Hemden bügeln

Keine Angst vorm Bügeleisen

published: 15.11.2005

Bügeln ist lästig, aber keine Kunstform (Foto: Andrey_Popov/shutterstock.com) Bügeln ist lästig, aber keine Kunstform (Foto: Andrey_Popov/shutterstock.com)

Ein Vorstellungsgespräch, ein Theaterbesuch oder einfach nur mal so: Es gibt viele Gelegenheiten, bei denen sich ein Hemd gut macht. Vor allem, wenn es ordentlich aussieht und nicht zerknautscht am Körper hängt. Doch der Weg zum perfekt gebügelten Hemd scheint mühsam - vor allem ohne mütterliche Hilfe. Damit du nicht vor dem Bügelbrett verzweifelst, haben wir ein paar kleine Tipps zusammengestellt. Keine Bange, es hört sich schlimmer an, als es ist! Und wer ein paar Mal das Bügeleisen geschwungen hat, schafft es sogar in wenigen Minuten, das Hemd ausgehfertig zu bekommen.

- Am besten lässt sich ein Hemd im leicht feuchten Zustand bügeln. Also rechtzeitig von der Leine nehmen oder mit einem Wasserzerstäuber besprühen. Wenn das Hemd ganz trocken ist, kannst du es nach dem Besprühen noch für einige Zeit in eine Plastiktüte legen, damit es gleichmäßig durchfeuchtet.
- Zuerst legst du den Kragen mit der Unterseite nach oben auf das Bügelbrett. Überhaupt solltest du dunkle Stoffe, Monogramme und Taschen immer auf links bügeln, denn sonst bekommt das Hemd hässliche Glanzstellen.
- Nachdem du den Kragen gebügelt hast, sind die Manschetten an den Enden der Ärmel an der Reihe. Hier reicht es meist auch aus, wenn man sie nur von der Unterseite bügelt.
- Jetzt sind die Ärmel an der Reihe. Wie alle anderen Nähte auch, muss hier die Naht glatt liegen, damit das Hemd seine ursprüngliche Form behält. Als erstes bügelst du die Naht von der Manschette beginnend nach oben und dann den Rest des Ärmels vom Oberarm zur Manschette zurück. Schon fertig!
- Die Schulterpartie ziehst du bis in den Ärmel hinein über das Bügelbrett und bügelst vom Vorderteil zum Rücken hin.


- Für das Vorderteil nimmst du das Hemd am oberen und unteren Ende der Knopfleiste und ziehst es straff über den Bügeltisch. Du beginnst mit der Knopfleiste, die du vom Saum zum Kragen hinbügelst. Den Rest des Vorderteils bügelst du genau anders herum, also vom Kragen zum Saum.
- Fehlt nur noch das glatte Rückenteil und das bekommst du hin, indem du die Seitennaht glatt auf das Brett ziehst und vom Saum bis zur Schulterpasse bügelst. Ansonsten verfährst du hier wie beim Vorderteil, bis du bei der anderen Seitennaht angelangst.

Extra-Tipps:
- Empfindliche Stoffe und Leinen bügelt man am besten, indem man ein feuchtes Tuch über die Sachen legt. Also keine Sorge, deinem Lieblingshemd wird nichts passieren, wenn du es auch so behandelst!
- Knopfleisten bügelt man am Besten von der Rückseite, qualitativ hochwertige Bügelbretter lassen die Knöpfe einsinken, so dass es keine Abdrücke gibt. Solltest du kein Bügelbrett haben: Ein Tisch mit einer dicken Decke tut es notfalls auch. Aber wer gerne Geld für Klamotten ausgibt, sollte sich durchaus überlegen, auch in ein gutes Bügelbrett zu investieren.
- Auch die Qualität der Hemden spielt eine Rolle: Hochwertige Knöpfe sind fast “unkaputtbar” und man kann einfach über sie rüberbügeln.
- Zur Lagerung: Während es Socken nicht besonders viel ausmacht, auch mal achtlos auf dem Boden herumzuliegen, dankt es dir dein Hemd, wenn du es pfleglich behandelst. Und wer nicht ständig das Bügelbrett ausklappen will, der bewahrt seine Hemden am besten hängend im Schrank auf.

[TK]

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