Bei der Gesichtspflege ist weniger oft mehr (Foto: Public Address)Der Bochumer Stanislav Sestak schoss daheim gleich zwei Tor (Foto: Public Address)Jana Teschke (Foto: Public Address)Wer zu Hause dauerhaft friert, ist anfälliger für Erkältungskrankheiten (Foto: Dean Drobot/shutterstock.com)Wer nicht gut informiert ist, kann sich auch schwer schützen. Scoolz und die TK haben etwas dagegen (Foto: Public Address)Marcel Maltritz traf kurios ins eigene Netz (Foto: Public Address)Auf Wochenmärkten gibt es derzeit überall frische Kürbisse, aus denen man gesunde Gerichte zaubern kann (Foto: Public Address)

Stress bekämpfen

Relaxt durch den Alltag

published: 14.11.2007

Wer sich zu viel gleichzeitig aufhalst, versinkt schnell im Chaos (Foto: Public Address) Wer sich zu viel gleichzeitig aufhalst, versinkt schnell im Chaos (Foto: Public Address)

Was zu Großmutters Zeiten noch niemandem ein Begriff war, ist heutzutage in aller Munde: Stress. Die Gründe dafür sind so vielfältig wie die Gestressten selber: Der Prof nervt, der Kühlschrank ist kaputt, das Telefon klingelt ständig – oder nie... Wer oder was Stress auslöst, wie er auf den Körper wirkt und was man dagegen unternehmen kann, verrät euch die Techniker Krankenkasse.

Was passiert im Körper?
Eigentlich erfüllt Stress eine wichtige physische Funktion. Der Körper schüttet bei Anspannung die Stresshormone Adrenalin und Cortisol aus. Diese sorgen für einen erhöhten Puls und Blutdruck und eine schnellere Atemfrequenz, wodurch alle Körperreserven mobilisiert werden. Unseren Vorfahren dienten diese Reaktionen dazu, angesichts einer drohenden Gefahr schneller fliehen zu können. Doch auch für den modernen Menschen ist Stress manchmal durchaus hilfreich, da er sowohl die Konzentrations- als auch die Leistungsfähigkeit über einen kurzen Zeitraum stark verbessert.

Wann ist Stress ungesund?
Während kurzzeitiger Stress also durchaus positiv sein kann, schadet dauernde Anspannung dem Körper. Wer ständig unter Druck steht, leidet schnell unter einem erhöhten Cortisolspiegel, der wiederum das Immunsystem schwächt. Dadurch lässt sich zum Beispiel erklären, warum man ausgerechnet in Stressphasen auch noch eine Erkältung bekommt.

Weitere Symptome, die durch Stress hervorgerufen werden, sind Magen- und Darmprobleme, Verspannungen, Rücken- und Kopfschmerzen, Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Schlafstörungen.

Wodurch entsteht Stress?
Angesichts ein und desselben Problems bleiben manche völlig relaxt, während andere nervös und gestresst reagieren. Grundsätzlich bestimmt das Naturell einer Person die Art, wie sie mit Situationen umgeht: Wer eher pessimistisch und ängstlich ist, macht sich weitaus schneller Sorgen als optimistische Menschen, die über ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein verfügen.

Die Bewertung einer Situation hängt allerdings auch zu großen Teilen von den individuellen Erfahrungswerten ab. Je nachdem, was ihr in eurem Leben bereits erlebt habt, werdet ihr manchmal entspannter und manchmal gestresster reagieren. Wer beispielsweise in Prüfungen regelmäßig einen Blackout hat, wird sich vor dem Ereignis wesentlich mehr stressen als andere. Wie hoch euer persönlicher Stresslevel ist, seht ihr hier.

Trotzdem hat jeder die Chance, Einfluss auf die "persönlichen Stressoren" zu nehmen. Gelingt es im Nachhinein, auch negative Erfahrungen als sinnvoll zu verstehen, hinterlassen sie viel weniger "Angstpotenzial" als schlecht verarbeitete Erlebnisse.

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Wie gestresst bist du?

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