Kurz vor Weihnachten fehlen bei vielen noch die passenden Geschenkideen (Foto: Public Address)Eine Schwärmerei könnte als Antrieb dazu dienen, sich ganz besonders für diesen Lehrer anzustrengen (Foto: Public Address)Für das Peeling benutzt ihr keine ungemahlenen Bohnen, sondern Kaffee-Pulver, das so fein ist wie Sand (Foto: Public Address)Für eine weihnachtliche Bescherung muss es draußen nicht unbedingt kalt sein (Foto: Public Address)Slow Food bedeutet Essen mit Genuss - und am liebsten vom Winzer nebenan! (Foto: Public Address)Gewürze wie Anis oder Trockenfrüchte verleihen den Weihnachtsleckerein eine süße Note (Foto: Public Address)Wer seinen Smoothie selber macht, kann ohne Probleme sein Lieblingsobst bunt mischen (Foto: Public Address)

Motiviert trotz Winterblues

Der Trägheit ein Schnippchen schlagen

published: 24.12.2008

Bewegung an der frischen Luft vertreibt winterliche Trägheit (Foto: shutterstock.com/PEPPERSMINT) Bewegung an der frischen Luft vertreibt winterliche Trägheit (Foto: shutterstock.com/PEPPERSMINT)

Von wegen winterliche Geruhsamkeit: In den kalten Monaten stehen bei vielen Studierenden die Prüfungen vor der Tür und zwischen Weihnachten und Silvester wird jede freie Minute zum Lernen genutzt. Und als ob das nicht anstrengend genug wäre, lauert an grauen Tagen auch noch der Winterblues. Wie euch die winterliche Schlappheit nicht unterkriegt und ihr der miesen Laune ein Schnippchen schlagt, verrät euch die Techniker Krankenkasse.

Früh aufstehen!
"Wie bitte? Das kuschelige, warme Bett früher als notwendig verlassen?" Richtig gelesen! Wer früh auf den Beinen ist, kann an kurzen Wintertagen mehr Tageslicht genießen. Häufig ist es nämlich gerade der Lichtmangel, der euch müde und schlapp macht. Bei Dunkelheit produziert der Körper hohe Dosen des Schlafhormons Melatonin. Dieser Prozess wird über die so genannte Zirbeldrüse gesteuert, die eng mit dem Sehnerv des Auges verbunden ist.

Kommt viel Helligkeit bei der Zirbeldrüse an, beispielsweise, wenn ihr in den Winterhimmel schaut, wird die Produktion des Melatonins gehemmt. Wer also die ersten hellen Stunden des Tages nutzt und etwas Zeit an der frischen Luft verbringt, signalisiert seinem Körper, dass der Winterschlaf keinesfalls angesagt ist. Das anschließende Lernen fällt garantiert leichter.

Fröhliche Lebensmittel

Viele Lebensmittel können eure Laune aufpäppeln und euch zusätzlich mit neuer Energie versorgen. Bananen und Nudeln beinhalten beispielsweise Kohlenhydrate, die euch neue Lern-Power bescheren und die Serotonin-Produktion ankurbeln.

Die Ananas gilt nicht nur als Frustkiller, weil sie die Serotoninproduktion anregt. Durch den hohen Gehalt an Vitamin C bringt sie zusätzlich den Kreislauf in Schwung und stärkt euer Immunsystem.

Eine ähnlich aufhellende Wirkung hat Folsäure, die beispielsweise in Brokkoli, Rote Beete und Spinat steckt. Folsäure stimuliert die Produktion der Hormone Dopamin und Noradrenalin, die für euer Wohlbefinden zuständig sind.

Frische Luft
Auch wenn es draußen nasskalt und grau ist: Packt euch warm ein und macht einen kleinen Spaziergang. Vielleicht könnt ihr den Weg zur Bibliothek zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen? Besonders in den Lernpausen solltet ihr euch nicht im Bett verkriechen, sondern lieber einige Schritte an der frischen Luft machen.

Atmet tief durch, sodass euer müder Körper eine ordentliche Dosis Sauerstoff abbekommt. Sauerstoff und UV-Licht bringen euer Gehirn in Schwung, regen den Stoffwechsel an und fördern die Produktion des Glückshormons Serotonin. Dadurch gelingt es euch leichter, euch anschließend auf den Lernstoff zu konzentrieren.

Seid aktiv!
Um die Müdigkeit zu vertreiben, gönnt euch zwei- bis dreimal in der Woche ein kleines Sportprogramm. Dabei ist es nicht unbedingt notwendig, dass ihr euch komplett verausgabt. Es kommt vielmehr darauf an, den Stoffwechsel regelmäßig auf Trab zu bringen. Joggt oder walkt einige Runden durch den Park, verbringt einen entspannten Sauna-Abend oder schaut, was der Uni-Sport zu bieten hat. Besonders im Winter gibt es häufig tolle Indoor-Angebote wie Klettern, Badminton oder Ski-Gymnastik.

Beim Sport schüttet der Organismus körpereigene "Glückshormone" wie Endorphin, Serotonin oder Dopamin aus. Wenn ihr dafür sorgt, dass euer Organismus in Schwung bleibt, wirkt sich das also im Handumdrehen auf eure Laune aus.

Zusammen gegen den Schweinehund
Sich täglich neu zu motivieren, fällt oft nicht leicht. Um dem Schweinehund zu entkommen, hilft es beispielsweise, sich mit anderen zusammenzutun. Verabredet euch zum Lernen, aber auch für andere Aktivitäten: Jogging, Sauna und Bibliothek sind im Doppelpack nicht nur lustiger. Ihr lauft auch weniger Gefahr, den Termin kurzfristig wegen "chronischer Unlust" ausfallen zu lassen.

Zwischendurch solltet ihr unbedingt etwas für die Seele tun. Ein gemeinsamer Abend mit spannenden Filmen, guter Musik und jeder Menge Gesprächen vertreibt schlechte Laune ganz schnell. Auch ein gemütlicher Nachmittag alleine kann zur Aufhellung des Gemüts beitragen: Lasst euch warmes Wasser in die Badewanne ein, entspannt die müden Muskeln und legt eure Lieblings-CD ein. Bis zum Sommer ist das die günstigste Möglichkeit, sich blitzschnell in sonnigere Gefilde zu träumen.

[Franzisca Teske]

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