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Fast Food

Wie ungesund ist es wirklich?

published: 12.09.2005

Cheeseburger mit Pommes - wirklich eine echte Gesundheitssünde? (Foto: Public Address) Cheeseburger mit Pommes - wirklich eine echte Gesundheitssünde? (Foto: Public Address)

Macht Döner schöner?
Scoolz hat zum Fast-Food-Wettbewerb gerufen. In den Ring steigen: Hamburger, Currywurst und Döner. Wer hat die Nase vorn, wenn es um Nährstoffe und Kalorien geht? Die Kandidaten kämpfen mit fettigen Bandagen um jeden Punkt - schließlich zählen nur die inneren Werte und nicht die Optik oder der Geschmack.

Der Kalorienvergleich
Das beliebte Brötchen schlägt mit etwa 270 Kalorien zu Buche; der Hamburger steht kalorienmäßig also gar nicht so schlecht dar. Im Mittelfeld liegt die Currywurst mit circa 608 Kalorien. Ein Döner Kebab hat 620 Kalorien, die Hähnchen-Variante etwa 580. Wäre also ein Sieg für den Hamburger, wie auch die Fast Food-Läden gerne bekräftigen. Dies stimmt allerdings nur, wenn man es bei einem Hamburger belässt - und der alleine sättigt die wenigsten Mägen. Kalorien sind zwar wichtig, denn sie sind der Brennstoff für unseren Stoffwechsel, aber ein Zuviel sollte man trotzdem vermeiden. Isst man mehrere Hamburger, oder Hamburger mit Pommes, ist dieses Zuviel schnell erreicht.

Der Fettbewerb
80 bis 100 Gramm - mehr Fett sollte pro Tag nicht auf den Tellern landen. Hier kommt der Hamburger wieder ganz gut weg, denn ein Brötchen mit Fleisch hat 12 Gramm Fett. Anders sieht es da schon bei der Currywurst aus: 33 Gramm Fett bringt sie auf die Waage. Das wird nur noch vom Rindfleisch-Döner getoppt, der mit etwa 35 Gramm Fett in den Ring steigt. Wer dann noch andere fetthaltige Lebensmittel zu sich nimmt, hat sein Fett-Konto bald überzogen - auf Dauer schadet dies der Figur und bei massivem Übergewicht irgendwann der Gesundheit. Allerdings hat der Döner noch ein Ass im Ärmel: Ein Geflügel-Döner hat nämlich nur 17 Gramm Fett.
Mit dem Fett ist es übrigens so eine Sache: Der Geschmacksträger macht nicht nur dick, sondern auch fit. Unsere Organe, besonders die Leber, benötigen Fett, um gut zu funktionieren. Und “gutes Fett”, nämlich das aus ungesättigten Fettsäuren, macht sogar schlau: Es liefert Lecithin, das unsere grauen Zellen auf Hochtouren bringt. Ungesättigte Fettsäuren stecken aber fast nur in pflanzlichen Fetten - das Fett von Hamburger, Döner und Currywurst hat diese positiven Eigenschaften nicht aufzuweisen.

Das Nährstoffkonto
Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß liefern alle drei Kandidaten, aber sonst sieht es auf dem Nährstoffkonto der Fast-Food-Lieblinge ganz schön mager aus. Hier erklimmt der Döner ganz klar das Siegertreppchen, denn er liefert nicht nur Ballaststoffe, sondern durch die Joghurtsoße und den Salat auch Vitamine und Mineralstoffe.

Die Lorbeeren
Die Currywurst gehört zur deutschen Esskultur wie die Butter zum Brot - 80 Millionen gehen jedes Jahr in Imbiss-Buden und Kantinen über die Theke. Eines ist die Currywurst aber auf keinen Fall: eine Zwischenmahlzeit. Und täglich sollte man das fettige Vergnügen auch nicht genießen, da man sonst schnell mehr Kalorien zu sich nimmt als man eigentlich braucht und sich irgendwann schlapp fühlt, weil das Nährstoffkonto leer ist. Der Hamburger hat zwar verhältnismäßig wenig Kalorien und Fett, macht aber nicht lange satt, da ihm die Ballaststoffe fehlen. Wer zum Hamburger auch noch Cola, Pommes und Hähnchen-Crossies aufs Tablett lädt, nimmt locker den Kalorienbedarf eines ganzen Tages zu sich. Das gleiche gilt für die Currywurst. Einen Lorbeerkranz hat er sich zwar nicht verdient, aber auf dem Fast-Food-Siegertreppchen steht der Döner ganz oben. Gerade die fettärmere Gefügel-Variante lässt sich als vollwertige Mahlzeit empfehlen. Insofern macht Döner wirklich schöner.

So bekommt Fast Food den Fit-Faktor
Fast Food ist ungesund - das wissen wir nicht erst seit Morgan Spurlocks Doku-Schocker “Super Size Me”. Der amerikanische Regisseur, der im Selbstversuch deutlich machte, dass das schnelle Essen alles andere als fit macht, betritt seit seiner Burger-Diät kein Fast-Food-Restaurant mehr. Doch gänzlich müssen wir nicht auf das heißgeliebte schnelle Essen verzichten. Wer Fast Food nicht als Imbiss für Zwischendurch sondern als Hauptmahlzeit ansieht und sonst auf eine gesunde Ernährung achtet, darf sich ruhig mal in die Schlange an der Fast-Food-Theke stellen. Gesünder werden Hamburger und Currywurst, wenn man auf Pommes und Cola verzichtet und sich stattdessen einen Salat und Saft dazu nimmt. Ist doch eigentlich gar nicht so schwer, oder?

[TK]

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