Drogenbericht der Bundesregierung

Weniger "Komasaufen"

published: 09.06.2016

Laut Schätzungen sterben jährlich zwischen 42.000 und 74.000 Deutsche an den Folgen von Alkohol (Foto: Jag_cz/Shutterstock.com) Laut Schätzungen sterben jährlich zwischen 42.000 und 74.000 Deutsche an den Folgen von Alkohol (Foto: Jag_cz/Shutterstock.com)

Das sogenannte "Komasaufen" unter Jugendlichen ist rückläufig. 2015 wurden jedoch immer noch etwa 15.500-mal Kinder und Jugendliche von zehn bis 17 Jahren wegen Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Diese Zahl nannte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, bei der Präsentation ihres jährlichen Drogen- und Suchtberichts. Beim Rauchen gab es bei den Zwölf- bis 17-Jährigen einen neuen Tiefstand. Im letzten Jahr qualmten nur noch 7,8 Prozent dieser Altersgruppe. Der Konsum von illegalen Drogen stieg dagegen an - und damit auch die Zahl der Todesopfer. Die Zahl der Drogentoten stieg um 19 Prozent auf 1.226 Fälle.


Mortler warnte gleichzeitig davor, die Risiken von Zigaretten oder Alkohol zu verharmlosen. Regelmäßiger Alkoholkonsums trage erhebliche Risiken in sich. In Deutschland sterben weitaus mehr Menschen an dem Konsum legaler Rauschmittel als an illegalen Drogen. Schätzungen zufolge sterben pro Jahr zwischen 42.000 und 74.000 Deutsche an den Folgen von Alkohol. Zehntausende erliegen den Folgen des Rauchens.



[PA]

Links

Zum Drogen- und Suchtbericht

Das könnte dich auch interessieren:

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung