Okonomiyaki bezeichnet man auch als "japanische Pfannkuchen" oder "japanische Pizza". Pointer kennt ein leckeres Rezept (Foto: Natasha Breen/Shutterstock) Okonomiyaki bezeichnet man auch als "japanische Pfannkuchen" oder "japanische Pizza". Pointer kennt ein leckeres Rezept (Foto: Natasha Breen/Shutterstock)
Rezept-Tipp

Okonomiyaki - japanische Pfannkuchen

Okonomiyaki werden aufgrund ihrer Form und den variablen Toppings oft als "japanische Pizza" beschrieben. Tatsächlich handelt es sich jedoch eher um eine Art herzhaften Pfannkuchen. "Okonomi" bedeutet "Geschmack", im Sinne von "was du willst" – deswegen ist beim Belag auch alles erlaubt. Man kann je nach Geschmack variieren, ob man Garnelen und Hackfleisch hinzufügt oder Fisch und Fleisch weglässt. "Yaki" bedeutet "gebraten" oder "gegrillt". Traditionell wird Okonomiyaki am Tisch auf einer heißen Eisenplatte (Japanisch: "Teppan") mithilfe eines Spatels gebraten.

Okonomiyaki ist eine Spezialität in der Kansai-Region, besonders in Osaka und Hiroshima. Das Gericht ist in Japan so beliebt, dass es in Hiroshima sogar einen eigenen "Vergnügungspark" mit dem Namen "Okonomi-mura" gibt, was wörtlich übersetzt "Okonomiyaki Dorf" bedeutet. Dort kann man in verschiedenen Restaurants Variationen des Klassikers ausprobieren. Doch was steckt in den kleinen Fladen?
 


Der Teig für die Delikatesse besteht aus Spitzkohl, Zucchini, Mehl, Ei und Milch. Wichtig für das Topping ist besonders die würzige Okonomiyaki-Soße, die zusammen mit Mayonnaise, Bonito-Flocken und Frühlingszwiebeln das Geschmackserlebnis abrundet. Wer noch eine scharfe Note hinzufügen möchte, kann auf eingelegten Ingwer zurückgreifen. Die Zubereitung geht einfach und schnell – deswegen sind Okonomiyaki auch ein beliebtes Street Food. Ein Trip nach Japan ist momentan ja nicht möglich, aber du kannst beim Kochen zumindest kulinarisch verreisen. Die passenden Zutaten findest du im gut sortierten Supermarkt oder im Asia-Handel.
 


Im Alltag probiert man viel zu selten Food-Kreationen aus anderen Kulturen aus. Im Special "Eat Around The World" der Techniker findest du viele weitere Rezepte aus aller Welt. Hast du zum Beispiel schon mal israelisches Street Food oder schwedischen Schokoladenkuchen zubereitet? Lass dich öfter mal in der Küche von anderen Ländern inspirieren.

Das brauchst du für zwei Okonomiyaki-Pfannkuchen:

Für den Teig:
200 g Spitzkohl
100 g Zucchini
80 ml Milch
1/2 TL Gemüsebrühe (Pulver)
Salz
80 g Mehl (am besten Typ 550)
1 Ei
1 EL Sonnenblumenöl

4 Garnelen
100 g Schweinehackfleisch

Für die Soße:
1 TL Honig
3 TL Ketchup
1 TL Worcestershiresauce
1 TL Austernsoße
1 TL Sojasoße

Für das Topping:
Eine Frühlingszwiebel
2 EL Mayonnaise
1 Handvoll Bonito-Flocken
Eingelegten Ingwer
 


Und so geht's:

Als erstes bereitest du den Teig vor: Dazu den Spitzkohl in feine Streifen schneiden und die Zucchini fein reiben. Wenn die Zucchini zu saftig ist, diese mit einem Küchenpapier abtupfen. Für das Topping die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Anschließend in einer großen Schüssel die Milch, das Gemüsebrühenpulver, Salz, Mehl, die geriebene Zucchini und das Ei miteinander verrühren. Dann die Spitzkohlstreifen dazugeben und unterheben.

Anschließend widmest du dich der Soße. Dazu den Ketchup mit der Worcestershiresauce, Sojasoße, Austernsoße und dem Honig verrühren.

Öl in einer Pfanne erhitzen und die Teigmischung darin flach verteilen. Darauf die Garnelen und das Hackfleisch geben und für etwa fünf Minuten anbraten. Dann den Teigfladen wenden und die Pfanne mit einem Deckel schließen. Den Okonomiyaki für weitere fünf Minuten braten. Sobald beide Seite goldbraun sind, kannst du den Okonomiyaki herausnehmen. Die selbstgemachte Soße und die Mayonnaise darauf streichen und mit der Frühlingszwiebel und den Bonitoflocken bestreuen. Guten Appetit!
 




Dieser Artikel wird präsentiert von unserem Gesundheitspartner Die Techniker.

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.

Keine Lust auf Fertigessen? Mal was Neues ausprobieren? Klick dich durch unsere Rezepte! Egal, ob du allergisch gegen Milchprodukte bist, dein Besuch nur vegan isst oder deine Küche keinen Backofen hat, bei uns bekommst du die passenden Essensvorschläge. Wir wünschen dir viel Spaß beim Kochen, Backen und Zubereiten.