Verstärkertürme können bei Rockkonzerten einen hohen Schalldruck produzieren (Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/der_siems/15659316369/in/photolist-76F7HC-6vRBH6-6vVNCU-6vRBSZ-DXxZE-5Rcyae-DXxZR-8gvCVe-5559fq-aC7iH-6vVPtG-54ZTSx-aC7Lu-9ym75-9Mh2WN-jkqGt-6vansw-557hSd-54ZPHT-5555mf-xFAiZ-6vVoUN-6vRdVk-6vRchi-6vRcDe-6v1Kh2-9wgpNw-4HRadx-fipgkN-822WPH-c4GZc-eLDg2-fUxGcD-KgEdA-pcdeqC-pRL6cg-aAhHpj-4HKCc5-aYDpVr-7W1rwC-6c4VqD-jmLqtc-q9cvSZ-4HKDgf-726pKu-4HKHMh-4HLzo5-4HGjYk-4HGjKX-4HLzxU" target="_blank">Fender Deluxe Active Jazz Bass V, Verstärker, Boxen.</a> von <a href="https://www.flickr.com/photos/der_siems/" target="_blank">Der Siems</a> lizensiert durch <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank">CC BY-SA 2.0</a>)Keine Energie mehr - Leben mit CFS (Foto: shutterstock.com/g-stockstudio)Stichwort Yoga - was du beachten solltest (Foto: Public Address)Schlechte Laune adé (Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/v230gh/3163219784/in/photolist-5PwGi9-nN9nNE-5xzA1s-bs2KJA-5Psrk2-5Ps1Aa-5Pwmg9-5Pwnj1-5Pwk39-5PwjRN-d1QjpC-aFVvy2-4tXHMx-9QV66h-9RbYF3-e2YzNo" target="_blank">Blick von der Bar auf den Pool</a> von <a href="https://www.flickr.com/photos/v230gh/" target="_blank">Günter Hentschel</a> lizensiert durch <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/" target="_blank">(CC BY-ND 2.0</a>)Keine Panik - dank organisierter Zeitplanung (Foto: shutterstock.com/STILLFX)Waschbrettbauch oder Waschbärbauch? (Foto: Public Address)Dehnübungen sind gerade bei "Schreibtischtätern" wichtig (Foto: Public Address)

Sonnenschutz

Sonnenbaden ohne Sorge

published: 07.08.2005

Wer beim Sonnenbad keine Gesundheitsrisiken eingehen will, sollte ein paar Regeln beachten (Foto: shutterstock.com/Syda Productions) Wer beim Sonnenbad keine Gesundheitsrisiken eingehen will, sollte ein paar Regeln beachten (Foto: shutterstock.com/Syda Productions)

Sonne genießen
Dieser Sommer hat es in sich: Hohe Temperaturen, viel Sonne und somit jede Menge Möglichkeiten, sich einen Sonnenbrand zu holen. Damit dir dieser unangenehmne Teil des Sonnenbadens erspart bleibt, hat die Techniker Krankenkasse einige Tipps für dich.

Vorarbeit
Wer zur Urlaubsvorbereitung ins Solarium geht, setzt leider aufs falsche Pferd. Da Solarien hauptsächlich mit UV-A-Strahlung arbeiten, wird kein Lichtschutz in der Haut aufgebaut. Viel besser ist es, sich eine gute Sonnencreme zu kaufen und auf gesunde Ernährung zu achten. Carotinoide und Lycopin in Gemüse können von innen einen leichten Schutz aufbauen. Der reicht zwar nicht aus, um eine Sonnencreme zu ersetzen, verleiht der Haut aber eine sanfte Tönung und ist eine gute Vorbereitung auf sonnige Zeiten. Carotinoide stecken vor allem in Karotten, die man am Besten mit etwas Öl isst. Auch Tomatenmark gehört zu den sonnenfreundlichen Lebensmitteln. In ihm steckt mehr Lycopin als in frischen Tomaten. Spezielle Beta-Carotin-Kapseln können diesen Effekt ebenfalls unterstützen.

Wie bräunt die Haut überhaupt?
Mit dem Sonnenlicht trifft auch UV-Strahlung auf die Erde. Sie ist so zerstörerisch, dass sie sogar zur Desinfektion in Labors und von Trinkwasser benutzt wird. Doch UV-Strahlung hat auch ihre guten Seiten: UV-B-Strahlen regen die Melanozyten in der äußeren Hautschicht an, die daraufhin Melanin produzieren. Durch verschiedene chemische Prozesse schützt das Melanin die DNS im Zellinneren. UV-A-Strahlung verdunkelt das Melanin und verleiht der Haut ein braunes Aussehen. Da sich die Hautzellen etwa alle 28 Tage erneuern und alte Zellen nach oben wandern, verblasst die Bräune langsam.

Ist Sonne überhaupt gesund?
In Maßen ja. Denn UV-Strahlung regt die Bildung von Vitamin D3 an, einem Vitamin, das wichtig für unser Immunsystem, unsere Haut, unser Zellwachstum und unser Nervensystem ist. Dabei gilt auch hier die Regel: alles in Maßen. Denn zuviel UV-Strahlung kann den gegenteiligen Effekt haben und das Immunsystem schwächen. Wir alle brauchen also Sonne im Leben, sollten es aber nicht übertreiben.

Die Entdeckung der Langsamkeit
So schön sich die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut auch anfühlen – wer gleich von Null auf Hundert in der prallen Sonne brutzelt, tut sich und seiner Haut keinen Gefallen. Sonnenbrand und langfristige Hautschäden können die Folge sein. Es geht auch schonender und viel gesünder: Am Anfang des Urlaubs oder der sonnigen Tage einen hohen Lichtschutzfaktor verwenden und die Sonne zwischen elf und 15 Uhr gänzlich meiden. Um die Mittagszeit treffen die Sonnenstrahlen nämlich fast senkrecht auf die Erde; ein schneller Sonnenbrand kann die Folge sein. Wer sich trotzdem im Freien aufhalten will, sollte unbedingt einen Sonnenhut aufsetzen. So ein Hut ist nützlich und schon seit einigen Jahren wieder absoluter Trend. Auch Kleidung kann vor UV-Strahlung schützen. Dafür muss sie aber eng gewebt und möglichst dunkel sein.

Sonnenschutz-Regeln


Ohne Sonnenschutz gibt’s keinen Sonnengenuss. Hast du übrigens gewusst, dass der höchste Lichtschutzfaktor (LSF), den es je gab, 130 war? Er wurde in Japan gemessen, doch seit wenigen Jahren haben die Hersteller beschlossen, dass es keinen LSF über 50 gibt - denn mehr bringt leider auch nicht mehr. Beim Eincremen sollte man folgendes beachten:
Sonnenmilch, -creme oder -spray sollte mindestens 30 Minuten vor dem Sonnenbaden aufgetragen werden.
Zwischendurch immer wieder nachcremen, auch bei wasserfestem Sonnenschutz. Dadurch verlängert oder erhöht sich der Lichtschutzfaktor zwar nicht, aber durch Wasser, Schweiß und Sand geht die Creme leicht ab. Deswegen: schmieren, schmieren, schmieren.
Auf Deodorant und Parfüm in der Sonne verzichten, denn diese Mittel können allergische Reaktionen auslösen. Besser: einen Deo-Kristall und spezielle Sonnenparfüms verwenden. Die gibt es mittlerweile von fast jedem großen Kosmetikhersteller.
Wer Schmerzmittel, Antibiotika oder Johanniskrautkapseln einnimmt, sollte sich ebenfalls besonders gut schützen, damit es keine braunen Flecken und Rötungen auf der Haut gibt. Auch Mädchen, die die Pille nehmen, sollten vorsichtig sein.
Rothaarige Menschen sollten immer mindestens Lichtschutzfaktor 15 verwenden, blonde LSF 12, braunhaarige LSF 10 und schwarzhaarige LSF 6. Hat sich die Haut an die Sonne gewöhnt, kann man langsam ”runterdosieren”.
Beim Eincremen auch Ohren, Nacken und Zehen nicht vergessen.

Bei Sonnenbrand hilft am besten schnelles Kühlen (Foto: shutterstock.com/Csaba Deli)Bei Sonnenbrand hilft am besten schnelles Kühlen (Foto: shutterstock.com/Csaba Deli)


Und wenn es doch mal passiert ist ...
Wenn du dir einen leichten Sonnenbrand geholt hast, hilft vor allem eins: kühlen, kühlen, kühlen. Neben schmerzlindernden Cremes aus der Apotheke gibt es auch bewährte Hausmittel für Sonnenbrandpatienten. Quark und Joghurt kühlen die Haut, ebenso kalte Wickel aus schwarzem Tee oder Buttermilch. Ein schwerer Sonnenbrand sollte unbedingt von einem Arzt behandelt werden.

Ich hab da ein Muttermal...
”Ich hab da ein Muttermal, das hatte meine Mutter mal”, dichtete schon Mike Krüger und liegt damit völlig richtig. Muttermale können weitervererbt werden - es gibt aber auch Pigmentflecken und Leberflecke, die durch Sonneneinstrahlung entstehen. Man sollte sie von einem Hautarzt untersuchen lassen, wenn sie einen der folgenden Punkte aufweisen:
A – wie Asymmetrie. Das trifft dann zu, wenn das Mal nicht kreisrund ist, sondern Verformungen aufweist.
B – wie Begrenzung. Du solltest reagieren, wenn der Pigmentfleck zu den Seiten auszulaufen scheint oder ausgefranst aussieht.
C – wie Color, also Farbe. Lasse dein Muttermal vom Arzt begutachten, wenn es verschiedene Brauntöne hat oder fast schwarz aussieht.
D – wie Durchmesser. Besondere Beachtung verdienen Male mit einem Durchmesser größer als fünf Millimeter.

Sommerschönes Haar
Haare können im Sommer durch die Salzkristalle oder Chemie im Meer und die Sonnenstrahlung ziemlich spröde werden und sogar ausbleichen. Spezielle Schutzsprays und eine wöchentliche Haarkur - beispielsweise aus Olivenöl, einem Eigelb und Honig - schützen die empfindliche Schuppenschicht. Blondinen, die im Sommer mit einem Grünstich im Haar zu kämpfen haben, können es hiermit probieren: Tomatenketchup auf das feuchte Haar geben, zehn Minuten einwirken lassen und gründlich ausspülen. Auch eine Spülung mit einem halben Liter Wasser, in dem zwei Aspirin-Brausetabletten aufgelöst sind, macht aus dem grünen einen schönen Goldglanz.

[TK]

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