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Neue Studie

Späte Mütter haben langfristig gesunde Kinder

published: 24.10.2012

Kindern von spät gebärenden Müttern geht es auf lange Sicht besser als Kindern von Frauen, die bei der Entbindung jünger als 25 Jahre alt waren (Foto: Ipatov/shutterstock.com) Kindern von spät gebärenden Müttern geht es auf lange Sicht besser als Kindern von Frauen, die bei der Entbindung jünger als 25 Jahre alt waren (Foto: Ipatov/shutterstock.com)

Bisher nahm man an, dass der erwachsene Nachwuchs spät gebärender Mütter häufiger krank ist. Tatsächlich bestimmt über die spätere Gesundheit der Kinder aber nicht das Alter der Mutter, sondern ihre Bildung und die Anzahl der Jahre, die sie noch mit ihrem Kind gemeinsam erlebt. Dies ergab eine Studie, die Mikko Myrskylä vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock mit den Daten von über 18.000 US-Amerikanern durchführte.

Junge Mütter haben öfter kranke Kinder

Nach Myrskyläs Berechnungen sind Kinder, deren Mütter bei Geburt 35 bis 44 Jahre alt waren, als Erwachsene nicht häufiger krank als die von Müttern im Alter 25 bis 34. "Es ist zwar leider weiterhin richtig, dass im fortgeschrittenen Mütteralter die Wahrscheinlichkeit für Fehlgeburten und Krankheiten wie das Down-Syndrom ansteigt. Für das Erwachsenenalter der Kinder scheinen frühe Geburten aber bedenklicher zu sein als späte", sagt Demograf Myrskylä. Kommen die Kinder zur Welt, bevor die Mutter 25 wird, so Myrskyläs Analyse, sind sie später kränker, sterben früher, werden weniger groß und sind öfter übergewichtig.

Bildung und Zeit ausschlaggebend

Entscheidend für die spätere Gesundheit der Kinder waren die Bildung der Mutter und wie viele Jahre sie mit ihrem Kind noch zusammen erlebte: Je früher ein Kind seine Mutter verlor, desto kränker wurde es später. Das könnte an der psychischen Erschütterung durch den frühen Verlust der Mutter liegen oder daran, dass sie das Kind kürzer wirtschaftlich und sozial unterstützen konnte.

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