Putz-Tipps

So glänzt deine Wohnung

published: 15.11.2005

Den Abwasch bis zum Sankt Nimmerleinstag stehen lassen ist auch keine Lösung  (Foto: Paul Michael Hughes/shutterstock.com) Den Abwasch bis zum Sankt Nimmerleinstag stehen lassen ist auch keine Lösung (Foto: Paul Michael Hughes/shutterstock.com)

Nun, da gibt es jede Menge, vor allem jede Menge, die einem scheinbar nie auffällt, wenn man zu Hause bei Muttern wohnt und sich das Saubermachen in den meisten Fällen auf das Anstellen der heimischen Spülmaschine beschränkt. Doch so einen Luxus können sich die wenigsten für ihre erste eigene Wohnung leisten und deshalb bedeutet der Auszug auch eine gewisse Umstellung in Sachen Sauber machen. Auf dem Putzplan sollten stehen: Geschirrwaschen, meist täglich; Hausflur wischen, wöchentlich; Fliesenfugen in der Dusche reinigen, mindestens einmal im Monat. Auch wenn du diese, eher unliebsame Arbeit, nun allein oder mit deinem Mitbewohner/ deiner Mitbewohnerin in Angriff nehmen musst, kannst du dem etwas positives abgewinnen - immerhin meckert keiner, wenn du dir beim Wischen Limp Bizkit, Eminem oder Trail Of Dead anhörst. Außerdem kannst du putzen, wann immer du willst, so lange du mit dem Hin- und Herrücken von Möbeln oder anderen Gegenständen deine Nachbarn nicht störst...

Du solltest nicht unterschätzen, dass Sauberkeit zur Gesundheit gehört, wie der Deckel zum Topf. Deshalb gibt’s hier für dich die Rundum-Putzmunter-Fibel:

1. Den Abwasch
Am schnellsten geht’s, wenn du das Geschirr in der Reihenfolge vorsortierst, in der gespült werden soll: Glas, Porzellan, Besteck, Kochgeschirr. Töpfe mit angebrannten Speiseresten werden am besten gleich nach dem Kochen eingeweicht, Speisereste wie Rahmspinat zügig kalt ohne Spülmittel ausspülen. Wasser einlaufen lassen (ca. 45°C), dann Spülmittel sparsam dosieren - so entsteht nicht so viel Schaum, der sich negativ auf den Trockeneffekt auswirken kann. Optimal wird das Geschirr, wenn du es im zweiten Becken einer Doppelspüle mit heißem Wasser nachspülst. Abtrocknen mit einem Geschirrtuch ist nicht nur zeitraubend, sondern auch erwiesenermaßen unhygienischer als das Trocknen an der Luft. Die glanzvollsten Trockenergebnisse erzielst du in einem platzsparenden Abtropfkorb, in dem das Geschirr aufrecht steht. Das Besteck in einen speziellen Trockenkorb geben, immer mit dem Griff nach unten.

2. Die Flure
Ob Hausflur oder Wohnungsflur, die Flächen werden ohne großen Aufwand feucht gereinigt, dazu brauchst du nicht mehr als Allzweckreiniger und warmes Wasser! Hartnäckige Flecken lassen sich mit unverdünntem Allzweckreiniger entfernen.

3. Im Bad
Hier solltest du einen speziellen Badreiniger benutzen, der auch auf kalkhaltige Verschmutzungen spezialisiert ist. Bei normaler Verschmutzung wird er verdünnt angewendet. Tuch eintauchen, abwischen, fertig. Bei hartnäckigerem Schmutz kann er unverdünnt aufgetragen werden. Etwas einwirken lassen und dann mit Wasser nachspülen oder -wischen.

4. Die Küche
Hier wird mit gebraten, gebacken, gekocht und oft bis spät in die Nacht diskutiert. Die Küche ist gerade in kleinen Wohnungen oft der Ort, an dem sich neben deinem Zimmer das meiste abspielt. Dementsprechend sorgfältig solltest du hier auf Sauberkeit achten: Herd, Kacheln, Kühlschrank, Spüle, Boden... hier kannst du dich austoben!
Allgemein gilt: empfindliche Flächen mit einem Allzweckreiniger behandeln, Kacheln, Herd und Edelstahlspüle mit einer Scheuermilch, die unverdünnt aufgetragen und danach feucht abgewischt wird.

5. Putzmunter
Und dann wären da auch nicht diverse ”Kleinteile”, Fenster, Türen, Zargen, Fußleisten, Spiegel, Gardinenstangen, Lampen, Regale, Schränke, Bücher, Möbel, Bilderrahmen, Blumen, die du ebenfalls nicht ignorieren solltest, denn "Putzen kann man alles!"

[TK]

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