Nikotinsucht adé

So wird man Nichtraucher

published: 02.06.2016

Hat man sich einmal entschlossen, mit dem Rauchen aufzuhören, ist es ratsam, alle noch vorhandenen Zigaretten zu vernichten (Foto: Serhiy Kobyakov/shutterstock.con) Hat man sich einmal entschlossen, mit dem Rauchen aufzuhören, ist es ratsam, alle noch vorhandenen Zigaretten zu vernichten (Foto: Serhiy Kobyakov/shutterstock.con)

Die schlechte Nachricht vorweg: Nichtraucher zu werden ist nicht leicht. Es gibt keine Wundermittel, die einem die Mühen abnehmen, und keine Ersatzdroge, die nicht schädlich ist. Wer aufhören möchte, braucht vor allem eines: einen starken Willen.


Der Weg zum Nichtraucher
Wer es schafft, sich von dem gefährlichen Laster zu befreien, wird reich belohnt, denn der Körper beginnt sofort nach der letzten Zigarette, sich zu regenerieren. Schon innerhalb kürzester Zeit wird man wieder empfänglicher für Gerüche und Geschmacksrichtungen.

Auch weit reichende gesundheitliche Veränderungen sind zu beobachten. Das Herzinfarktrisiko sinkt. Recht schnell verbessert sich auch die Lungenfunktion um bis zu 30 Prozent. Und spätestens nach neun Monaten wird man merken, dass die nervenden Hustenanfälle weniger werden. Hält man ein paar Jahre durch, sinken auch die Risiken, an Mund-, Luft- oder Speiseröhrenkrebs zu erkranken.


Die Nikotinsucht hat sowohl eine physische als auch eine psychische Komponente. Somit bieten sich dem entschlossenen Aufhörer zwei Ansatzpunkte, um gegen seine Abhängigkeit vorzugehen. Einige Methoden haben sich dabei im Vergleich zu anderen besser bewährt.

Vorbereitung: Weg mit der Raucher-Ausrüstung
Ist der Beschluss zum Aufhören einmal getroffen, heißt es, Nägel mit Köpfen zu machen. Aschenbecher, Feuerzeuge, Zigarettenetuis, Dreh-Utensilien und natürlich die Zigaretten - alles, was an das ehemalige Raucherleben erinnert, wandert am besten direkt in die Mülltonne. Das verhindert zum einen, dass man in schwachen Momenten sofort wieder alles Nötige zur Hand hat. Andererseits hat dieses Entrümpeln auch etwas Rituelles und markiert so das neue Leben als Nichtraucher. Damit einem niemand unnötigerweise noch eine Zigarette anbietet, sollte man seiner Familie, Freunden und Arbeitskollegen von dem Vorhaben erzählen.

Es gibt verschiedene Arten, rauchfrei zu werden. Vor allem für diejenigen, die keine Angst vor körperlichen Entzugserscheinungen haben, ist die sogenannte "Schluss-Punkt-Methode" gut geeignet. Wer Müdigkeit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel und Nervosität sehr fürchtet, kann auch mit kleinen "Helferchen" gegenwirken.

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