Die Ausstattung eures Studios sollte in jedem Fall eurem Trainings-Ziel entsprechen  (Foto: wavebreakmedia/shutterstock.com)Gedünstete Schwarzwurzeln ähneln in ihrem Geschmack dem Spargel (Foto: Public Address)Nicht nur wenig Schlaf führt zu Augenringen (Foto: Public Address)Schoß die Bayern ab: Mario Gomez (Foto: Public Address)Besonders der Herbst bietet reichlich Gemüse für wohlschmeckende Eintöpfe (Foto: Public Address)Wer sich zu viel gleichzeitig aufhalst, versinkt schnell im Chaos (Foto: Public Address)Bei der Gesichtspflege ist weniger oft mehr (Foto: Public Address)

Die richtige Klamotte

Zu jeder Jahreszeit perfekt gestylt

published: 28.11.2007

Im Winter sind Handschuhe und Mütze oft unverzichtbar (Foto: shutterstock.com/Jinga) Im Winter sind Handschuhe und Mütze oft unverzichtbar (Foto: shutterstock.com/Jinga)

Zieh dich warm an
Es ist doch immer das Gleiche: Da streift man sich die dicke Winterjacke über, damit man nicht so friert und prompt gerät man, wenn es mal ein bisschen wärmer ist, ins Schwitzen. Geht man dann wieder ins Freie, kühlt man ganz schnell aus. Eigentlich bräuchte man immer ein ganzes Sortiment an Kleidung in der Tasche – für jeden Ort die richtige Jacke. Und der Zwiebel-Look ist doch auch eine Erfindung unserer Großeltern, oder nicht? Aber wie zieht man sich am Besten warm an? Das ist gerade für Wintersportfansein wichtiges Thema. Sonst gibt es schnell eine dicke Erkältung - oder im schlimmsten Fall sogar Erfrierungen.

Rein in die Klamotten und rauf auf die Piste
Ski-Fans, Snowboard-Anhänger und alle, die sich bei Wind und Kälte draußen bewegen, stehen vor einemProblem: Wie zieht man sich am besten auf der Piste an? Muss es wirklich immer die teuerste Kleidung sein?Leider ist es so, dass bei Sportsachen oft nur die teuren wirklich hohen Tragekomfort und Schutz bieten. Das istgerade bei Handschuhen sehr wichtig. Deswegen solltest du hier auf keinen Fall sparen. Da die meiste Wärme über den Kopf verloren geht, ist auch eine Mütze oder Kapuze unabkömmlich. In den Bergen und allen Wintersportgebieten herrschen teilweise extreme Witterungsbedingungen und die richtige Kleidung ist das A und Ofür jeden Wintersport-Freak. Damit es bei der Abfahrt nicht zu warm und im Sessellift nicht zu kalt wird, ist essinnvoll, mehrere Schichten zu tragen. Dieser Zwiebel-Look ist übrigens auch für Nicht-Sportler eine gesundeund schützende Sache.

So funktioniert der Lagenlook

Der Lagenlook ist praktisch und trendy (Foto: Public Address)Der Lagenlook ist praktisch und trendy (Foto: Public Address)


Als Unterhemd solltest du zu Funktionswäsche oder einem Material greifen, das schnell trocknet und den Schweißvom Körper wegtransportiert. Funktionswäsche eignet sich vor allem für Sportler, da sie aus atmungsaktivenKunstfasern besteht, leicht, bügel- und knitterfrei sowie reiß- und scheuerfest ist. Darüber gehörteine Isolationsschicht, also beispielsweise ein dicker Fleece- oder Wollpulli. Zum Schluss solltest du noch eine Jacke überstreifen, die Wind und Wasser abweisend ist. Baumwolle ist zwar angenehm zu tragen, speichert aber den Schweiß und kann Feuchtigkeit nicht nach außen transportieren. Dies ist aber wichtig, damit du nichtauskühlst. Stattdessen eignen sich vor allem synthetische Materialien, wie beispielsweise Gore-Tex oder Polyesterfür wärmende Winterkleidung. Diese Stoffe sind auch ökologisch empfehlenswert.

Neue Materialien und alte Trends
Das der Zwiebel-Look seit eh und je eine gute Sache ist, weißt du ja jetzt. Aber natürlich gibt es auchNeuentwicklungen und kluge Ideen der Forschung, was Stoffe und Gewebe anbelangt. Voll im Trend, vor allem bei Skifahrernund Snowboardern sind sogenannte Softshells. Kleidungsstücke aus diesem Material sind wesentlich weicher und komfortabler zu tragen, als beispielsweise Gore-Tex- oder andere Wetterschutz-Jacken. Das Material ist atmungsaktiv undabriebfest sowie extrem elastisch. Somit bietet es absolute Bewegungsfreiheit. Einziger Nachteil: Andere Stoffe weisenWasser besser ab als Softshell-Waren. Softshells werden von verschiedenen Herstellern angeboten.

Schön warm, dank kleiner Kügelchen
Bei Handschuhen, Jacken und Socken werden seit kurzem auch oft so genannte Phase Change Materials eingesetzt. Diese Stoffe ändern ihren Aggregatzustand - nehmen somit Energie auf oder geben sie ab - und halten daher dieKörpertemperatur konstant. Verantwortlich für diesen Effekt sind kleine Mikrokügelchen, die in denStoff eingearbeitet sind. Diese sind beispielsweise mit Paraffin gefüllt, das sich bei Wärme verflüssigtund bei Kälte die Wärme wieder abgibt, weil sich das Paraffin dann verhärtet und Energie freisetzt.Beim Kauf deiner Wintersportkleidung solltest du immer darauf achten, dass Knie und Gesäß gut gepolstert sind,denn gerade Anfänger, die oft hinfallen, erleben hier sonst schnell ihr nasses Wunder im Schnee.

Schön modisch auf die Piste
Angesagt ist auch wieder die gute alte Daunenjacke. Außerdem betont Wintersportmode immer stärker den Körper und weist deswegen erhebliche Unterschiede im Männer- und Frauensektor auf. Unisex ist also out. Gerngesehen auf der Piste sind auch wieder Retroschnitte und –farben, während ein Overall keinen Preis mehr auf demmodischen Wintersporttreppchen gewinnt.

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