Chat kannst du Freunde treffen, neue Bekanntschaften knüpfen oder einfach über deine Lieblingsthemen plaudern (Foto: Syda Productions/shutterstock.com)Für Zähneknirschen gibt es viele Gründe (Foto: Kalcutta/shutterstock.com)Die AOL-Arena in Hamburg ist ein Austragungsort der WM 2006 in Deutschland (Foto: Public Address)Das Projekt Green Goal liegt ihm sehr am Herzen – Franz Beckenbauer (Foto: Public Address)Setzt auf Hamburgs Flair – Uwe Seeler (Foto: Public Address)Kam zur Eröffnung des ersten WM-Shops – Jürgen Klinsmann  (Foto: Public Address)Bei der WM dabei - als Volunteer  (Foto: Public Address)

Zahnpflege

Zähne zeigen!

published: 06.09.2005

Richtige Zahnpflege sorgt für gesunde Zähne (Foto: TK) Richtige Zahnpflege sorgt für gesunde Zähne (Foto: TK)

Die richtige Zahnpflege
Dass ein schönes Lächeln entzücken kann und gesunde Zähne Symbol für Gesundheit und Schönheit sind, weiß inzwischen jedes Kind. Von Plakaten und Zeitschriften lächeln uns Promis und Models mit strahlend weißem Gebiss entgegen, die Werbeindustrie überschlägt sich darin, uns täglich neue Weißmacher und andere tolle Zahnpflegemittel zu präsentieren. Dank Dr. Best wissen wir zwar immer noch, dass die klügere Zahnbürste nachgibt - aber dass man kein teueres Geld investieren muss, um schöne und gesunde Zähne zu haben, scheinen viele mittlerweile vergessen zu haben. Dabei ist die richtige Zahnpflege das A und O bei der Zahngesundheit und hilft, die Beißerchen weiß und schön zu erhalten.

Zahnpflege sorgt nicht nur für gesunde Zähne
Wer seine Zähne regelmäßig putzt und pflegt, hat nicht nur weniger mit Karies, Parodontose und leichten Zahnverfärbungen zu tun, sondern schützt auch seinen gesamten Körper. Durch den Blutkreislauf können sich Bakterien, die bei Entzündungen an Zähnen und Zahnfleisch entstehen, im gesamten Körper verteilen und negativ auf das Immunsystem, den Kreislauf und die Atemorgane auswirken. Doch keine Bange, wer seine Zähne täglich putzt und auch sonst ein bisschen pflegt, braucht keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu befürchten.

Die Zahnbürste
Je härter die Zahnbürste, desto besser kann selbst hartnäckigster Zahnbelag entfernt werden. Doch darunter muss auch die Zahnsubstanz leiden; deswegen empfehlen Zahnärzte in der Regel weiche Zahnbürsten mit abgerundeten Kunststoffborsten. Sie sind sehr hygienisch und reichen für die normale Zahnpflege völlig aus, ohne die Zähne zu gefährden. Der Kopf der Zahnbürste sollte maximal 2 bis 2,5 Zentimeter lang sein. Denn ein großer Zahnbürstenkopf kann meistens nicht alle Zähne erreichen. In der Breite ist es gut, wenn die Zahnbürste drei bis vier Borstenreihen hat. Unregelmäßig geformte Borstenfelder haben übrigens einen besseren Reinigungseffekt als gleichmäßige.

Elektrisch oder nicht
Das ist eigentlich Geschmackssache. Nur Personen, die Schwierigkeiten mit dem Putzen haben, beispielsweise Senioren oder behinderte Menschen, sind auf jeden Fall mit einer elektrischen Zahnbürste besser dran. Elektrische Zahnbürsten sind die bequemere Wahl, da sie die richtigen Bewegungen von ganz alleine machen. Elektrische Zahnbürsten mit Rundkopf haben außerdem den Vorteil, dass sie besonders gut in schwer zugängliche Bereiche zwischen den Zähnen kommen.

Die richtige Lagerung
Ja, auch die Lagerung deiner Zahnbürste kann viel zur Zahngesundheit beitragen. So sollte der Kopf immer offen trocknen können. Außerdem tut Licht deiner Zahnbürste gut: Dadurch sterben Mikroben ab, die sonst in der Dunkelheit der Mundhöhle leben und sich an den Borsten festsetzen. Zu warm sollte es aber auch nicht sein. Aus dem gleichen Grund sind übrigens durchsichtige Griffe besser als farbige, da sie Licht an die unteren Borsten lassen. Ab und zu kannst du deiner Bürste ein Gebissreiniger-Sprudelbad gönnen, das macht sie keimfrei und frisch. Alle acht Wochen gehört trotzdem eine neue Zahnbürste in den Zahnputzbecher. Im Zweifel einfach das Kaufdatum auf die Bürste schreiben. Oder eine der neuen Bürsten nehmen, die ihre Borsten verfärben, wenn es Zeit für einen Wechsel ist. Die Deutschen sind übrigens echte Bürstenkaufmuffel - jährlich gehen nur 80 Millionen über den Ladentisch, also durchschnittlich eine pro Kopf. Das freut unsere Zähne leider gar nicht.

Die Zahnpasta
Es gibt so viele verschiedene Arten von Zahnpasta, das nur der Zahnarzt eine individuelle Empfehlung geben kann. Generell sollte man aber darauf achten, dass die Pasta Fluorid enthält, das die Zähne stärkt und härtet. Außerdem sollte die Abrasivität, also die Schmirgelwirkung, nicht zu hoch sein, da sonst die empfindliche Zahnsubstanz leidet. Genau aus diesem Grund sind Raucher-Zahnpasten nicht für den täglichen Gebrauch geeignet.

Mundwasser - ja oder nein?
Reine Mundwässer sorgen kurz für frischen Atem, haben aber keinen therapeutischen oder heilenden Effekt. Auch eine Munddusche hat lediglich eine leichte Massagewirkung und kann empfindliche Zähne sogar reizen. Zur Kariesvorbeugung empfiehlt sich eine Spüllösung mit Fluorid, man kann aber auch Zahnpastaschaum nehmen, den man im Mund hin und her bewegt und zwischen den Zähnen hindurch presst. Tritt schlechter Atem regelmäßig auf, kann dass ein Hinweis auf verrottende Zähne sein. Hat man nur ab und zu das Problem, aus dem Mund zu riechen, könnte dies an Ernährungsfehlern oder Hals-Rachen-Erkrankungen liegen. In all diesen Fällen sollte man auf jeden Fall seinen Zahnarzt kontaktieren.

Die gehören auch zur Putzkolonne
In keinem Badezimmerschrank sollten Zahnseide, medizinische Zahnhölzchen oder Parosticks fehlen, die helfen, die Zahnzwischenräume zu reinigen. Parosticks haben den Vorteil, dass sie, im Gegensatz zu Zahnhölzchen, nicht brechen können. Bei sehr großen Zahnzwischenräumen kann auch ein spezielles Bürstchen genommen werden, dafür sollte man allerdings seinen Zahnarzt nach der richtigen Größe fragen. Kaugummi ist zwischen den Mahlzeiten oder wenn gerade keine Zahnbürste zur Hand ist, ein guter Putzhelfer. Es regt den Speichelfluss an und stabilisiert den pH-Wert im Mundraum. Speichel ist wichtig, weil er Mineralien enthält, die die Zähne brauchen. Ganz neu in den Regalen: Holzzahnstocher oder Zahnseide mit Fluorbeschichtung, die helfen, dass Karies in Zahnzwischenräumen keine Chance hat, denn Fluoride härten den Zahnschmelz. Keine Sorge, eine Überdosierung ist nur mit Fluor-Tabletten möglich. In Planung, aber noch nicht auf dem Markt, ist eine Zahnbürste mit Lichtquelle, die helfen soll, den Mundraum zu sterilisieren.

Über diese Nahrungsmittel freuen sich deine Zähne
Äpfel und Karotten haben nicht nur einen kleinen Putzeffekt, sondern helfen, die Kaumuskulatur zu entspannen, was Zähneknirschen vorbeugen kann. Gesundes Fluor steckt auch in einigen Lebensmitteln, deswegen öfter mal zu grünem oder schwarzem Tee greifen.

[TK]

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