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Narben

Nicht Makel, sondern Markenzeichen

published: 07.09.2005

Besonders aufgeschlagene Knie verheilen oft mit Narben (Foto: shutterstock.com/Dziewul) Besonders aufgeschlagene Knie verheilen oft mit Narben (Foto: shutterstock.com/Dziewul)

Mal das Knie aufgeschlagen, operiert worden oder sich geschnitten – irgendwo hat jeder von uns Merkmale an seinem Körper, die unter die Haut gegangen sind. Von schweren Verletzungen bleiben Narben. Auch wer Akne hat, kann unter Umständen noch Jahre später unter verbliebenen Narben leiden. Und leiden ist in diesem Zusammenhang durchaus wörtlich gemeint. Denn wenn die Wunden längst verheilt sind, bleibt manchmal eine Narbe zurück, die nicht nur optisch nicht schön aussieht, sondern an bestimmten Stellen (vor allem an den Gelenken) auch zu Bewegungseinschränkung führen kann oder vielleicht Jahre später noch weh tut.

Fast jeder hat eine...
Sängerin Anastacia ist wohl das bekannteste Beispiel, weil sie ihre Operationsnarbe am Bauch stolz mit kurzen Tops betont. Sie will damit auf ihre Krankheit Morbus Crohn aufmerksam machen.

So entsteht eine Narbe
Eine Narbe entsteht meistens, wenn mehrere Schichten der Haut verletzt sind - eine Wunde also sehr tief geht. Zum Glück ist unser Körper so pfiffig, dass er Wunden wieder selbst heilen kann, nur wenn das Gewebe zu sehr zerstört ist, hat er Schwierigkeiten mit der Reparatur. Bei ganz schlimmen Wunden muss deswegen ein Arzt helfen, indem er die Wunde klammert, näht, klebt oder sogar Haut transplantiert.

Narben unsichtbar machen?
Geht die Narbe über ein Gelenk oder schränkt die Bewegungsfähigkeit ein, dann schneiden Ärzte meistens noch mal das Gewebe weg und verschließen die Wunde neu, das nennt man Exzision. Dieser Eingriff tut nicht nur erneut weh, sondern es besteht auch immer das Risiko, dass die Narbe wiederkommt oder noch schlimmer wird. Seit einigen Jahren rückt man dem Gewebe auch mit Laserlicht zu Leibe. Das ist sehr teuer und macht die Narben nur flacher, nicht unsichtbar.

Was man selbst tun kann?!
Erst einmal schmieren, schmieren, schmieren... In der Apotheke gibt es Narbencremes, die die Durchblutung der Haut fördern und Narbenbildung reduzieren. Außerdem kannst du seit kurzem auch kleben, kleben, kleben... Narbenreduktionspflaster sind erst seit drei Jahren auf dem Markt. Sie sollen angeblich die Hauttemperatur erhöhen und somit den Heilungsprozess auch bei sehr alten Narben erneut in Gang setzen. Wenn dich die Narbe immer noch stört, kannst du sie mit Camouflage-Schminke abdecken. Die gibt es in jedem Hautton und sie ist sogar wasserfest (frag mal in der Apotheke) oder du hältst es wie Anastacia: Trage deine Narbe als Schmuckstück, das eine Geschichte zu erzählen hat!

[TK]

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