Neue Studie

Fisch senkt Brustkrebsrisiko

published: 17.07.2013

Ein- bis zweimal in der Woche Fisch zu essen, tut der Gesundheit gut (Foto: Public Address) Ein- bis zweimal in der Woche Fisch zu essen, tut der Gesundheit gut (Foto: Public Address)

Frauen, die viel fetten Fisch wie Lachs, Thunfisch oder Sardinen essen, haben ein um 14 Prozent geringeres Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Professor Duo Li der Zhejiang University in China, die das "British Medical Journey" veröffentlichte. Sein Team analysierte die Resultate von 26 Untersuchungen aus den USA, Europa und Asien. Insgesamt konnten die Experten auf Daten von über 800.000 Teilnehmerinnen zurückgreifen.

Fit dank Omega-3

Isst du gerne Fisch?

  • Nein, überhaupt nicht.

  • Ganz selten.

  • Ich esse regelmäßig Fisch.

  • Ich liebe Fisch!

Die positive Wirkung des Fischkonsums geht laut den Forschern auf die im Fisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren zurück. Bereits ein bis zwei Portionen pro Woche reichen aus. Omega-3-Fettsäuren aus anderen Quellen hätten diesen Effekt nicht, so die Wissenschaftler. In den westlichen Ländern ist Brustkrebs die häufigste Krebsart bei Frauen. An ihr sterben mehr Frauen als an irgendeiner anderen Krebserkrankung. Neben genetischen Faktoren sind auch Rauchen, Übergewicht und Alkohol Risikofaktoren für Brustkrebs.

Gut auch fürs Herz

Die Techniker Krankenkasse empfiehlt, pro Woche ein- bis zweimal Fisch auf den Speiseplan zu setzen. Vor allem Seefisch wie Hering, Makrele und Lachs liefern Jod für eine gesunde Schilddrüse und Omega-3-Fettsäuren. Diese haben zusätzlich eine schützende Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System.

[PA/TK]

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