Boxen

Box dich fit!

published: 06.09.2005

Spätestens seit Promi-Boxen und Billy Blanks hat sich das Boxen aus der dunklen Ecke der Sportarten befreit (Foto: Public Address) Spätestens seit Promi-Boxen und Billy Blanks hat sich das Boxen aus der dunklen Ecke der Sportarten befreit (Foto: Public Address)

Spätestens seit Promi-Boxen und Billy Blanks hat sich das Boxen aus der dunklen Ecke der Sportarten befreit. Der Schlagabtausch im Ring gilt schon längst nicht mehr als brutaler "Haudrauf"-Sport. Wer sich dieser Art der Leibesübung verschreibt, muss viel Motivation und einen starken Willen mitbringen: Boxer brauchen Kondition, Koordination,geistige und körperliche Beweglichkeit und jede Menge Power - denn ein Boxtraining verbrennt viele Kalorien. Workout bedeutet, dass du nur das Training eines Boxers absolvierst, in den Ring steigen musst du nicht. Etliche Fitness-Studioshaben den Trend erkannt und Boxkurse in ihr Angebot aufgenommen, doch auch Zuhause kannst du mit wenigen Mitteln – und demnötigen Know-How ein schlagkräftiges Workout starten.

Ab in den Ring?
Du hast Lust, dich am Sparring zu üben oder in den richtigen Ring zu steigen? – dann bitte nur unter professionellerAnleitung! Eine hochwertige Ausrüstung und die notwendigen Sicherheitsvoraussetzungen gibt es nämlich nur im Verein.

Auch Frau hat es drauf!
Regina Halmich hat es vorgemacht: Boxerinnen sind keine raubeinigen Muskelberge, sondern können auch sexy undvor allem fit und schön sein. Kaum zu glauben, dass Boxen für Frauen erst seit den Neunziger Jahren offiziellgenehmigt ist.

Box und fit!
Warum dieser Sport so fit macht, ist einfach erklärt: Boxen trainiert fast alle Muskelgruppen und ist ein primaAusdauer- und Kreislauftraining. Außerdem wird bei einem Box-Workout nicht nur dein strategisches Denkengeschult, sondern du baust Frust ab und Selbstvertrauen auf. Dabei ist bei allen Box-Varianten die Technik das A undO der Trainingseinheit. Man braucht eine gute Deckung und jeder Schlag sollte durchdacht und zielgerichtet sein. Auchdie Kicks sind – präzise ausgeführt – wirkliche “Fitmacher”, denn sie trainieren die, bei vielen Menschenverkürzte, Bein- und Hüftmuskulatur. Dies kann auch Rückenschmerzen lindern.

Wissenswertes
Dieser Sport ist schon über 7.000 Jahre alt - wobei er früher eher im Kampf eingesetzt wurde. In Europa istBoxen erst seit dem 15. Jahrhundert als Sport bekannt. Inzwischen gibt es bei Profi-Boxern die Unterscheidung von 18Gewichtsklassen, von Minifliegengewicht (ab 47,6 kg) bis Schwergewicht (ab 95,35 kg). Die richtigen Techniken lernstdu am Besten erst einmal in einem Verein, bevor du dich auch Zuhause an den Sandsack wagst. Wichtig sind hierbei vorallem die Handschuhe: Leichtgewichte brauchen Handschuhe mit einem Gewicht von sechs Unzen, beim Halbmittelgewichtsind es acht Unzen und ab dem Mittelgewicht zehn Unzen.

Kickboxen
Diese Box-Variante, bei der mit den Händen geboxt und mit den Füßen gekickt wird, baut auf traditionelleasiatische Kampfsportarten wie Karate und Kung-Fu, aber auch auf reguläres Boxen auf. Von diesen Sportarten stammenvor allem die Handtechniken, die beim Kickboxen angewendet werden. Die Fußtechniken sind an Taekwondo angelehnt.Im Kickboxen selbst unterscheidet man zwischen Semi-, Leicht- und Vollkontakt oder trockenem Trainingsprogramm. Geboxtwird überwiegend mit Handschuhen, die dünner sind als normale Boxhandschuhe.

Tae Bo
Tae Bo ist der absolute Trend-Sport der letzten Jahre. Namensgeber Billy Blanks hat den Trend kreiert, den mittlerweileviele Studios unter ähnlich klingenden Namen wie Thai Bo oder Te Bo anbieten, um nicht in rechtliche Schwierigkeitenzu kommen. Zu fetzigen Klängen feuern die Trainer in Tae Bo-Kursen ihre Schüler zu Kicks und Punches in dieLuft an – das hat den Vorteil, dass jeder mit der Intensität trainiert, wie er will und kann. Da es meistens keineaufwendigen Choreografien gibt, sind die Kurse auch bei Männern sehr beliebt. Beim Tae Bo werden vor allemOberkörper und Rücken trainiert.

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