Fünf Tipps für gesunden Schlaf

Ab in die Federn!

published: 01.02.2012

Ein geruhsamer Schlaf ist die beste Voraussetzung für einen erfolgreichen Tag (Foto: Public Address) Ein geruhsamer Schlaf ist die beste Voraussetzung für einen erfolgreichen Tag (Foto: Public Address)

Wer schlecht geschlafen hat, ist am nächsten Tag mehr als nur schlecht gelaunt: Denn wenn der Körper sich nachts nicht regenerieren konnte, rächt er sich morgens oft mit Verspannungen und Rückenschmerzen. Wer müde ist, kann sich darüber hinaus schlecht konzentrieren und verfügt nicht über sein volles Leistungspotenzial. Erholsamer Schlaf ist die Voraussetzung für einen erfolgreichen Tag. Was kann man also tun, um seine Nachtruhe optimal zu gestalten? Die Techniker Krankenasse (TK) hat fünf Tipps für einen wohligen Schlummer.

1. Die richtige Zeit

Wenn du jeden Tag um die selbe Zeit aufstehst, gewöhnst du dir allmählich einen festen Rhythmus an, der deinem Körper gut tut. Gehe erst dann ins Bett, wenn du wirklich müde bist. Zögere es dann aber auch nicht hinaus: Wenn du deiner biologische Uhr mit koffeinhaltigen Getränken entgegenwirkst, darfst du dich nicht wundern, wenn sie aus dem Takt gerät. Passiert das einmal, weil du spät in die Federn kommst, stellst du deinen Rhythmus am besten sofort wieder her: Stehe am nächsten Tag trotzdem um die gleiche Zeit wie sonst auf und gehe am nächsten Tag einfach etwas früher zu Bett, sofern du dann schon müde bist.

2. Die richtige Matratze

Deine Schlafunterlage solltest du mit Bedacht wählen. Die Matratze sollte mindestens 20 Zentimeter länger sein als du. Eine zu harte Unterlage ist ungünstig, weil dann Schultern und Becken nicht ausreichend einsinken können, um der Wirbelsäule eine entspannende, natürliche Lage zu ermöglichen. Eine zu weiche Matratze dagegen bietet dem Körper zu wenig Widerstand. Ideal ist eine punktelastische Unterlage, die dein Gewicht gleichmäßig verteilt. Auch wie viele Kilos du auf die Waage bringst, ist entscheidend für die Wahl des Härtegrades, denn kräftige Menschen brauchen eine stärkere Stütze als Leichtgewichte. Für eine gesunde Matratze musst du kein Vermögen ausgeben. Wenn du eine aus Latex nicht bezahlen kannst, tut auch eine Schaumstoff- oder Taschenfederkernmatratze ihren Dienst. Investiere aber in jedem Fall in einen flexiblen Lattenrost.

3. Die richtige Temperatur

Trockene, überhitzte Heizungsluft ist Gift für die Atemwege. Ideal ist eine Luftfeuchtigkeit von etwa 50 Prozent und eine Raumtemperatur von 17 bis 18 Grad. Zugluft solltest du besonders im Winter meiden. Lasse die Fenster nachts also zu!

4. Richtig lüften

Trotz kalter Temperaturen solltest du die Fenster deines Schlafzimmers mehrmals am Tag weit aufreißen. Morgens reichen erst einmal fünf Minuten Durchzug. Warte dann eine halbe Stunde und lüfte anschließend noch einmal fünf Minuten lang. Wiederhole diese Prozedur abends vor dem Schlafengehen.

5. Die richtige Atmosphäre

Ein spannender Fernsehkrimi oder der neuste Thriller auf DVD mögen zwar verlockend sein, direkt vor dem Einschlafen wühlen sie dich jedoch zu sehr auf. Den letzten Schliff solltest du deiner Seminararbeit ebenfalls nicht noch abends vor dem Zubettgehen geben. Stimme dich lieber schon auf die Erholung ein: Höre etwas entspannende Musik, räume deine Uni-Unterlagen beiseite oder lege dir deine Klamotten für morgen zurecht. So kommt auch dein Kopf zur Ruhe und die Wahrscheinlichkeit für aufreibende Träume sinkt.

[TK]

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