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Pflege-Tipp

Jugendliche Problemhaut

published: 28.11.2006

Pickel erscheinen meist dann, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann (Foto: R.Iegosyn/shutterstock.com Pickel erscheinen meist dann, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann (Foto: R.Iegosyn/shutterstock.com

Sie kommen meistens, wenn man sie überhaupt nicht gebrauchen kann. Plopp! Auf der Stirn, der Nase oder am Kinn leuchten rote Pickel. Grässlich. Das einzig Gute, was man über sie sagen kann, ist: Sie gehören bei vielen Leuten einfach zum Erwachsen werden dazu und verschwinden auch wieder. Du hast allerdings keine Lust, bis zu deinem 18. Geburtstag vermummt herumzulaufen oder auszuwandern? Brauchst du auch nicht. Pickel sind kein Schicksal, das man tapfer ertragen muss. Sie lassen sich meistens erfolgreich behandeln. Allerdings brauchst du dafür ein bisschen Geduld.

Wie entstehen Pickel?
Die Mediziner bezeichnen Pickel als Akne. Die Akne entsteht meist an den Talgdrüsen im Gesicht und am Oberkörper, denn da wird in der Pubertät zuviel Talg produziert. Dieser Talg kann irgendwann nicht mehr richtig abfließen und es kommt zu einem Stau. Ein Mitesser entsteht - und wenn der sich entzündet, blüht ein Pickel.

Was kannst du gegen Pickel unternehmen?
Vorbeugen ist die beste Maßnahme! Zweimal täglich das Gesicht mit milder Seife (PH-Wert 6,5) waschen, das ist am schonendsten für die Haut. Keine fett- oder ölhaltigen Cremes, Kosmetika oder Sonnencremes benutzen, weil die Poren sofort verstopfen. Ganz wichtig für Mädels: Egal, wie müde ihr abends nach Hause kommt, das Make-Up muss runter vom Gesicht! Ein bis zweimal die Woche sollte man ein Peeling benutzen, das abgestorbene Hautzellen abträgt und dadurch den Talgabfluss erleichtert. Solange die Haut allerdings an einigen Stellen entzündet ist, lieber kein Peeling verwenden.

Bitte nicht an Pickeln herumquetschen! Sie entzünden sich nur noch heftiger und es bleiben häufig Narben zurück. Am besten, man lässt das Gesicht von einer professionellen Kosmetikerin ausreinigen. Wer dennoch nicht die Finger von den Pickeln lassen kann, sollte es vernünftig machen: Zuerst den Kopf über ein Dampfbad halten oder heiße Kompressen auflegen, um die Poren zu öffnen. Die Finger mit Taschentüchern umwickeln, die Haut auseinanderziehen und in die Tiefe drücken. Und zwar nur, wenn auf dem Pickel wirklich schonein Eiterköpfchen zu sehen ist. Wichtig: Hinterher desinfizieren und eine Maske auftragen.

Bei eitrigen Entzündungen hilft eine Gesichtsmaske mit Heilerde (gibt es in Apotheken). Die kann man zwei Mal pro Woche auftragen. Allerdings spannt die Haut danach, also Feuchtigkeitspflege nicht vergessen. Diese Feuchtigkeitscreme darf natürlich kein Fett enthalten. Es gibt in Drogerien spezielle Produkte zu kaufen - auf Wasserbasis statt auf Alkoholbasis mit Anti-Komedon-Effekt (Komedon ist der Fachbegriff für offene Mitesser).

In ganz schlimmen Fällen helfen Antibiotika. Es gibt bestimmte Medikamente (Tetracycline), die vom Hausarzt oder Dermatologen verschrieben werden. Allerdings sollte man vorher eine lokale Antibiotika-Behandlung ausprobieren. Die ist ebenfalls verschreibungspflichtig.

Überhaupt: Wenn du deine Hautprobleme alleine nicht in den Griff bekommst, solltest du einen Dermatologen aufsuchen. Vielleicht hat eine Akne auch andere Ursachen, zum Beispiel eine Allergie.

Schokolade und Chips verursachen Pickel? Falsch. Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen Ernährung und Akne-Problemen. Richtig ist jedoch, dass alles, was die Haut und das Immunsystem generell stärkt, auch im Kampf gegen Pickel hilft: ausgewogene Ernährung, viel frische Luft, ausreichend Mineralwasser trinken und Sport treiben.

[TK]

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