Aussage zum Körperfettanteil

Taillenumfang schlägt Body-Mass-Index

published: 22.02.2012

Wenn man seinen Taillenumfang durch eine Ernährungsumstellung reduziert hat, darf man sich über eine bessere gesundheitliche Prognose freuen (Foto: MitarArt/shutterstock.com) Wenn man seinen Taillenumfang durch eine Ernährungsumstellung reduziert hat, darf man sich über eine bessere gesundheitliche Prognose freuen (Foto: MitarArt/shutterstock.com)

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) haben verschiedene Methoden zur Einschätzung des Körperfettanteils miteinander verglichen. Nach den aktuellen Ergebnissen ist eine Messung des Taillenumfangs besser geeignet, den prozentualen Körperfettanteil abzuschätzen, als der neue Body-Adiposity-Index (BAI), der in der Studie auch dem Body-Mass-Index (BMI) nicht überlegen war. Auch das Diabetes-Risiko lässt sich laut Studie präziser anhand des Taillenumfangs beurteilen.

Das Wissenschaftlerteam unter Führung von Matthias Schulze vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke und Norbert Stefan von der Medizinischen Klinik IV der Universität Tübingen veröffentlichte nun seine Daten in der Fachzeitschrift "Diabetologia".

Was ist der Body-Adiposity-Index?

Amerikanische Forscher hatten 2011 die Gleichung für den Body-Adiposity-Index entwickelt. Die Formel lautet BAI = Hüftumfang in cm/(Körperlänge in m)1,5 – 18 = prozentualer Körperfettanteil. Die Gleichung soll dazu dienen, den prozentualen Körperfettanteil einfach, preiswert und genau abschätzen zu können. Der neue Index berücksichtigt neben der Körperlänge den Hüftumfang einer Person. Die hergebrachte Formel für den Body-Mass-Index lautet: BMI = Körpergewicht in kg/(Körperlänge in m)2 = prozentualer Körperfettanteil.

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Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

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