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Wie viel Schlaf braucht der Mensch?

Auf eine gute Nacht

published: 12.09.2007

Wer nachts tief und lange genug schläft, hat tagsüber ausreichend Energie (Foto: Elena Yakusheva/(shutterstock.com) Wer nachts tief und lange genug schläft, hat tagsüber ausreichend Energie (Foto: Elena Yakusheva/(shutterstock.com)

Als Anna sich morgens verschlafen in die Bankreihen des Hörsaals drückt, erntet sie von ihrem Sitznachbarn Holger mitleidige Blicke: "Na, zu lange gefeiert?" Als Anna erzählt, dass sie nur sechs Stunden geschlafen habe und todmüde sei, kann Holger sich ein Lachen nicht verkneifen. Er würde sich freuen, wenn er jede Nacht so lange schlafen könnte, denn nach sechs Stunden fühlt er sich topfit.

Ist Anna empfindlich oder will Holger nur angeben? Die Techniker Krankenkasse hat sich umgehört, wie viel Schlaf man wirklich braucht.

Die richtige Dosis Schlaf...
...ist individuell vollkommen verschieden. Während der Eine mit fünf Stunden Schlaf regelmäßig ausgeschlafen und fit ist, fühlt sich ein Anderer gerädert und zerschlagen, wenn er weniger als sieben Stunden schläft. Zahlreiche Untersuchungen haben ergeben, dass sich die Mehrheit der Menschen mit einer sechs bis acht Stunden langen Nacht wohlfühlt. Aus einer Studie der Universität Regensburg geht hervor, dass in Deutschland durchschnittlich genau 6 Stunden und 59 Minuten pro Nacht geruht wird.

Was bewirkt zu viel oder zu wenig Schlaf?
Wer viel schläft ist ausgeschlafener? Diese Annahme ist absolut falsch. Vielmehr ist das Gegenteil der Fall: Wer zu viel schläft, fühlt sich am folgenden Tag meist müde und lustlos und kommt nur schwer aus den Federn. Doch auch Schlafmangel wirkt sich unangenehm auf die Fitness aus. Nach einer kurzen Nacht fällt es einem meist schwer, sich dauerhaft zu konzentrieren.

Besonders bei sitzenden Tätigkeiten fallen dann leicht die Augen zu, die Gedanken schweifen ab und die Augen brennen. Bei mehr als drei Nächten ohne Schlaf kann es sogar passieren, dass das Gehirn beginnt, kleine Streiche zu spielen. So nimmt es beispielsweise Schatten und Geräusche wahr, die gar nicht existieren.

Was hilft gegen Einschlafstörungen?
Wer sich abends lange im Bett hin- und herwälzt, sollte vor allem eins nicht tun: liegen bleiben. Leichter ist es, noch einmal aufstehen, ein warmes Bad zu nehmen, etwas Leichtes zu essen oder entspannende Übungen wie beispielsweise Yoga zu machen. Gegen regelmäßige Einschlafprobleme hilft auf Dauer, öfter Sport zu treiben, damit neben dem Geist auch der Körper abends müde ist. Viele Menschen schlafen auch einfach zu warm: Die Temperatur im Schlafzimmer sollte etwa 17 Grad Celsius betragen. Und wenn alles nichts hilft: Bloß nicht ärgern, sondern die unfreiwillig wache Zeit sinnvoll nutzen.

Wie ermittelt man sein individuelles Schlafbedürfnis?
Das Schlafbedürfnis ist in den Genen verankert und bei jedem Menschen anders. Wenn es einem gelingt, im Sitzen lange konzentriert zu arbeiten, dürfte man das richtige Schlafpensum gefunden haben.

Um herauszufinden, welche Menge optimal ist, bieten sich die Ferien an. Einfach ein paar Nächte hintereinander zur gleichen Zeit ins Bett gehen und keinen Wecker stellen. Am nächsten Morgen sollte man erst aus den Decken schlüpfen, wenn man sich richtig ausgeschlafen fühlt. Nach ein paar Tagen wird sich der Körper automatisch auf eine ganz bestimmte Schlafzeit eingestellt haben, die dann das persönliche Schlafbedürfnis widerspiegelt.

[Franzisca Teske]

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