Yoga

In der Ruhe liegt die Kraft

published: 06.09.2005

"Ohmmmm" – Wer bei Yoga an Männer mit Turbanen in extremen Verrenkungen oder ältere Damen in der Volkshochschule denkt, hat eindeutig einen Trend verschlafen (Foto: TK) "Ohmmmm" – Wer bei Yoga an Männer mit Turbanen in extremen Verrenkungen oder ältere Damen in der Volkshochschule denkt, hat eindeutig einen Trend verschlafen (Foto: TK)

"Ohmmmm" – Wer bei Yoga an Männer mit Turbanen in extremen Verrenkungen oder ältere Damen in der Volkshochschule denkt, hat eindeutig einen Trend verschlafen! Immer mehr Stars schwören auf das Körpertraining mit Seelenwirkung. Selbst Madonna beginnt ihren Tag nicht ohne ihre Yoga-Übungen, und Model Christy Turlington entwirft neuerdings sogar Yoga-Kleidung, damit sie endlich in den eigenen Wohlfühlsachen ihr tägliches Yoga-Programm absolvieren kann. Das Jahrtausend alte Körpertraining soll nicht nur fit, sondern auch schön machen. Und wenn man sich Madonna, Christy und die anderen Yoga-Anhängerinnen von Gwyneth Paltrow bis Catherine Zeta-Jones ansieht, muss da wirklich etwas dran sein.

Yoga muss man lernen
Kein Wunder, schließlich soll man durch Yoga nicht nur Entspannung finden, sondern auch fit werden, den Körper straffen und schönere Haut bekommen. Das klingt doch fast zu schön, um wahr zu sein... Ganz so einfach ist es leider nicht. Yoga muss man lernen und man muss auch ein bisschen Geduld mit sich selbst haben, bis man die ersten positiven Veränderungen wahrnimmt. Es lohnt sich aber in jedem Fall! Madonna gibt leider noch keinen Yoga-Unterricht, ein günstiger Weg ist es, sich vielleicht wirklich mal in die Volkshochschule zu setzen – später kann man die Übungen auch Zuhause durchführen. In Buchhandlungen findest du außerdem jede Menge Yogi-Literatur – schau´ dich einfach mal um!

Yoga ist nicht gleich Yoga
Es gibt viele verschiedene Arten Yoga. So beinhaltet Kundalini Yoga beispielsweise hauptsächlich Übungen für mehr Lebensenergie und Power im Alltag, während sich Karma Yoga vor allem mit Meditation und der Erweiterung von sogenannten Bewusstseinsebenen beschäftigt . Doch ob nun Bhakti oder Raja – alle Yoga-Arten sollen dem Menschen helfen, mit sich selbst ins Reine zu kommen, den Körper zu formen, Entspannung zu finden und die “inneren Batterien” aufzuladen. Das Tolle an Yoga ist, jeder, ob nun Kind oder alter Mann, die Übungen ausführen kann. Yoga hält den Stoffwechsel in Schwung und stärkt die Muskeln, ist also prima für die Figur und sorgt zudem noch für ein gesundes Immunsystem. Wer schon einmal Menschen beobachtet hat, die seit Jahren Yoga machen, dem wird außerdemauch aufgefallen sein, dass Yoga-Trainierte eine aufrechte Körperhaltung haben und selten wirklich müde aussehen. Beim Yoga geht es außerdem darum, sich seines Körpers “bewusst zu werden” und somit die Grundlage für gesunde Verhaltensweisen, richtiges Essen und viel Bewegung, zu schaffen. Ein ganz neuer Trend ist Bikram-Yoga. Hier schwitzt du in Sauna-ähnlicher Atmosphäre, während du deine Übungen absolvierst – das verbrennt viele Kalorien, ist leider aber nichts für Menschen mit einem schwachen Kreislauf. Außerdem ist Bikram-Yoga recht kostspielig und gibt es noch nicht in vielen Städten. Die gängigste Yoga-Art in Europa ist das Hatha Yoga, das der körperlichen Entwicklung dient. Scoolz stellt dir drei Übungen aus dem Hatha Yoga vor, davon zwei Asanas (Übungen) und eine Pranayama-Stellung, also eine Atemübung. Ganz wichtig ist auch die Tiefenentspannung am Ende, gerade das ”tief in den Körper spüren” entspannt alle Organe und Muskeln. Deshalb hilft Yoga auch, wenn du häufig unter Kopfschmerzen oder Beschwerden während deiner Regel leidest – und ganz ohne Nebenwirkungen!

Los geht´s!
Zunächst brauchst du Ruhe, denn du musst dich auf die Übungen konzentrieren. Also: Computer und Fernseher aus, Fenster zu. Essen ist zwei Stunden vor den Übungen tabu, sonst ist dein Magen zu sehr mit Verdauungsvorgängen beschäftigt. Als Unterlage reicht ein Teppich oder eine Decke, außerdem solltest du weite und bequeme Kleidung tragen. Für Mädels: Während der Periode kann Yoga sogar helfen, Verspannungen zu lösen. Allerdings solltest du während der Tage ”umgekehrte” Übungen wie beispielsweise die Kerze vermeiden. Yoga sollte außerdem nie zur Quälerei werden. Gehe immer nur so weit, wie du kannst und versuche, die Übungen so langsam wie möglich auszuführen. Und: Übung macht den (Yogi)-Meister!

Nächste Seite

Seite: 1 | 2

Das könnte dich auch interessieren:

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung