Die fertige Zwiebelsuppe schmeckt nicht nur lecker, sondern versorgt dich auch mit vielen Vitaminen (Foto: margouillat photo/Shutterstock.com) Die fertige Zwiebelsuppe schmeckt nicht nur lecker, sondern versorgt dich auch mit vielen Vitaminen (Foto: margouillat photo/Shutterstock.com)
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Rezept-Tipp

Zwiebelsuppe aus vielerlei Zwiebeln

Was haben Schalotten, Speise- und Gemüsezwiebeln, Frühlingszwiebeln, Schnittlauch und Porree gemein? Sie alle gehören zur Pflanzengattung Lauch. Diesem Gemüse sagt man eine starke antibakterielle sowie Krebs hemmende Wirkung nach. Laut einer im "Journal of the National Cancer Institute" veröffentlichten Studie senken Zwiebeln deutlich das Risiko, an Magenkrebs zu erkranken. Die gesund erhaltenden Effekte werden unter anderem auf die Sulfide zurückgeführt. Diese Schwefelverbindungen sorgen für den scharfen Geruch und Geschmack der Knollen und neutralisieren im Körper schädliche freie Radikale. Nachgewiesen ist zudem der hohe Gehalt an Vitamin C und den Mineralstoffen Kalium, Calcium und Magnesium.
 


Zwiebeln und ihr schlechter Ruf

Vor einer romantischen Verabredung meiden viele eine Mahlzeit mit Zwiebeln – aus Angst vor Mundgeruch oder noch unappetitlicheren Körpergasen. In der Tat können die Knollen zu peinlichen Blähungen führen. Schuld ist das Zuckermolekül Rhamnose, das in der Zwiebel vorkommt und im Dünndarm nicht verwertet werden kann. Erst die Bakterien der Darmflora zersetzen es, wobei die gefürchteten Gase entstehen. Wenn man die Zwiebeln nicht roh isst, sondern dünstet oder langsam schmort, lässt sich diese lästige Nebenwirkung aber minimieren. Wer nicht unangenehm aus dem Mund riechen will, trinkt nach dem Essen einfach einen Schluck Milch.




Dass beim Zwiebelschneiden die Augen tränen, liegt an der Allizin-Vorstufe Alliin. Allizin wirkt gegen Bakterien und pathogene Pilze, stärkt die Darmflora, reguliert den Blutdruck und verbessert die Vitaminaufnahme aus der Nahrung. Wenn dir das Weinen beim Zwiebelhacken also das nächste Mal wieder auf die Nerven geht: Denke daran, dass der verantwortliche Stoff gesundheitlich einem guten Zweck dient.
 


Zutaten für 4 Personen:

3 EL Olivenöl
150 g Speisezwiebeln
150 g rote Zwiebeln
300 g Gemüsezwiebeln
5 Frühlingszwiebeln
100 g Schalotten
1 Stange Porree
1 großer Apfel
1 EL Speisestärke
1,2 l kräftige Gemüsebrühe
1 Zweig Thymian
3 Lorbeerblätter
1 Bund Schnittlauch
10 Walnüsse
Pfeffer
 


Zubereitung:

Als erstes lege Messer und Brettchen bereit und krempel die Ärmel hoch für den Zwiebelschneide-Marathon: Die Speisezwiebeln, roten Zwiebeln, Gemüsezwiebeln, Frühlingszwiebeln, die Schalotten und der Porree wollen in feine Scheiben geschnitten werden. Erhitze das Öl in einem großen Topf mit schwerem Boden und dünste alles für 20 Minuten bei geschlossenem Deckel und niedriger Hitze. Ab und zu umrühren. Das Gemüse soll nur glasig, nicht braun werden.


TK-Gesundheits­Coach
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Gib jetzt den fein gewürfelten Apfel hinzu und stäube die Speisestärke darüber. Unterrühren. Lösch mit der Brühe ab und füge den Thymian und die Lorbeerblätter hinzu. Brich inzwischen die Walnüsse auf und röste die Kerne in einer Pfanne ohne Fett etwas an. Schneide den Schnittlauch in kleine Röllchen.

Wenn die Suppe noch einmal 20 Minuten geköchelt hat, schmecke sie mit gekörnter Bio-Gemüsebrühe bzw. Salz und Pfeffer ab. Fülle sie dann in Tassen, Teller oder Schälchen und dekoriere die einzelnen Portionen mit den Nusskernen und dem Schnittlauch. Dazu passt Vollkornbrot. Lass es dir schmecken!

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Die Autorin: Heike Kevenhörster
Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Karateka, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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