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Sprechstunde mit Dr. Karin Anderson

Strapazierte Hände richtig pflegen

published: 24.06.2009

Wohltuende Pflege macht strapazierte Hände wieder samtweich (Foto: Public Address) Wohltuende Pflege macht strapazierte Hände wieder samtweich (Foto: Public Address)

In Jobs, in denen ihr viel mit Lebensmitteln hantiert oder es extrem hygienisch zugehen muss, werden speziell die Hände durch permanentes Waschen und Desinfizieren stark angegriffen. Schnell trocknet die Haut aus, wird porös und hat kaum Zeit, sich zwischendurch zu regenerieren. Bei sensibler Haut bedeutet das manchmal sogar das Aus für den Job. Expertin Dr. Karin Anderson berät eine Unikosmos-Userin.

Unikosmos-Userin: "Hallo, ich habe im Winter sehr trockene Hände und im Sommer schwitzen sie ständig. Nun arbeite ich seit vier Jahren in einer Fleischerei, wo ich sie alle fünf Minuten waschen und desinfizieren muss. Seitdem werden meine Hände immer trockener. Im Winter sind sie schon richtig weiß und sehen alt aus. Leider kann ich mir die Hände auch zwischendurch nicht eincremen, weil man sie ohnehin sofort wieder waschen muss. Ich habe schon alles ausprobiert an Cremes und weiß nicht mehr weiter. Auf der Arbeit sind die Hände so trocken, dass ich die Tüten nicht mehr aufbekomme. Teilweise bilden sich manchmal kleine Pickelchen auf dem Handrücken, die aber nach ein paar Tagen auch wieder weg sind. Wäre es vielleicht besser den Beruf zu wechseln?"

Dr. Karin Anderson: "Hallo, das Problem mit übersensiblen Händen durch ständigen Kontakt mit austrocknenden, den natürlichen Säuremantel angreifenden Substanzen kennen viele Berufe. Auch meine Tochter, die neben ihrem Studium als Köchin in einem Restaurant arbeitet, leidet immer wieder darunter, und manche Friseurinnen müssen deswegen ihren Beruf aufgeben. Das muss allerdings hoffentlich bei Dir nicht die letzte Konsequenz sein. Wenn die Hände so häufig gewaschen und desinfiziert werden müssen wie in Deinem Job, kann leider auch die beste Creme den ständigen Feuchtigkeitsentzug nicht bremsen, selbst wenn Du Dich andauernd zwischendurch eincremst.

Um eine intensivere Feuchtigkeitszufuhr zu gewährleisten und den Händen eine Erholungspause zu gönnen, solltest Du es mit einer Handmaske und nächtlicher Cremekur versuchen. Ich habe selbst sehr gute Erfahrungen mit Naturkosmetik gemacht und kann Dir daher diese Handmaskenmischung empfehlen: Du musst einen TL Honig (etwas anwärmen, wenn er zu fest ist) mit einem TL reinem Mandelöl und zwei Tropfen reinem ätherischen Lavendelöl (beides aus der Apotheke oder Kräuterladen) gut vermischen. Lavendelöl beruhigt die Haut (und hilft übrigens auch gut gegen Schnittwunden, Verbrennungen und Insektenstiche).

Diese Mischung massierst Du vor dem Schlafengehen in Deine gewaschenen, noch feuchten Hände ein. Nach ungefähr einer Viertelstunde kannst Du die Maske mit warmem Wasser wieder abwaschen. Anschliessend musst Du Deine Hände dick mit Feuchtigkeitscreme (nicht Fettcreme) eincremen und Handschuhe (es gibt dünne Baumwollhandschuhe für diesen Zweck) darüberziehen. Mit dieser Kurpackung gehst Du dann ins Bett und lässt die Creme über Nacht einwirken. Diese Behandlung kannst Du so oft wiederholen wie nötig. LG, Dr. Karin Anderson"

[TK]

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