Heuschnupfen

So kriegst du die Pollen unter Kontrolle!

published: 21.03.2012

Immer mehr Menschen reagieren allergisch auf Blütenpollen. Doch es gibt Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken (Foto: luna4/shutterstock.com) Immer mehr Menschen reagieren allergisch auf Blütenpollen. Doch es gibt Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken (Foto: luna4/shutterstock.com)

Dass 15 bis 25 Prozent der Deutschen unter Heuschnupfen leiden, liegt meist daran, dass sie allergisch auf Eiweiße reagieren, aus denen Blütenstaub besteht. Das Immunsystem gibt Alarm, obwohl die Pollen eigentlich harmlos sind. Der Körper schüttet Entzündungsbotenstoffe wie Histamin aus. Diese Überreaktion löst fiese Symptome aus: Die Augen jucken und tränen, die Schleimhäute schwellen an, die Nase läuft. Oft kommt es zu heftigem Niesreiz.

Wann fliegen sie denn?

Leidest du an Heuschnupfen?

  • Nein, zum Glück nicht.

  • Ja, neuerdings.

  • Ja, schon lange.

  • Weiß nicht.

Pollen gelangen in die Luft, wenn Bäume und Sträucher, Gräser und Getreide blühen. Deshalb ist es oft die schönste Frühlings- und Sommerzeit, welche die schlimmsten Beschwerden hervorruft. Die intensivste Zeit ist von April bis Juni, obwohl Erle und Hasel manchmal schon ab Januar fliegen. Raps und Spitzwägerich können bis September sowie Gräser und Kieferpollen sogar bis Oktober unterwegs sein.

Neben möglichen Therapien wie einer Hyposensibilisierung oder lindernden Medikamenten, die du mit deinem Arzt absprechen solltest, geht es bei einer Pollenallergie vorrangig darum, die Allergie auslösenden Stoffe zu meiden. Die Techniker Krankenkasse hat fünf Tipps für dich.

Diese Maßnahmen können dir helfen:

1. Spüle deine Nase regelmäßig mit Salzwasser: Dann landen die Allergie-Auslöser einfach im Abfluss. Wasche abends deine Haare. Lagere zudem deine getragene Straßenkleidung nicht im Schlafzimmer. Dann stehen die Chancen besser, dass die Pollen nicht die ganze Nacht in deiner Nase kribbeln.

2. Beim Staubsaugen darauf achten, dass ein Filter die allergenen Partikel aus der Luft siebt. Zusätzlich am besten einen Luftreiniger anschaffen, der Pollen und Staub aus der Zimmerluft filtert. In der Autolüftungsanlage den Pollenfilter regelmäßig austauschen.

3. Du willst unbedingt einen Spaziergang an der frischen Luft machen? Eine Sonnenbrille schützt deine Augen. Vorsicht bei Sport im Freien: Bei Anstrengungen atmest du die Pollen besonders tief ein. Generell gilt: Nutze die Zeit nach einem langen Regenguss – dann sind besonders wenig Pollen in der Luft.

4. Zur richtigen Zeit lüften: In den Städten ist am frühen Morgen die Konzentration von Blütenstaub in der Luft am geringsten. In ländlichen Gebieten fliegen abends die wenigsten Pollen. Zwischen 20 und 24 Uhr ist auch der Wind oft am schwächsten, was die Belastung der Luft mit Blütenstaub reduziert. Du solltest jedoch das Fenster keinesfalls die ganze Nacht auf Kipp lassen.

5. Wenn du es dir zeitlich und finanziell leisten kannst, mache Urlaub in pollenarmen Gegenden. Solche Refugien sind Inseln, hohe Berglagen oder Regionen am Meer.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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