Elf Tipps

Was tun bei Sonnenbrand?

published: 18.07.2018

Sommer, Sonnen, Sonnenbrand – mit unseren elf Tipps behandelst du deine Haut nach einem zu langen Sonnenbad richtig (Foto: RossHelen/Shutterstock.com) Sommer, Sonnen, Sonnenbrand – mit unseren elf Tipps behandelst du deine Haut nach einem zu langen Sonnenbad richtig (Foto: RossHelen/Shutterstock.com)

Ein gemütlicher Tag auf der Campuswiese, ein Ausflug zum Badesee oder auch nur der kurze Radweg zur Uni – im Sommer lauert überall die Gefahr eines Sonnenbrandes. Selbst eine leichte Rötung der Haut kann Folgen haben, die niemand unterschätzen sollte. Doch was tut man eigentlich am besten, wenn man abends vor dem Spiegel die Abdrücke von Bikini & Co. sieht? Pointer hat ein paar Tipps und Tricks parat.
 

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1. Raus aus der Sonne und kühlen

Bei den ersten Anzeichen eines Sonnenbrandes solltest du ab in den Schatten und die gerötete Haut kühlen. Statt direkt mit einem Kühlpack zu starten, besser erstmal lauwarmes Wasser benutzten und dann langsam zu kaltem wechseln – das schont den Kreislauf. Wenn du anschließend ein Kühlpack nutzt, immer darauf achten, ein dünnes Tuch auf die Haut zu legen oder das Pack einzuwickeln.

2. Heilmittel Aloe Vera

Ein wahres Wundermittel bei Sonnenbrand ist Aloe-Vera-Gel. Du solltest auf reines Gel achten, das keine künstlichen Zusatz- oder Duftstoffe enthält. Dieses bekommst du in vielen Drogerien, Bio-Märkten oder Apotheken. Aloe Vera sorgt nicht nur dafür, dass die Haut gekühlt wird, sondern hilft auch gegen nervigen Juckreiz, hemmt die Entzündung und spendet deiner Haut eine ordentliche Portion Feuchtigkeit. Wer nicht an Aloe-Vera-Gel kommt, kann auch normale Feuchtigkeitscreme oder Après-Sun-Produkte nutzen.

3. Greif zu Quark, Joghurt oder Tee

Wenn du daheim bist, umwickelst du die Sonnenbrandstellen mit einem feuchten Tuch und packst anschließend Quark, Joghurt oder aber auch schwarzen Tee darauf. Dies lindern den Wundschmerz und fördert die schnelle Heilung der Wunde. Achtung: Sollte dein Sonnenbrand so schlimm sein, dass bereits Blasen entstanden sind, sind solche Umschläge nicht die richtige Wahl. Dann ab zum Arzt!
 

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4. Viel Flüssigkeit

Nicht nur von außen sollte der Körper mit Feuchtigkeit versorgt werden – auch von innen. Versuche, möglichst viel Flüssigkeit zu dir zu nehmen, da dies den Körper bei der Heilung unterstützt. Wasser, Saftschorlen oder Tee sind super geeignet.

5. Wundermittelchen aus der Apotheke

Gerade im Gesicht wird man schnell rot. Partien wie die Nase oder Stirn, die etwas hervorstehen, sind besonders anfällig. Ein rotes Gesicht holt man sich also, ehe man sich versieht. Wenn dann alle Hausmittelchen nichts mehr helfen, lohnt sich ein Besuch in der Apotheke, wo es mittlerweile Mittel gibt, die den Heilungsprozess beschleunigen, z.B. Panthenolspray oder Schaumsprays mit kühlendem Effekt.

6. Teebeutel und Gurken aufs Gesicht

Kennt man bereits aus dem Beauty-Bereich: Gurkenscheiben für schöne Haut. Auch bei Sonnenbrand hilft dies, da Gurken viel Feuchtigkeit liefern. Schwarzer Tee hilft zudem, die Haut zu kühlen. Wer keine Gurken daheim hat: Kartoffeln und Tomaten eignen sich ebenfalls.


 
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7. Auch wenn es schwer fällt: Sonne meiden

Auch wenn es bei dem schönen Wetter eine echte Herausforderung ist: Wer einen Sonnenbrand hat, sollte die geschädigten Hautpartien die nächsten zwei Wochen vor direkter Sonne schützen. Entweder hältst du dich also konsequent an schattigen Plätzchen auf oder nimmst immer ein lichtundurchlässiges Tuch zum Schutz mit.

8. Her mit der Heilerde!

Ein echter Geheimtipp: Heilerde. In jeder Drogerie findest du sie bereits als fertige Paste in der Tube oder zum Anrühren. Sie hilft der Haut bei der Wundheilung und das ganz ohne böse Zusatzstoffe. Auftragen, warten bis die Paste getrocknet ist und dann mit lauwarmen Wasser abwischen – bei Bedarf nochmal wiederholen. Beim Abtrocknen der Haut aufpassen, dass du die gereizten Stellen nicht zu sehr mit Druck belastest.

9. Thermalwasserspray für unterwegs

Um den Sonnenbrand auch unterwegs zu behandeln, lohnt sich die Anschaffung eines kleinen Thermalsprays. Das ist Wasser in kleinen Sprühdosen, das du easy in der Bahn oder Vorlesungen auf die geröteten Stellen auftragen kannst. Dies kühlt die Haut und versorgt sie permanent mit Feuchtigkeit. Wer Sparfuchs ist, kann sich auch einen Parfümzerstäuber in der Drogerie holen und selbst Leitungswasser einfüllen – hilft genauso gut.
 

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10. Finger weg bei Blasenbildung

Wenn dein Sonnenbrand so schlimm ist, dass bereits Blasen entstanden sind, solltest du diese niemals aufstechen – sie gehen von alleine auf, wenn es soweit ist und heilen anschließend innerhalb von wenigen Tagen. Wer selbst dran herumspielt, läuft Gefahr, dass die Haut sich infiziert. Auch an abgestorbener Haut solltest du nicht ziehen, sondern höchstens mit einem leichten Peeling die Hautschuppen entfernen. Besser als körnige Peelings sind Enzympeelings, die besonders sanft zur Haut sind. Anschließend die Haut gut mit Feuchtigkeitscreme versorgen. Ist dein Sonnenbrand besonders heftig, gehe damit zum Arzt.

11. Den nächsten Sonnenbrand vermeiden

Ist der Sonnenbrand dann überstanden, liegt man wieder am Badesee oder auf der Mensawiese. Um dieses Mal präventiv zu handeln, sollte man zwei Sachen beachten. Zum einen die Faustregel für richtiges Eincremen: Für das Gesicht sollte man einen Teelöffel Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden, für den Körper drei Esslöffel. Wir sprechen hier von Lichtschutzfaktor 30 oder 50. Und wer auf Nummer Sicher gehen will, der sollte über die Anschaffung eines UV-Bandes nachdenken. Je nach Farbe zeigen sie dir an, ob du schon zu lange in der Sonne bist. Dann sollte einem schmerzfreien Sommer nichts mehr im Wege stehen!

Die Autorin: Jana Schütt

Die Autorin: Jana Schütt

1993 geboren. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachen zwischen Kühen und katastrophalen Busverbindungen – gelandet in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Dann ging es für Jana erstmal ab in die Werbung, als Texterin arbeiten. Inzwischen ist sie an der Uni Hamburg, um etwas über Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften zu lernen. Die Pointer-Autorin mag kein Gemüse, Kartoffelchips findet sie aber voll okay. Größter Traum: Niklas Luhmann auf einen Pfefferminztee treffen.

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