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Fünf Pflegetipps

Das braucht deine Haut im Winter

published: 14.12.2011

Im Winter brauchen deine Hände mehr Pflege als sonst. Creme sie am besten nach jedem Waschen ein (Foto: petrunjela/shutterstock.com) Im Winter brauchen deine Hände mehr Pflege als sonst. Creme sie am besten nach jedem Waschen ein (Foto: petrunjela/shutterstock.com)

Brrrr! Wenn wir uns gerne im warmen Wohnzimmer einmummeln, weil es draußen klirrekalt ist, sind nicht nur unsere Abwehrkräfte aufs Äußerste gefordert. Auch unsere Haut, das größte Organ des Körpers, verrichtet im Winter Schwerstarbeit. Damit du von spröder Haut, aufgesprungenen Lippen und rissigen Händen möglichst verschont bleibst, hat die Techniker Krankenkasse fünf Pflegetipps zusammengestellt.

1. Luftfeuchtigkeit

Die Heizung ist der größte Feind der Haut. Trockene Luft entzieht ihr viel Feuchtigkeit. Durch die angegriffenen Schleimhäute drohen dann Erkältungskrankheiten. Diese Gefahr kannst du minimieren, indem du die Luftfeuchtigkeit kontrollierst. Sie sollte zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Das erreichst du am einfachsten, indem du alle ein bis zwei Stunden die Fenster aufreißt und kurz aber gründlich lüftest. Auch Zimmerpflanzen arbeiten gegen trockene Heizungsluft an.

1. Nicht so aggressiv

Auf Gesichtswasser, das Alkohol enthält, solltest du im Winter verzichten. Auch Peelings sind im Winter nicht angezeigt, da die angegriffene Gesichtshaut dann zu empfindlich für diese robuste Behandlung ist. Greife stattdessen lieber zu milder Reinigungsmilch. Für die Pflege eignet sich anstelle deiner normalen Tagescreme bei Kälte eine reichhaltigere Creme besser. Entscheide dich am besten für eine mit pflanzlichen Ölen, die der natürlichen Lipidschicht in der Haut ähnelt.

3. Richtig duschen

Heißes Wasser und Seife entziehen der Haut Feuchtigkeit. Halte die morgendliche Brause also möglichst kurz. Besonders schonend ist die Dusche, wenn du nur die Körperpartien einseifst, wo viele Talgdrüsen sitzen oder Haut auf Haut trifft, wie unter den Achseln und im Genitalbereich. Bei Armen, Beinen und Rücken reicht es, sie mit Wasser abzuspülen. Rückfettende Waschöle sind besser als Seife, weil sie der Austrocknung entgegenwirken. Nach dem Abtrocknen solltest du dich überall mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion einreiben.

4. Hände und Lippen schützen

Ein fetthaltiger Lippenpflegestift oder ein Lippenbalsam aus Tube oder Tiegel ist bei Minustemperaturen ein Muss. Rissige Lippen gilt es zu vermeiden, da hier Krankheitserreger leicht eindringen könnten. Auch deine Finger solltest du draußen auf jeden Fall vor der Kälte schützen. Halte deine Hände in den Manteltaschen oder in dicken Handschuhen warm. Im Haus solltest du sie nach jedem Händewaschen eincremen.

5. Bewegung hilft

Wenn du es nicht übertreibst, sind Spaziergänge oder kurze Joggingeinheiten gut für die Haut. Bewegung an der frischen Luft fördert die Durchblutung und versorgt die Haut mit Sauerstoff. Natürlich solltest du dich gut eincremen und so kleiden, dass du vor Kälte und Wind geschützt bist. Vergiss die Mütze nicht: Auch Kopfhaut und Ohren sind sensibel. Sinkt das Thermometer auf unter minus zehn Grad Celsius, schütze dein Gesicht am besten mit einer Skimaske oder Sturmhaube, mindestens aber mit einem hochgezogenen dicken Schal. Bist du in den Bergen im Schnee oder auf der Piste unterwegs, vergiss den Sonnenschutz nicht.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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