Waschtricks

Wo war doch gleich die zweite Socke?

published: 15.11.2005

Vor dem Waschen war sie doch noch da, die zweite Socke (Foto: milosljubicic/shutterstock.com) Vor dem Waschen war sie doch noch da, die zweite Socke (Foto: milosljubicic/shutterstock.com)

Das Sockenproblem
Jeden Morgen spielt sich das gleiche ab in deutschen Kleiderschränken: Menschen auf der Suche nach der zweiten Socke. Und nicht wenige gehen schließlich mit einem grünen und einem gelben Fuß zur Schule oder zur Arbeit. Andere lassen den Lieblingspullover plötzlich im Schrank – seit der letzten Wäsche ist er auf einmal drei Nummern zu klein. Und das liegt nicht an einer plötzlichen Gewichtszunahme des Besitzers. Kurzum: Es muss ein Ruck durch unsere Kleiderschränke gehen! Scoolz hat sich durch Stofflagen und Sockenberge gewühlt, um hinter das Geheimnis der gepflegten Kleidung zu kommen.

Müffelalarm
Das Waschen bei hohen Temperaturen ist heute eigentlich nicht mehr nötig. Wunderst du dich allerdings über müffelnde, obwohl frisch gewaschene Wäsche, solltest du Waschmittelfach und Trommel gründlich reinigen und eine Maschine bei 90 Grad waschen. Gelegentlich setzen sich nämlich Bakterien in der Maschine fest, denen nur bei sehr hohen Temperaturen der Garaus zu machen ist.

Strahlend weiß
Für strahlend weiße Wäsche brauchst du kein spezielles Waschmittel. Ein Päckchen Backpulver tut es auch! Einfach zur Wäsche geben und ganz normal waschen. Dieser Trick eignet sich auch für Gardinen und Tischdecken. Wer Stoff vor dem Waschen in Buttermilch einlegt, vertreibt den Grauschleier aus weißen Fasern.

Eine alte Leier
Baumwollpullover fühlen sich in der Waschmaschine eigentlich überhaupt nicht wohl. Damit sie nicht ausgeleiert reagieren, stecke sie in einen Kopfkissenbezug, den du zuknöpfst und in die Wäsche gibst. Damit schützt man auch den empfindlichen Stoff von Feinstrümpfen und Dessous. Kratzende Wollpullover bekommt man mit einem Bad in Haarshampoo wieder streichelweich. Grundsätzlich sollte man alle Wollsachen, die Handwäsche erfordern, mit speziellem Waschmittel oder der kostengünstigen Alternative Shampoo waschen.

Keine kleine Nummer
Damit die Lieblingswollklamotte nicht auf Minimaße schrumpfte, gab schon unsere Oma ein bis vier Esslöffel (einen Löffel auf zehn Liter) Glyzerin ins Waschwasser – der Trick ist auch heute noch aktuell!

Gilb war gestern
Vergilbten Hemdkragen rückt man mit Essig und Natron zu Leibe. Auftragen, einwirken lassen, auswaschen.

Jeansige Waschtipps


Jeans sollten nie heißer als 40 Grad gewaschen werden und dabei immer auf links gedreht sein. Licht kann den blauen Farbstoff ausbleichen, deswegen trocknen Profis ihre Beinkleider auf links, also mit der Innenseite nach außen. Nasse Jeans lieber am Bund und nicht an den Hosenbeinen aufhängen. Gerade Stretchjeans büßen sonst an Elastizität ein. Auch zu heißes Bügeln gefällt den elastischen Jeans nicht. Deine alte Jeans hat an Farbe verloren? Zusammen mit einer neuen Jeans gewinnt sie in der Waschmaschine neue Leuchtkraft.

Harte Fakten
Gerade in der ersten eigenen Butze lebt man oft mit Handtüchern von den Eltern oder Großeltern. Das Problem: Nach einigen Jahren wird der Stoff hart und rau. Hier hilft Alleskönner Essig: Zwei Drittel warmes Wasser werden mit einem Drittel Essig vermengt und die Handtücher etwa neun bis zehn Stunden darin eingeweicht. Danach in der Maschine waschen.

Klammern ist die halbe Miete
Inzwischen gibt es schon spezielle Clips, die verhindern sollen, dass Socken sich während der Wäsche trennen. Das funktioniert aber auch mit ganz simplen Wäscheklammern. Wer sich die Mühe macht, und die Socken vor der Wäsche zusammenklammert, wird keine Probleme mehr haben, ein Paar zu finden.

Zwiebel doch mal
Deine Lederschuhe haben an Glanz verloren? Mit diesem Trick werden sie wieder strahlend: Das Leder mit einer halben Zwiebel abreiben und mit einem Tuch nachpolieren.

Farbige Beine
Deine neuen Schuhe haben innen und außen eine tolle Farbe. Leider bleibt diese auch auf deinen Beinen haften? Hier kann Haarlack helfen. Einfach die Innenseite des Schuhes mit Haarlack besprühen und trocknen lassen. Auch das Auswischen mit Essigwasser kann verhindern, dass die Farbe der Schuhe auf deine Haut übergeht.

Das wäre doch gelackt
Gerade im Winter bekommen Schuhabsätze hässliche Schrammen oder abgeplatzte Stellen. Um dies zu verhindern, bestreicht man den Absatz mit etwas farblosen Nagellack. Alle paar Tage wiederholen und Schrammen haben keine Chance. Übrigens tut Nagellack auch bei Schnürsenkelenden, die die Plastikkappe verloren haben, gute Dienste. Ist das Schuhband schon ausgefranst, bekommt man es mit Tesafilm wieder fädelfähig.

Rutschig gibt’s nicht
Deine Schuhsohlen machen aus jedem Schritt eine Rutschpartie? Auch hier weiß Omas Trickkiste Rat: Wenn die Sohle mit der Schnittfläche einer rohen Kartoffel abgerieben wird, gibt es wieder Trittfestigkeit für die Treter.

Schuh-Nachrichten
Nasse Schuhe gehören nicht auf die Heizung, sondern an einen gleichmäßig warmen Ort. Zeitungspapier in den Schuhen hilft beim gleichmäßigen Trocknen.

[TK]

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