten Zutaten zusammen in einer schönen Schüssel einfach zum Anbeißen aus. Kein Wunder, dass der Bowl-Trend in den letzten Jahren die sozialen Medien erobert hat. Populär wurde er durch die Clean-Eating-Bewegung aus den USA - was erklärt, warum Smoothie- und Buddha-Bowls meistens mit frischen, gesunden Lebensmitteln gefüllt sind. Als Hauptmahlzeit enthalten letztere oft jeweils Lebensmittel aus den Gruppen Kohlenhydrate, Protein, gesunde Fette und Gemüse. So ist es auch bei meiner Sommerrollen-Bowl.
 


In diesem Rezept verbinden sich Einflüsse aus der asiatischen und der amerikanischen Küche zu einem wahren Geschmackserlebnis. Essen ist in meinen Augen sowieso einer der besten Wege, um andere Kulturen kennenzulernen. Darum geht es auch im Special "Eat Around The World" der Techniker. Dort findest du viele weitere Rezepte aus aller Welt - von Peru über Israel bis Schweden.
 


Diese Zutaten brauchst du für eine Sommerrollen-Bowl:

150 g Reisnudeln
1/2 Block Räuchertofu
1 Möhre
1/4 Gurke
1/2 Mango
1 Frühlingszwiebel
Ein paar Salatblätter
Frischen Koriander oder Petersilie
Frische Minze
Etwas Sojasoße
Etwas Erdnussöl

Zutaten für die Erdnusssoße:

4 TL Erdnussbutter
1 Knoblauchzehe
1 TL Sojasoße
1 TL Zitronensaft
Etwa 1/2 TL Siracha
1 TL Honig oder Agavendicksaft
4 TL Wasser
1/2 TL Erdnussöl
Ingwerpulver
Salz
Pfeffer
 


Und so wird's gemacht:

Als erstes den Tofu in kleine Würfel schneiden und mit einem Schuss Erdnussöl scharf anbraten. Dabei immer wieder wenden, damit die Stücke lecker knusprig werden. Nach sieben bis zehn Minuten mit einem Schuss Sojasoße ablöschen und zur Seite stellen. Jetzt kommt das Gemüse dran: Die Möhre schälen, die Gurke waschen und beide in mundgerechte Stücke teilen. Die Salatblätter waschen und klein zupfen, ebenso die frischen Kräuter. Dabei kannst du entscheiden, ob Koriander dir schmeckt oder du lieber bei Petersilie bleibst. Ein bisschen Minze gibt einen Frische-Kick. Nun die äußere Haut der sorgfältig gewaschenen Frühlingszwiebel abziehen, das Wurzelende entfernen und den Rest in feine Ringe schneiden. Fehlt nur noch die Mango, die ebenfalls geschält und gewürfelt wird.

Die Reisnudeln nach Packungsanweisung zubereiten. Meistens müssen sie für etwa fünf Minuten in heißem Wasser ziehen und werden dann abgegossen. In dieser Zeit kannst du deine Ernusssoße zubereiten. Dafür die Knoblauchzehe in eine kleine Schüssel pressen, Erdnussbutter, Sojasoße, Zitronensaft, Agavendicksaft oder Honig, Wasser und Ernussöl dazugeben und alles glatt rühren. Jetzt nach Geschmack Siracha, Ingwerpulver, Salz und Pfeffer dazugeben. Wenn du es noch schärfer magst, kannst du auch eine halbe Chili in kleinen Würfeln unterrühren. Am besten eignet sich eine Gabel zum Verquirlen, um sicher zu gehen, dass sich alle Zutaten zu einer cremigen Soße verbinden.

Die Zeit zum Anrichten ist gekommen. Schnapp dir eine Schüssel mit guter Größe und gib zunächst die Reisnudeln hinein. Wenn du magst, kannst du diese noch mit etwas Sojasoße, Limettensaft, Salz oder Pfeffer beträufeln. Darauf gibst du deine restlichen Zutaten. Tofu, Gemüse, Kräuter und Mango platzierst du so, wie es dir gefällt. Sie können säuberlich nebeneinander liegen oder für eine Art Salat unter die Nudeln gehoben werden. Zum Schluss alles mit deiner selbstgemachten Erdnusssoße begießen. Lass es dir schmecken!
 




Dieser Artikel wird präsentiert von unserem Gesundheitspartner Die Techniker.

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Die Autorin: Hanna Kunst
Die Autorin: Hanna Kunst

Die Autorin: Hanna Kunst

Sonnenliebhaberin, Lockenkopf, Enthusiastin – Hanna wuchs am Rand von Hamburg auf und schätzt das Landleben ebenso wie den Trubel der Hansestadt. Seit 2020 studiert sie Kulturwissenschaften in Lüneburg und findet dabei Medientechnik und Stadtplanung besonders spannend. In ihrer Freizeit hört sie gern Livemusik, probiert neue Rezepte aus, macht Yoga und fotografiert analog. Für Pointer schreibt Hanna über Lifestyle-Themen und führt als Reporterin Interviews.

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